AMOS und der Präsentkorb

von Anneliese Broek

Soweit passte alles gut zusammen gestellt in den Präsent-Korb und er war zum fotografieren schön.

„AMOS – das wird die Überraschung zum Neunzigsten, aber unsere Nachbarin Hertha war ja auch immer eine tolle Frau. Ich bin mal sehr gespannt, was sie sagen wird.“

Behutsam wurde der üppig geschmückte Präsent-Korb, wo sich die Salami-Wurst neben den Weintrauben, den Pralinen, freilich dem Kakao und der Flasche Wein gut dar stellten, auf den Fahrrad-Anhänger gestellt.

AMOS nahm daneben Platz, hielt auch etwas fest, als Opa Hermann vorsichtig in die Pedalen trat.

„Nein – das war aber gar nicht nötig. So schöne Sachen auch – und alle für mich?“ freute sich Nachbarin Herta.

„Von Herzen gegönnt und mit Liebe ausgesucht, Wohlsein, liebe Hertha,“ Opa Hermann hob seinen Magenbitter und AMOS nuggelte am Strohhalm seines Kakao-Bechers.

„Oh eine Flasche Wein auch noch? Ist die auch gut?“

„Natürlich ist die gut – warum sollte die denn nicht gut sein?“, Opa Hermann lächelte und goss sich noch einen Schnaps nach.

„Ich meine doch nur,“ Hertha grinste mit schief gelegtem Kopf, „na, wenn ich die weiter verschenke, damit ich mich auch nicht blamiere.“

Kategorie: Geschichten
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Veröffentlicht durch: Mischar Jung um 10:35 Uhr

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