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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Fragen ans Leben</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die Qual der Wahl</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen ans Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[klarer Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Pilsken]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[AMOS sinniert auf ungewohnt intelligente Art und Weise über die Nachteile der Angebotsvielfalt. Selbst Opa Hermann ist überrascht und wird nachdenklich. Natürlich hatte das gefährliche Piratenschaf einen kleinen Hintergedanken dabei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>Mit einem geräusperten ‚Hm!’ leitete AMOS ein, dass er etwas wichtiges sagen wollte und erreichte so, dass Opa Hermann von der Zeitungslektüre auf sah.</p>
<p>„Stell dir mal vor, Leute haben genug Geld, also viel mehr als wir.“</p>
<p>Der alte Bergmann nahm die Lesebrille in die Hand. „Das brauche ich mir nicht erst vorzustellen. Die gibt es doch überall – hier und auch da. Wie kommst du denn jetzt darauf?“</p>
<p>„Nun – die überlegen doch alle, wo sie im Urlaub hinfahren, was sie einkaufen und</p>
<p>so.“</p>
<p>„Ja. Und?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf reckte sich so, dass die Augenklappe verrutschte und ihm reflektorisch auf die andere Seite gebunden wurde.</p>
<p>„Sieh mal. Du trinkst gern ein Pilsken aus dem Ruhrgebiet und ich Kakao. Wenn wir beide uns noch alles Mögliche aussuchen könnten, ja, dann fingen die Probleme doch erst an. So wissen wir bereits vorher, was wir mögen, ohne Aufregung und mit ganz großer Vorfreude – immer wieder neu.“</p>
<p>Opa Hermann war aufgestanden, hatte die Fäuste in die Seite gestemmt und sah aus dem Küchenfester.</p>
<p>„Gar nicht mal so blöd nachgedacht, kleiner gefährlicher Freund. Das stimmt auch, denn wer die Wahl hat, hat die Qual und die Ruhe ist dahin, einfach dem Angebot gewichen. Darüber habe ich so noch nie nachgedacht.</p>
<p>Hat man nicht viel, freut man sich über das, was da ist und entwickelt eine gewisse Zufriedenheit, verstopft sich nicht den klaren Blick für Interessantes und Neues.“</p>
<p>Mächtig stolz auf seinen Beitrag kuschelte sich AMOS an den alten Bergmann.</p>
<p>„Wäre das denn nicht schön, wenn Du Dir jetzt ein Pilsken öffnest, eingießt und mir einen Kakao kochst?!“</p>
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		<title>AMOS und Fragen ans Leben &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 21:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen ans Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nele]]></category>
		<category><![CDATA[Pub]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Pup]]></category>
		<category><![CDATA[Schwester]]></category>
		<category><![CDATA[Starkbier]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Schafe in der Pubertät zuviel Starkbier trinken, dann kommt die Belämmerung noch vor dem Stimmbruch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Moni Rellmann-Pickler</pre>
<p>„Opa Hermann, Opa Hermann!“ In heller Aufregung kippte das gefährliche Piratenschaf beinahe seine Kakao-Tasse um. Sein Freund legte die Zeitung beiseite und sah ihn beruhigend über den Rand der Lesebrille an.</p>
<p>„Opa Hermann, die große Schwester der kleinen Nele hat etwas ganz schlimmes, worunter die ganze Familie leidet. Es hat etwas mit <em>Pup</em> zu tun.“</p>
<p>Der alte Mann erhob sich von seinem Küchenstuhl, verschränkte die Arme und schaute nachdenklich aus dem Fenster auf den Hof, wo gerade eine Krähe irgendetwas untersuchte. Dann neigte er den Kopf, kratzte sich am Kinn.</p>
<p>„AMOS, wenn es das ist, dann ist es gar nicht so erfreulich. Es gibt im Ort einen Irischen Pub, wo geraucht wird und man Starkbier bekommt. Das wird aber mit <em>a</em> ausgesprochen, also wie <em>Pap</em>. Wenn Neles Schwester sich da herumtreibt, dann verstehe ich schon die Aufregung in der Familie. Das ist ganz und gar nicht witzig.“</p>
<p>Mit glühenden Wängelchen schubste AMOS ihn an. „Nein, das ist es nicht“, stampfte er mit einem Huf auf die Küchendielen. „Ich sagte doch, dass es etwas mit <em>Puuup</em> zu tun hat.“ Beleidigt sah er nun auch zur Krähe.</p>
<p>Lachend setzte Opa Hermann sich wieder hin und nahm sich zusammen, versuchsweise ernsthaft zu wirken. „Jetzt weiß ich: Sie ist in der Pubertät. Ja, dass ist Teils ganz schön haarig für den Eltern und Schwesterchen.“</p>
<p>Verständnislos blickte AMOS ihn an.</p>
<p>„Also. So nennt man die Entwicklungszeit, wo heranwachsende Jungs, Mädchen sowie auch Schafe und andere Tiere rein, aber auch wieder heil heraus kommen. Danach könnten sie theoretisch Babys bekommen, oder halt machen. Derlei ist aber völlig normal und gehört zum Leben.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf hatte völlig verschämt und peinlich berührt seinen Blick auf den Fußboden gesenkt.</p>
<p>„Und was hat das nun mit <em>Pup</em> zu tun?!“</p>
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