<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Krimiland</title>
	<atom:link href="http://www.piratenschaf-amos.de/category/krimiland/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.piratenschaf-amos.de</link>
	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Sep 2010 08:29:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>AMOS und der verständnisvolle Bestseller-Autor</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/08/14/amos-und-der-verstaendnisvolle-bestseller-autor/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/08/14/amos-und-der-verstaendnisvolle-bestseller-autor/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 06:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[1976]]></category>
		<category><![CDATA[Agatha Christie]]></category>
		<category><![CDATA[Agatha Miller]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS]]></category>
		<category><![CDATA[Engländerin]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus-Peter Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminal-Schriftsteller]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenschaf]]></category>
		<category><![CDATA[unerwarteter Besuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=554</guid>
		<description><![CDATA[von Per Inradi – mit freundlicher Genehmigung von Klaus-Peter Wolf (Autor) Er erwartete niemanden, aber die besten Geschichten schreibt ja das Leben. „Na, dann komm mal herein, Du hoher Besuch! Und wen kann ich bitte begrüßen?“ Komisch war es schon etwas. „Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf und die im Ort sagen, dass wenn, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi – mit freundlicher Genehmigung von Klaus-Peter Wolf (Autor)</pre>
<p>Er erwartete niemanden, aber die besten Geschichten schreibt ja das Leben. „Na, dann komm mal herein, Du hoher Besuch! Und wen kann ich bitte begrüßen?“ Komisch war es schon etwas.</p>
<p>„Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf und die im Ort sagen, dass wenn, dann Sie viel Ahnung von Krimis haben sollen. Es ist nämlich so, dass ich bald auch ein berühmter Kriminal-Schriftsteller sein werde.“</p>
<p>Der freundliche Bestseller-Autor musste sich ein Schmunzeln verkneifen.</p>
<p><span id="more-554"></span>„Ja, das mit der Gefährlichkeit kann man Dir schon ansehen, aber wie kann ich Dir in Sachen Krimis weiter helfen?“</p>
<p>„Ich suche schon länger die Telefonnummer von Agatha Christie, die sie vielleicht kennen. Haben sie die zufällig?“</p>
<p>Um gegenüber seinem uneingeladenen Gast keine Unhöflichkeit aufkommen zu lassen, fragte der Hausherr, ob er vielleicht Milch, Limo, Tee oder Apfelsaft anbieten könne.</p>
<p>„Kakao – ich liebe Kakao und den trinke ich ach so gern.“</p>
<p>Gesagt – getan und dann kam die sorgfältig vorgetragene Antwort, die nicht kränkend ausfallen sollte: „Also – Agatha Christie oder Miller war Engländerin und ist bereits im Jahre 1976 verstorben. Deshalb kannst Du sie leider auch nicht anrufen. Aber sei nicht traurig – vielleicht habe ich trotzdem noch etwas für Dich.“</p>
<p>Der Gong der Haustüre ließ beide aufhorchen.</p>
<p>„Tach und entschuldigen sie. Ich bin kein Vertreter,“ stammelte der hagere ältere Mann. „Haben sie vielleicht ein Schaf mit einer Augenklappe gesehen? Man nennt mich übrigens Opa Hermann.“</p>
<p>Eine freundliche Geste mit der rechten Hand geleitete ihn ins Wohnzimmer, wo AMOS gerade hingebungsvoll Kakao schlürfte und er ihn überglücklich in die Arme schloss.</p>
<p>„AMOS – also wirklich. Du hast ja wohl keine Berührungsängste!“</p>
<p>Klaus-Peter Wolf erhob sich. „Wissen sie, in meinem Beruf lernt man schon viele Exoten kennen, aber kaum jemand ist wirklich so gefährlich, wie unser kleiner Held hier.“</p>
<p>Liebevoll zu Amos gebeugt bemerkte er noch: „Tiefschläge – wie das Ableben von Agatha Christie – gehören dazu, aber wir geben ja niemals auf, nicht wahr Herr Kollege?!“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf glühte noch lange vor Stolz wegen dieses tollen Lobes.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/08/14/amos-und-der-verstaendnisvolle-bestseller-autor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und die durchgängige Höflichkeit</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/07/22/amos-und-die-durchgaengige-hoeflichkeit/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/07/22/amos-und-die-durchgaengige-hoeflichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Bürogebäude]]></category>
		<category><![CDATA[Dieb]]></category>
		<category><![CDATA[Halteverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Höflichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Laptops]]></category>
		<category><![CDATA[Lökchen]]></category>
		<category><![CDATA[Politessen]]></category>
		<category><![CDATA[Schamesröte]]></category>
		<category><![CDATA[Vollgas]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Zier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=560</guid>
		<description><![CDATA[von Serafiné J. Odessa „Höflichkeit ist eine Zier …doch weiter kommt man ohne ihr.“ Opa Hermann sah das gefährliche Piratenschaf streng mit pädagogisch gehobenen Augenbrauen an. „Derlei, Du gefährlicher Zeitgenosse, möchte ich nie wieder hören – haben wir uns da verstanden? Die Welt mag schlecht sein und wir beide sind eben mit anderen Werten anders! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Serafiné J. Odessa</pre>
<p>„Höflichkeit ist eine Zier …doch weiter kommt man ohne ihr.“</p>
<p>Opa Hermann sah das gefährliche Piratenschaf streng mit pädagogisch gehobenen Augenbrauen an.</p>
<p>„Derlei, Du gefährlicher Zeitgenosse, möchte ich nie wieder hören – haben wir uns da verstanden? Die Welt mag schlecht sein und wir beide sind eben mit anderen Werten anders! Okay – wir setzten bessere Zeichen als Vorbilder.“</p>
<p>Die Schamesröte kroch AMOS den Kiefer hoch und erreichte die unteren Löckchen.</p>
<p><span id="more-560"></span>Etwas darauf zu antworten, wagte er nicht – er wollte alles abkühlen lassen, denn schließlich war er ja auch ein wenig clever.</p>
<p>„Schau hier&#8230;“ Opa Hermann zeigte auf den Eingang des großen Bürogebäudes. „Siehst Du nicht, dass da ein Mann mit einem Arm voll vieler Laptops ganz schnell raus will? Und was machen wir jetzt?</p>
<p>Du hältst ihm die Türe auf und ich bin behilflich beim Tragen, denn er hat sich ja auch mehrere Laptops aufgeladen.“</p>
<p>Gesagt – getan und der erhitzte und erregte Transporteur stöhnte nur: „In den Blauen da – nach hinten!“</p>
<p>Opa Hermann grinste verständnisvoll. „Verstehe. Halteverbot und gnadenlose Politessen! Immer das Selbe – aber wir verstehen diese prägnante Leidensebene. Wir sind halt noch hilfsbereit.“</p>
<p>Mit Vollgas verschwand der Mann mit seiner Ware über eine gelbe Ampel. Die vier herausgestürzten Herren im Anzug umringten die beiden.</p>
<p>„Ihr müsst doch irgendetwas gesehen haben! Ein dreister Dieb hat all unsere Laptops geklaut, als wir zu Mittag waren! Genau hier ist er wohl vorbei gekommen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/07/22/amos-und-die-durchgaengige-hoeflichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und der dreiste Einbrecher</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/06/01/amos-und-der-dreiste-einbrecher/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/06/01/amos-und-der-dreiste-einbrecher/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 18:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Einbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[Flaschenpfand]]></category>
		<category><![CDATA[geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Glas-Container]]></category>
		<category><![CDATA[leere Kakaoflaschen]]></category>
		<category><![CDATA[Pakete]]></category>
		<category><![CDATA[Privatbesitz]]></category>
		<category><![CDATA[Schild]]></category>
		<category><![CDATA[Schuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtspapier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=419</guid>
		<description><![CDATA[Ein dreister Einbrecher treibt sein Unwesen in der Nähe von Opa Hermanns kleiner Kate. Er hat sich aber eine ungewöhnliche Strategie ausgedacht, die AMOS Neugier weckt. Denkt mal drüber nach...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Astrid van Beelen</pre>
<p>„Opa Hermann, warum hast du denn da am Schuppen so ein großes Schild angebracht?“</p>
<p>„Ach – das hast du also mit bekommen? Da steht drauf, das es Privatbesitz ist, gewarnt wird und das Betreten strengstens verboten ist. Aber neugierig bist du wohl gar nicht?“</p>
<p>„Ja und im Schuppen liegen einige in Weihnachtspapier eingepackte Pakete. Dabei haben wir doch bald Sommer?“</p>
<p><span id="more-419"></span>Lachend kraulte der alte Bergmann das Köpfchen von dem gefährlichen Piratenschaf und band ihm die Augenklappe auf die andere Seite.</p>
<p>„Sieh mal, seit einiger Zeit erzählt man von einem sehr dreisten Einbrecher, der besonders einsame Häuser aufsucht um irgendetwas zu stehlen. So geschehen auch ganz in unserer Nähe.“</p>
<p>AMOS zuckte zusammen.</p>
<p>„Aber wenn er doch die Weihnachtspakete findet?“</p>
<p>„Ja – das soll er doch!“</p>
<p>„Ich verstehe nicht!“</p>
<p>„Sieh mal – im Schuppen haben sich doch so viele leere Kakaoflaschen von Dir angesammelt. Wir haben es immer hinausgeschoben, sie einmal alle zum Glas-Container zu bringen.</p>
<p>Irgendetwas war uns doch immer, dass wir es verschoben.</p>
<p>Kommt nun der Einbrecher, so vermutet er aufgrund des warnenden Schildes irgendetwas Wertvolles, fühlt sich bestätigt und klaut sicher ganz schnell diese Pakete&#8230;“</p>
<p>„&#8230;und dann merkt er zu Hause in seiner Räuberhöhle, dass er noch nicht einmal Flaschenpfand dafür bekommt“ bemerkte der vor Aufregung zitternde Kleine.</p>
<p>„Nicht nur das – er wird auch annehmen, dass unser ganzer Reichtum nur aus leeren Kakaoflaschen besteht und uns daraufhin in Ruhe lassen.“</p>
<p>„Puh – bist du aber clever, Opa Hermann. Da muss man aber auch erst einmal drauf kommen. Aber was machen wir, wenn er in einer der nächsten Nächte alles wieder zurück bringt?!“</p>
<p>„Also in diesem schrecklichen Fall – der hoffentlich nicht eintritt – müssten wir dann doch noch zum Glascontainer!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/06/01/amos-und-der-dreiste-einbrecher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und der Bankräuber</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/29/amos-und-der-bankraeuber/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/29/amos-und-der-bankraeuber/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 21:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Banditen]]></category>
		<category><![CDATA[Banker]]></category>
		<category><![CDATA[Bankräuber]]></category>
		<category><![CDATA[Blödsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Filialleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Igelnase]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissar Wellmann]]></category>
		<category><![CDATA[Konfirmationsanzug]]></category>
		<category><![CDATA[Kontoauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Regenmantel]]></category>
		<category><![CDATA[Schalterraum]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblock]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmhaube]]></category>
		<category><![CDATA[Überfall]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmacht]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugenaussage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich holt AMOS immer die Kontoauszüge von der Bank. Jedesmal der selbe Hallas. Ob er das darf und warum Schafe überhaupt in einer Bank erlaubt sind. Dabei hat er doch eine Vollmacht. Sowas hatte noch nicht mal der bewaffnete Mann, der plötzlich auftaucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>Warum holte Opa Hermann seine Kontoauszüge nicht selbst ab?  Immer wieder das gleiche Procedere. Darf ein Piratenschaf das? Kann es sich ausweisen? Erlaubt der Datenschutz derlei und was sagen die Vorschriften? Dabei lagen denen doch schon mehrere Vollmachten vor.</p>
<p>„Auf den Boden! Überfall! Geld her, aber flott!“</p>
<p>AMOS sah auf den Boden, als die Gestalt mit der Sturmhaube und dem Klepper-Regenmantel ihn fast umrannte.</p>
<p>Einige Zeit später war richtig Leben im Schalterraum.</p>
<p>„Der Reihe nach! Wer will nun ganz genau etwas gesehen haben?“</p>
<p>Kommissar Wellmann legte seinen Schreibblock auf den Tresen und musterte AMOS argwöhnisch.</p>
<p>„Ein Schaf? Nun, die Kriminalität ist ja auch kreativ, aber zur Sache. Hast Du irgendetwas an dem Täter bemerkt? Mich interessiert aber nur, was du wirklich beobachtet hast. Also keine Interpretationen, Mutmaßungen, keine Geschichtchen – verstanden?“</p>
<p>„Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf und suche&#8230;“</p>
<p>„Geschenkt – wie sah der Mann aus?!“</p>
<p>„&#8230;er war etwa eins-siebzig groß, leicht verfettet. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen Konfirmationsanzug. Sein Gesicht war rundlich und die Augen lagen eher dicht zusammen. Haare hatte er nicht mehr viele und seine Nase war so wie bei einem Igel.“</p>
<p>„Ein Igel als Bankräuber? Das hatten wir auch noch nicht.“</p>
<p>„Nein! So wie ein Igel damit immer schnüffelt, aber die Ohren waren eher die von einem Ferkel. Und er lispelte leicht.“</p>
<p>Wellmanns Assistent klatschte anerkennend, denn solche detaillierten Beschreibungen führten immer schnell zur Festnahme.</p>
<p>„Quatsch! Blödsinn! Aufhören! Der Idiot hat doch gerade den Filialleiter beschrieben!“ Wütend riss der Kommissar die erste Seite von dem Schreibblock und warf sie verächtlich weg.</p>
<p>AMOS schaute tief beleidigt zur Seite, wo mittlerweile auch die Presse anwesend war.</p>
<p>„&#8230;aber Opa Hermann sagt doch immer, dass die Banker die allergrößten Banditen seien!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/29/amos-und-der-bankraeuber/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und die Ring-Fahndung</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/27/amos-und-die-ring-fahndung/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/27/amos-und-die-ring-fahndung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 17:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Abenddämmerung]]></category>
		<category><![CDATA[Beamte]]></category>
		<category><![CDATA[Blinklicht]]></category>
		<category><![CDATA[Einsatzleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Erkennungsdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Funksprechgerät]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr im Verzug]]></category>
		<category><![CDATA[gespenstisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Pils]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizisten]]></category>
		<category><![CDATA[Rauschgift]]></category>
		<category><![CDATA[Ring]]></category>
		<category><![CDATA[Ring-Fahndung]]></category>
		<category><![CDATA[Streifenwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Verstärkung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=273</guid>
		<description><![CDATA[Blaulicht in der Nacht. Ein Unfall? Oder gar etwas Schlimmeres? Weit gefehlt. Unheil droht den beiden Insassen eines Fahrrades und zugehörigen Anhängers. Die Beamten haben Angst und wirken bedrohlich. Alles geht aber noch mal gut aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Jolante Beek</pre>
<p>Das hellblaue Blinklicht dreier Streifenwagen verwandelte die Abenddämmerung in eine sehr gespenstische Szene.</p>
<p>„Dahinten ist ein Unfall.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf zuckte zusammen und duckte sich tief in den Fahrradanhänger.</p>
<p>„Nein, ich muss mich korrigieren. Es ist Gottlob kein Unfall, aber es sieht nach einer Ring-Fahndung der Polizei aus.“</p>
<p>„Dann hat jemand einen wertvollen Ring gestohlen?“</p>
<p>Zwei Beamten traten herbei und rückten die Mützen zurecht.</p>
<p>„Moin, Moin. Wo wollen sie hin? Können sie sich ausweisen?“</p>
<p>Opa Hermann schüttelte den Kopf, weil er seinen Ausweis immer in der Brieftasche verwahrte, die immer im schwarzen Sonntagsanzug steckte.</p>
<p>„Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf. Haben die Herren zufällig meine lieben Piratenfreunde gesehen?“</p>
<p>Automatisch griffen die Angesprochenen zum Funksprechgerät.</p>
<p>„Sehr verdächtige Personen gestellt. Es scheinen sogar Piraten beteiligt zu sein. Schickt schnell Verstärkung und einen großen Wagen. Wir versuchen sie aufzuhalten. Bereitet auch schon mal die erkennungsdienstliche Behandlung vor. Es sieht ganz so aus, als sei Gefahr im Verzug!“</p>
<p>Schnell erschienen noch mehrere Polizisten, die wild durcheinander liefen.</p>
<p>„Hände auf den Fahrradlenker – nicht bewegen, hierhin gucken. Was ist da unter der Plane auf dem Fahrradanhänger? Finden wir etwa Rauschgift? Es ist eine Kiste Pils und … wartet einmal … Das sieht wie Kakao aus … Frage doch mal den Einsatzleitenden, ob wir die zwei nicht doch laufen lassen sollten.“</p>
<p>Da dieser wohl nichts dagegen hatte, winkte man das Fahrradgespann mit den Verschüchterten beiden durch.</p>
<p>AMOS drehte sich noch einmal um.</p>
<p>„&#8230; und wir wünschen ihnen, dass sie den Ring auch schnell finden …!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/27/amos-und-die-ring-fahndung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und der Führerschein des alten Mannes</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/09/amos-und-der-fuehrerschein-des-alten-mannes/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/09/amos-und-der-fuehrerschein-des-alten-mannes/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 19:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Autofahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Führerschein]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=244</guid>
		<description><![CDATA[Von Führerscheinen versteht das Piratenschaf eine ganze Menge. Jedenfalls weiß AMOS, dass man einen zum Fahren braucht. Im Umkehrschluss bedeutete das natürlich auch, dass, wenn man Auto fährt, auch einen Führerschein hat. Aber was da in Hamburg passiert ist, versteht das Schaf nicht. Jedenfalls nicht wirkich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>Opa Hermann sah über die Lesebrille.</p>
<p>„Sag mal, AMOS, sammelst du immer noch Geschichten für deine Krimi-Reihe? Dann hätte ich da noch etwas für dich, was sich in Hamburg ereignete.“</p>
<p>Gespannt nahm das gefährliche Piratenschaf Haltung an und sperrte seine Ohren weit auf.</p>
<p>„Als mit hohem Tempo ein Endachtziger in einem großen Auto auf die Hauptstraße bog, musste ein Vorfahrtsberechtigter so stark abbremsen, dass sein Wagen halb quer stand. Wütend nahm er die Verfolgung auf und brachte den älteren Herrn an einem Parkstreifen zum Stehen. Zackig trat er näher, zeigte kurz einen Ausweis und pochte gegen die Windschutzscheibe.</p>
<p>‚Das war ja gerade wohl das Letzte. Motor ausstellen, Kfz-Zulassung und Führerschein bitte!’</p>
<p>Verdattert kramte der Senior beides hervor und murmelte eine Entschuldigung. Der andere ging um das Fahrzeug herum und kontrollierte das Nummernschild. Dann reichte er den Kfz-Schein wieder durch das geöffnete Fenster.</p>
<p>‚Das hier&#8230;’, mit strengem pädagogischen Gesichtsausdruck hielt er den Führerschein hoch, ‚können sie sich heute Nachmittag an ihrem Polizeirevier abholen. Betrachten sie das als allerletzte Verwarnung! Und nun fahren sie ganz vorsichtig, verstanden?!’</p>
<p>Dann setzten beide die Fahrt in unterschiedliche Richtungen fort.</p>
<p>Am Nachmittag hörten sich die Beamten in der Polizeiwache kopfschüttelnd die Geschichte an.</p>
<p>‚Wie sah denn der Ausweis an, den ihnen der Beamte in Zivil gezeigt hatte. Können sie überhaupt irgendetwas beschreiben?’</p>
<p>Der Senior konnte sich nicht mehr erinnern, aber alles wirkte halt so wie bei der Polizei. Nun hofft man, dass der Führerschein vielleicht doch noch an irgendeiner Wache abgegeben wird.“</p>
<p>AMOS schaute ganz verdattert.</p>
<p>„Hast du das nicht verstanden, kleiner gefährlicher Krimiautor?“</p>
<p>„Nicht so ganz.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/04/09/amos-und-der-fuehrerschein-des-alten-mannes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS im Krimiland &#8211; Teil 5</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/01/24/amos-im-krimiland-teil-5/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/01/24/amos-im-krimiland-teil-5/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Bullemann]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mülltonne]]></category>
		<category><![CDATA[Schnaps brennen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=153</guid>
		<description><![CDATA[Damals, nach dem Krieg, waren Keller dunkel und in ihnen lebten gefährliche Wesen. Den Kindern verbot man, den Keller zu betreten. Wenn aber doch, dann...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>Das Pilsken aus Duisburg-Beek schmeckte dem väterlichen Freund, als er fragte: „Sag mal AMOS – du recherchierst doch nach guten Krimigeschichten?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf nickte nur so, dass die ausgeborgte Lesebrille nicht von der Schafnase fiel.</p>
<p>„Dann habe ich etwas unter der Rubrik <em>Das Böse im Keller</em> für dich.“</p>
<p>Derlei brauchte man AMOS nicht zweimal zu sagen und er setzte sich artig auf die Küchenbank, spitzte erwartungsvoll die Öhrchen.</p>
<p>„Du weißt ja, dass in den Fünfziger Jahren alles ziemlich anders als heute war und ich recht ärmlich in einem vom Krieg beschädigten und geflickten Mietshaus aufwuchs?“</p>
<p>Ernsthaftes Nicken zeigte die Anspannung. Das hörte sich interessant an.</p>
<p>„Glaubst du denn nun an Geister, kleiner Freund?“</p>
<p>AMOS&#8217; Gesichtsausdruck verriet seine Ratlosigkeit.</p>
<p>„Also damals riet man uns Kindern, dass wir um Gottes Willen niemals in den Keller gehen dürften. Dort verbreitete erst am Ende der steilen Treppe eine Petroleumlampe etwas Licht und alles roch nach Kohlenstaub und modrigen Kartoffeln. Wir hielten uns daran, denn dort sollte ja der schreckliche <em>Bullemann</em> hausen. Das reichte uns und wir hielten uns, trotz riesiger Neugierde zurück.</p>
<p>Die älteren Kinder prahlten damit, dass sie keine Angst vorm Bullemann hatten, doch einmal sah ich ihn wirklich, wie er, schwarz und gedrungen, aus dem Keller hastete und sich in eine der drei großen Zinkmülltonnen stürzte, den Deckel hinter sich zu schlug. Danach machte ich auch darum einen großen Bogen und sah auch nie wieder in eine Mülltonne.“</p>
<p>Opa Hermann nahm noch einen Schluck Bier und grinste, weil AMOS seine Kuscheldecke über den Kopf gezogen hatte.</p>
<p>„Was soll ich sagen. Natürlich gab es damals keinen Bullemann und man wollte nur, dass die Kinder nicht die steile Treppe herunter fielen. Und wenn man nunmal so ungestört war, dann konnte auch der Mann aus dem ersten Stock links dort ungestört seinen Schnaps brennen.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf verriet nur durch die rechte Hufspitze, dass es sich unter der Kuscheldecke verkrochen hatte und hauchte in höchster Erregung:</p>
<p>„Und der Bullemann war in Wirklichkeit dann in der Mülltonne?!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/01/24/amos-im-krimiland-teil-5/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS im Krimiland &#8211; Teil 4</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/11/07/amos-im-krimiland-teil-4/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/11/07/amos-im-krimiland-teil-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[fünfziger Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuggler]]></category>
		<category><![CDATA[Zoll]]></category>
		<category><![CDATA[Zöllner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=101</guid>
		<description><![CDATA[Wann immer jemand aus Holland kristalline Strukturen über die Grenze bringt, muss das ja nicht gleich was Schlimmes sein. Die Zöllner kamen jedenfalls nicht drauf. Und AMOS kapiert nix.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Caja Schwetters</pre>
<p>„AMOS, wie weit bist du mit deinem Krimi?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf blinzelte mit verrutschter Augenklappe, die auf die andere Seite gebunden werden musste.</p>
<p>„Zumindest bin ich schon ziemlich aufgeregt, denn alles ist so entsetzlich spannend.“</p>
<p>„Also, damals in den frühen Fünfziger Jahren gab es noch nicht so viel Geld, wie später und da trug sich im Nettetal an der holländischen Grenze folgende Geschichte zu. In unregelmäßigen Abständen kam ein Mann rüber nach Nordrhein-Westfalen und hatte immer einen großen Sack auf dem Fahrrad, was er vorsichtig schob. Immer wieder wurde er gefragt, ob er etwas zu verzollen hatte und stets zeigte er schweigend auf den Sack. Dieses Spielchen ging über Jahre und die Zöllner schütteten jeweils den Sack aus, worin sich immer Sand befand. Man untersuchte erst mit der Lupe, dann mit dem Mikroskop, roch daran, versuchte zu schmecken und schickte schließlich Proben ein. Aber es war und blieb Sand – nur Sand, in dem auch nichts versteckt war. Dennoch hörte man nie auf, alles zu überprüfen und die Jahre gingen dahin. Irgendwann waren die Zöllner im Ruhestand und saßen mit dem ebenfalls alt gewordenen Mann in einer Kneipe beim Bier, prosteten sich freundschaftlich zu, gaben ihm auch noch einen Genever aus.</p>
<p>„Nun sage doch mal. Es ist doch auch schon so lange her. Was war nun mit, oder in dem Sand?!“</p>
<p>Der Mann hob sein leeres Schnapsgläschen hoch, was sofort wieder gefüllt wurde und begann leise und grinsend zu sprechen, wobei es die pensionierten Zöllner vor Spannung kaum aushielten.</p>
<p>„Also. Der Sand war völlig unschuldig. Ich habe nur Jahre lang viele Fahrräder geschmuggelt.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf war vor Aufregung von der Küchenbank gerutscht. „Und die hatte er also jeweils in dem Sack transportiert?!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/11/07/amos-im-krimiland-teil-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS im Krimiland &#8211; Teil 3</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/10/18/amos-im-krimiland-teil-3/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/10/18/amos-im-krimiland-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[aufbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannter]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sportwagen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=94</guid>
		<description><![CDATA[In Frankfurt sollte man auf der Hut sein, wenn man von einer wildfremden Frau angesprochen wird. Eine Lektion, die AMOS nicht ganz versteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Per Inradi</p>
<p>„Hey – mein kleiner gefährlicher Krimi-Autor. Ich habe noch etwas für dich.“</p>
<p>AMOS sah skeptisch von seinem Kakaoschälchen zu Opa Hermann hoch. „Eine neue Geschichte? Du meinst was richtig kriminelles?“</p>
<p>„Ja – und nun höre gut zu. Es ist schon eine Zeit her. Auf einem Parkdeck in Frankfurt stand eine sehr gut aussehende und elegante junge Frau verzweifelt neben einem teuren Sportwagen. Sie war in heller Aufregung. Ein Bekannter von mir kam hinzu. Sie flehte ihn an, ihr zu helfen, weil sie ihren Autoschlüssel bei einem Seitensprung vergessen habe, nun aber schleunigst nach Hause müsse. Mein Bekannter war auch kein unbeschriebenes Blatt, fühlte sich als Kavalier angesprochen und geschmeichelt. Er grinste und bot an, den Wagen zu knacken und kurz zu schließen. Die junge Dame war überglücklich und sauste davon. Wenig später kam ein dicklicher Unternehmer und schimpfte wie ein Rohrspatz, denn sein Wagen war weg. Als die Polizei kam, musste mein Bekannter zu geben, dass er ihn aufgebrochen und fahrbereit gemacht hatte.“</p>
<p>AMOS rollte mit dem unverdeckten Auge. „Das war sehr spannend, aber ich habe es leider nicht verstanden.“</p>
<p>Opa Hermann setzte sich zu ihm.</p>
<p>„Also, AMOS, noch einmal von vorn und ganz langsam. In Frankfurt steht ein Parkhaus. Klar?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf nickte.</p>
<p>„Und da ist folgendes passiert&#8230;“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/10/18/amos-im-krimiland-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS im Krimiland &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/10/11/amos-im-krimiland-teil-2/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/10/11/amos-im-krimiland-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[Juno-Zigaretten]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbande]]></category>
		<category><![CDATA[Maria-Theresia-Taler]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarettenautomat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[Der zweite Teil auf AMOS Reise, ein berühmter Krimi-Autor zu werden. Eine kurze Geschichte über Gelegenheiten, wie wir sie schon alle irgendwie mal erlebt haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Carla van Beeken</pre>
<p>„AMOS – höre doch mal.“ Der kleine Möchtegern-Pirat hatte sich gerade in Ruhe die Bilder und Fotos in der Tageszeitung angeschaut. „Du willst doch Krimis schreiben – oder ist das etwa nicht mehr aktuell?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf bemühte sich, schnell und kräftig zu nicken, so dass seine Augenklappe verrutschte. Ganz lieb und behutsam band Opa Hermann ihm diese auf das andere – und ebenfalls gesunde Auge, streichelte ihn den ganzen Rücken entlang.</p>
<p>„Du suchst doch Themen für deine Krimis, denke ich mal?“</p>
<p>Natürlich suchte er und dann setzte sich Opa Hermann aufrecht hin und begann mit langsamer Stimme zu erzählen.</p>
<p>„Es war in den fünfziger Jahren und ich war noch nicht sehr groß. Für einen Mann, der auf der ersten Etage in dem Haus wohnte, wo wir unten zwei Zimmer bezogen hatten, durfte ich ab und an Zigaretten in diesen neuen Automaten ziehen. Er wollte immer nur die Marke Juno und die gab es für zwei Mark. Brachte ich ihm die, so bekam ich immer zehn Pfennig, die ich sorgfältig sparte. Auch diesmal wollte ich Juno ziehen und kam gerade an den Münzeinwurf rann. Das Geldstück plumpste durch und – nichts passierte. Ich rüttelte immer verzweifelter und zog, was meine Kräfte her gaben. Nichts! Das Geld war weg. Was sollte ich machen? Zuerst hockte ich mich weinend hin und dann holte ich meine Freunde aus der Kinder-Bande, die mindestens genau so gefährlich war, wie du heute bist. Du musst nämlich wissen, dass damals die Kinder nicht gerade auf Händen getragen wurden und deswegen fest zusammen hielten. Sie kamen schnell und zu viert traten und schubsten wir den Automaten. Dann, durch ein Wunder, löste sich etwas. Ich konnte die kleine Juno-Packung heraus ziehen und das eingeworfene Geldstück fiel heraus. Aber nicht nur das, sondern – wie mir viele Jahre später erst bewusst wurde – auch ein Original Maria-Theresia-Taler. Über die gewonnenen zwei Mark freuten wir uns abgöttisch.“</p>
<p>„Und die Münze?“ fragte AMOS gang aufgeregt.</p>
<p>„Na, wir machten uns auf den weiten Fußmarsch in die Stadtmitte und verkauften sie an einen Briefmarken- und Münzenhändler, der uns glatte vier Mark dafür gab, die wir auch gerecht teilten.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf hatte mit gespitzten Schaf-Ohren gelauscht, reckte sich und rümpfte nun skeptisch die Schafsnase. „und wo – bitteschön – ist nun die Krimi-Handlung?!“</p>
<p>Opa Hermann goss ihm noch einen Kakao in sein Schälchen.</p>
<p>“Mehrfach, lieber AMOS. Die Buben waren nicht ehrlich, denn ihnen gehörte eigentlich nichts – außer zehn Pfennig. Die zwei Mark gehörten auch jemand anderem. Und dann der Gipfel. So ein echter Maria-Theresia-Taler aus Österreich war auch damals schon viel mehr wert als vier Mark.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/10/11/amos-im-krimiland-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
