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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Zeitspiegel</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und das Sommerloch</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 04:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Anhänger]]></category>
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		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[von Thea Bretten Nein, der väterliche Freund tat so, als habe er nichts gesehen, während AMOS ein langes Seil auf den Anhänger des alten Fahrrades wuchtete. Immer, wenn dieser zu ihm hin schaute und seinen Blick suchte, wandte er sich ab. Schließlich war die Augenklappe ganz verrutscht und der Kleine musste sich erst mal ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Thea Bretten</pre>
<p>Nein, der väterliche Freund tat so, als habe er nichts gesehen, während AMOS ein langes Seil auf den Anhänger des alten Fahrrades wuchtete. Immer, wenn dieser zu ihm hin schaute und seinen Blick suchte, wandte er sich ab. Schließlich war die Augenklappe ganz verrutscht und der Kleine musste sich erst mal ins Gras setzen.</p>
<p>Opa Hermann trat näher.</p>
<p><span id="more-546"></span>„Ich soll Dir jetzt nicht nur das Ding auf die andere Seite binden, sondern auch noch fragen, wofür wir bei unserem Ausflug zum Supermarkt ein langes Seil brauchen?“</p>
<p>Mit einem ärgerlich verzogenen Schnütchen stampfte AMOS mit dem Rechten Huf kräftig auf.</p>
<p>„Na, blöd bin ich ja nun auch nicht! Ich höre auch schon mal allein Radio – und nicht nur Musik! Natürlich auch Musik – und davon am liebsten Oldies, aber die hörst Du ja auch gern.“</p>
<p>„AMOS – komm bitte endlich zur Sache. Ich will endlich los fahren&#8230;“</p>
<p>Nun stampfte der gefährliche kleine Held auch noch mit dem anderen Huf.</p>
<p>„Wie gesagt – halt eben nicht nur Musik, sondern auch, was die sonst noch so erzählen, weißt Du? Gestern sagten sie jedenfalls, dass viele Leute jetzt schon Opfer des Sommerloches geworden seien. Sollten wir nun da auch noch rein fallen, dann haben wir wenigstens ein Tau dabei.“</p>
<p>Opa Hermanns verborgenes Grinsen hatte er dennoch mitbekommen und weinte etwas vor Wut.</p>
<p>„Hey – nicht böse sein. Es ist nicht so gemeint&#8230; Ich wollte nur ergänzend sagen, dass wir für diesen Fall auch noch etwas Kakao mitnehmen sollten, falls das Loch doch größer ist.“</p>
<p>So schnell konnte er gar nicht gucken, wie das gefährliche Piratenschaf zwei Six-Pack holte.</p>
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		<title>AMOS und der Nach-Winter-Fund</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 18:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[aufräumen]]></category>
		<category><![CDATA[Baby-Lämmchen]]></category>
		<category><![CDATA[Blümchen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
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		<category><![CDATA[Knospen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuscheldecke]]></category>
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		<category><![CDATA[Schuppen]]></category>
		<category><![CDATA[Speisesalz]]></category>
		<category><![CDATA[Streusalz]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein schöner Frühlingstag. Endlich. Kein Grund mehr Streusalz auf die Wege zu werfen. Oder gar Speisesalz, weil man kein Streusalz mehr hat. Apropos Streusalz. Der Schuppen muss mal wieder aufgeräumt werden. Klingt komisch, ist aber so. Und tut auch nichts zur Sache. Oder doch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>„Oh ist das doch schön, wenn nach diesem langen Winter die ersten Frühlingsboten zu sehen sind. Ich kann mich so an diesen Blümchen und Knospen erfreuen.“</p>
<p>AMOS nickte.</p>
<p>„Und ab Weihnachten gab es doch Kaum noch Streusalz. Nur noch für die wichtigsten Autobahnen gab es etwas.“</p>
<p>„Ja – das war schlimm.“</p>
<p>„Weil wir aber vor unserem Haus streuen mussten, kauften wir doch Speisesalz – und auch das war danach ziemlich reduziert.“</p>
<p>Wieder nickte das gefährliche Piratenschaf.</p>
<p>„Es tat mir in der Seele weh, aber auch im Portemonnaie, als wir das Speisesalz auf</p>
<p>den Weg verteilten. So etwas hatte ich zuvor noch nie erlebt.“</p>
<p>„Ich auch noch nie – auch nicht in meiner Zeit bei den lieben Piraten. Ich meine als Baby-Lämmchen.“</p>
<p>„Ja, damals gab es Leute, die boten Streusalz sogar im Internet an und auch auf der Pinnwand im Supermarkt. Aber für ganz viel Geld, versteht sich.“</p>
<p>„Ganz schlimm – und sehr unfair, finde ich.“</p>
<p>„Für heute hatten sie ja Regen angesagt. Der kam ja nicht, wie wir feststellten. Dafür hatten wir ja einen schönen Frühlingstag, wirklich einen schönen Frühlingstag. Und da habe ich gedacht, ich sollte mal unseren Schuppen aufräumen. Du glaubst nicht, was für einen Krempel wir da aufbewahrt haben, was wir im Leben nicht mehr brauchen.“</p>
<p>Opa Hermann goss sich ein Pilsken ein und sah AMOS fest an.</p>
<p>„Ja, viel Krempel sicherlich“, AMOS schob ihm seine leere Kakotasse hin. „Oh – oh – oh!“</p>
<p>„Was meinst du denn, was ich da noch gefunden habe?“</p>
<p>Mit interessierter Mine schob AMOS die leere Kakaotasse noch näher zu ihm.</p>
<p>„Also. Ich finde da, unter Deiner ausrangierten Kuscheldecke, die Du wegwerfen solltest, weil Du Weihnachten eine wunderschöne neue bekamst&#8230;“</p>
<p>„Ja, was denn?!“</p>
<p>„Kleine Hilfe: Wir kauften das damals recht günstig im Restposten-Markt.“</p>
<p>AMOS schaute sehr erwartungsvoll.</p>
<p>„Zwei große Eimer mit Streusalz!“</p>
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		<title>AMOS und der nächtliche Polizeieinsatz</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 13:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[9mm]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehepaar]]></category>
		<category><![CDATA[Geruchsneutralisator]]></category>
		<category><![CDATA[Geschoss]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffemaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Waffensammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Welt voller Gewalt, Straftaten und verrohender Sitten kommt nicht jeder Mensch mit seiner Umwelt klar. In Angst und Schrecken wird auf kleinste Bedrohungen reagiert. Mit aller Konsequenz. Möge da zischen und blinken, was will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Astrid van Beelen</pre>
<p>„Opa Hermann, weißt Du warum diese Nacht die Polizei hier vorbei sauste?“</p>
<p>Der Angesprochene streichelte dem gefährlichen Piratenschaf liebevoll übers Köpfchen und band ihm die Augenklappe auf die andere Seite.</p>
<p>„Weißt du – es ist halt so ein kleines Drama im Alltag, aber ich will es dir einmal erklären. Da ist ein Ehepaar in mittleren Jahren, kinderlos und auch ohne finanzielle Sorgen.</p>
<p>Ihr Tag ist lang.</p>
<p>Spannungen kommen nicht von außen und andere Abwechslungen auch kaum. Nun suchen sich beide ihre Aufgaben oder wohin sie mit ihrer Leere sonst noch können.</p>
<p>Sie interessiert sich für Nachrichten und Hinweise, dass die Welt sich mit anderen Dingen beschäftigt, als der Hygiene, die sie als wichtige Krankheitsverhinderung erkannt hat. Folglich hält sie konsequent alles sauber und putzt viel, was ja nichts schlechtes sein mag.</p>
<p>Er indes sieht eine Bedrohung durch zunehmende Gewalt in einem unfähigen Staat und jenseits jeglicher Autorität. Artikel zu Überfällen und anderen Straftaten schneidet er in der Zeitung aus und klebt sie in Alben, schaut sie sich immer wieder an. Heimlich schaffte er sich auch eine Waffensammlung an, wo er die einzelnen Teile auf irgendwelchen Schwarzmärkten erstand.</p>
<p>Nun gab es in unserem Supermarkt etwas Neues. Ein batteriebetriebener Geruchsneutralisator. In der Größe so hoch wie eine Kaffeekanne, aber quasi in der Mitte durchgeschnitten.</p>
<p>Nachts musste der Ehemann noch einmal austreten und ging ins Bad. Mit einem Zischen wurde die reinigende Chemikalie ca. dreißig Zentimeter weit versprüht und ein hellgrünes Auge blinkte.</p>
<p>Vor lauter Schreck griff der an einen Überfall glaubende Mann zur Waffe.</p>
<p>Das 9mm Geschoss zerfetzte das Gerät, durchschlug dann den Fensterrahmen und einige Kacheln, worauf die Nachbarn Alarm schlugen.</p>
<p>Wie ich schon sagte: Ein kleines Drama im Alltag!“</p>
<p>AMOS nickte verständnisvoll und sehr, sehr einsichtig.</p>
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		<title>AMOS und das Handwerk in Not</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Hände]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestvoraussetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmerleute]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem Handwerk fehlt der Nachwuchs und AMOS würde ja gerne, kann aber nicht. Warum, das kapiert er natürlich nicht. Er ist ja auch belämmert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Mischar Jung</pre>
<p>Wie jeden Mittwoch las Opa Hermann die wöchentlich erscheinende kostenlose Wochenzeitung. Die interessanten Stellen las er seinem kleinen piratigen Freund vor.</p>
<p>„Hör mal, AMOS. Hier steht, dass es dem Handwerk hier in der Region die Lehrlinge ausgehen. Mittlerweile kommen auf einen Lehrling ganze vier Stellen. Im ganzen Land konnten letztes Jahr ganze 10.000 Stellen nicht besetzt werden.“</p>
<p>AMOS verstand nicht, nickte aber wissend und schob seine leere Kakaotasse unauffällig zu dem Opa der gar keiner ist.</p>
<p>Noch während Opa Hermann die Tasse gekonnt wieder auffüllte, ergänzte dieser: „Das ist sehr schade. Das Handwerk droht auszusterben. Stell Dir mal vor, es gebe in Zukunft keine Zimmerleute mehr, die Dächer der Häuser bauen oder instand halten. Dann würden wir im Regen sitzen müssen und Dein Kakao wäre wässrig.“</p>
<p>„Wie wäre es denn, wenn ich Lehrling werde? Ich könnte ja Zimmermann werden!“ erwiderte AMOS eifrig. „Dann baue ich Dächer so hoch wir ein Turm und niemand muss mehr im Regen sitzen. Wenn die Lehrlinge nicht wollen, dann mach ich das eben.“</p>
<p>„Und wie willst Du das anstellen?“ lachte Opa Hermann. „Wir reden hier vom Handwerk, mein kleiner gefährlicher Freund. Du bist von allen doch am wenigsten geeignet.“</p>
<p>Tief enttäuscht senkte AMOS sein Köpfchen und dicke Kullertränen krochen aus seinen tiefschwarzen Augen. „Ich bin zwar belämmert und ver-ver-ver-stehe manchmal nicht alles,“ schluchzte er „aber ich kann sehr f-f-f-fleißig sein.“</p>
<p>Mitleidig nahm der alte Mann das aufgelöste Schaf in den Arm.</p>
<p>„Ich weiß, dass Du sehr fleißig sein kannst. Ganz besonders beim Kakao-Trinken.“ Er band dem kleinen Piraten eine frische Augenbinde um, denn die alte war durchnässt. „Dir fehlen nur die naheliegenden Mindestvoraussetzungen. Reich mir doch bitte mal den Hammer da drüben aus der Schublade.“</p>
<p>„Ja, wie denn ohne Hände!“</p>
<p>„Siehst Du?“</p>
<p>AMOS staunte und Opa Hermann füllte ihm die Kakaotasse wieder auf.</p>
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		<title>Die betrunkene Frau aus Aurich</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/02/27/die-betrunkene-frau-aus-aurich/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Aurich]]></category>
		<category><![CDATA[Blutalkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Diebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Alkohol im Blut hat, muss nicht notwendigerweise die ganzen Flaschen runterwürgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Mischar Jung
</pre>
<p>Opa Hermann las, wie jeden morgen, in der <a href="http://www.oz-online.de/index.php?id=542&amp;did=25822" target="_blank">Ostfriesen-Zeitung</a>. Am liebsten den Lokalteil. AMOS kuschelte noch ein wenig vor dem Ofen, mit einer vollen Ladung Kakao im Bauch und dachte an seine liebste Linda.</p>
<p>&#8220;Du, AMOS. Hör Dir das mal an&#8221; lachte der alte Mann. &#8220;In Aurich haben sie eine Frau erwischt, die eine kleine Flasche Schnaps am Gürtel trug. Diese wollte sie freilich nicht bezahlen, sondern stehlen.&#8221;</p>
<p>AMOS hob empört sein Köpfchen.</p>
<p>&#8220;Später wurde dann festgestellt, das Sie noch 2,8 Promille Alkohol im Körper hatte&#8221;, staunte Opa Hermann. &#8220;Kannst Du Dir sowas vorstellen, mein kleiner Pirat?&#8221;</p>
<p>&#8220;Unglaublich!&#8221; antwortete das augenbeklappte Piratenschaf. &#8220;Aber wie hat die die ganzen Flaschen nur runtergekriegt?&#8221;</p>
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		<item>
		<title>AMOS und Linda oder auch nicht</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/02/26/amos-und-linda-oder-auch-nicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 21:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Linda]]></category>
		<category><![CDATA[Schafsdame]]></category>
		<category><![CDATA[Spargel]]></category>

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		<description><![CDATA[Linda mit etwas Spargel und Petersilie. AMOS ist entsetzt, was Opa Hermann essen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Mischar Jung</pre>
<p>Opa Herrmann sprang auf vom Tisch und fuchtelte mit der Zeitung, die er jeden morgen liest.</p>
<p>&#8220;AMOS, stell Dir vor. Linda ist wieder zugelassen und darf wieder verkauft werden. Mmh, ich freu mich schon wieder auf die Spargelsaison mit der leckeren Linda auf dem Teller, etwas Petersilie oben drauf und einer schönen Scheibe Räucher-Schinken um den Spargel gewickelt.&#8221;</p>
<p>AMOS wich entsetzt zurück und fing an zu weinen, dass dicke Kullertränen heruntertropften. &#8220;Aber Opa Hermann. Was sagst Du da? w-w-w-w ist ihr etwas passiert? Und w-w-w-w-wieso willst Du Linda spargeln und essen? Ich liebe sie doch so sehr und vermisse sie. Ich möchte sie so gern wiedersehen und mit ihr über die Deiche trippeln.&#8221;</p>
<p>AMOS weinte nun bitterlich.</p>
<p>&#8220;Oooh AMOS, mein lieber kleiner Pirat. Mit Linda ist gar nichts passiert und niemand will sie essen.&#8221; Der alte Mann war sichtlich erschrocken, dass AMOS ihn so falsch verstanden hatte, konnte sich aber ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen. Er nahm seinen zotteligen Freund fest in den Arm und begann zu erklären.</p>
<p>&#8220;Linda ist keine hübsche Schafsdame.In diesem Fall ist es eine Kartoffelsorte. Es ist die beliebteste Kartoffelsorte Deutschlands. Und jetzt wird sie wieder im großen Stil angebaut. Dazu kann man demnächst Spargel essen. Das sind diese Stangen, welche die Arbeiter immer aus dem Boden stechen müssen. Also, keine Bange, mein kleiner Pirat.&#8221;</p>
<p>AMOS war erleichtert. &#8220;Achso,&#8221; sagte er und wischte sich schlotternd die Tränen von der Schafsnase, aber ein bischen böse war er schon auf den alten Mann.</p>
<p>&#8220;Aber Linda ist trotzdem hübsch. Sie ist die hübscheste Schafsdame der Welt und ich hab sie sehr lieb.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>AMOS und die Folgen des Festes</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/02/16/amos-und-die-folgen-des-festes/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 21:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Feier]]></category>
		<category><![CDATA[Fuß]]></category>
		<category><![CDATA[gebrochen]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Kruiden]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinländer]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Karneval ist schon was für Hartgesottene. Für Piratenschafe aber wohl eher nix.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>Das hatte es noch nicht gegeben.</p>
<p>Hastig und nervös suchte Opa Hermann das gefährliche Piratenschaf in der Menschenmenge. Hier war er nicht – aber da auch nicht.</p>
<p>„AMOS – he AMOS! Wo steckst du denn?!“</p>
<p>Nichts, gar nichts – keine Spur von AMOS und überall nur begeistert feiernde Leute. Opa Hermann suchte, sah nach und einige schlossen sich an um mitzuhelfen.</p>
<p>„Hier – der Mann da weiß etwas“, rief jemand hinter der Theke.</p>
<p>Ein rundlicher Tourist aus dem Rheinland hielt sich eisern an seinem Bierkrug fest und übte eine nachdenkliche Grimasse. Als sei es ihm eingefallen, erhob er die glucksende Stimme und alle hörten ihm gespannt zu:</p>
<p>„Dat Schaf mit die Klapp em Jesischt? Dat hätt doch dä Foß jebroche.“</p>
<p>„Nein – nicht das auch noch“, riefen alle durcheinander. Ein verletzter AMOS irgendwo – unbeachtet. Welche Nöte müsste er durchstehen. Wo mochte er nur sein?</p>
<p>„Dat komische Dier hann isch neve dem Zelt jesenn“, kicherte der Informant und alle rannten dorthin.</p>
<p>Zusammengekauert lag das gefährliche Piratenschaf mit reichlich verrutschter Augenklappe auf dem Boden, hatte einen Strohhalm im Mundwinkel der durch seinen Schluckauf wippte – alles eher inmitten einer Schnapswolke als Schnapsfahne. Neben ihm grinsten drei ebenfalls angetrunkene Gäste, wobei einer gerade den Leeraner Kruiden in die Kakaotasse nachfüllte.</p>
<p>Sofort tastete der Suchtrupp seine Hufe ab, worauf AMOS leise rülpste.</p>
<p>„Nicht doch … das ist mir p-p-p … unangenehm. Mir war so schlecht und da habe ich mir wohl versehentlich auf den Fuß gebrochen“.</p>
<p>„Komm du mir mal nach Hause!“ Opa Hermann nahm das gefährliche Piratenschaf über die Schulter und trug es zum Fahrradanhänger.</p>
<p>Nach ein paar hundert Metern sangen beide: „So ein Tag – so wunderschön wie heute.“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>AMOS und die Frage des Salzes</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/01/07/amos-und-die-frage-des-salzes/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Glatteis]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Streusalz]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>
		<category><![CDATA[Suppenküche]]></category>
		<category><![CDATA[Winterdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt das Salz denn nun in die Suppe oder auf die Straße. Was hat eine Suppenküche mit Autofahrern zu tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>Amos hatte wichtige Fragen. „Was ist denn das, Opa Hermann? Die Menschen sagen oft, <em>hier fehlt das Salz in der Suppe</em>! Das kann ich nicht so ganz verstehen, denn da kann man doch was rein tun, oder? In die Suppe meine ich. Ach nee, geht ja wohl nicht, wo sie doch in der Tagesschau gesagt haben, dass ganz Ostfriesland und Oldenburg kein Salz mehr haben, wegen des Winters. Was hat denn der Winter damit zu tun?“</p>
<p>„Ach Amos“, sagte Opa Hermann, „Du hast da was völlig falsch verstanden“.</p>
<p>„Wieso?“ fragte Amos, „Das haben die gestern im Fernsehen gesagt!“ Er stampfte mit seinem linken Huf ganz doll auf den Fußboden.</p>
<p>„Ja, das stimmt zwar, aber die meinten doch Streusalz für den Winterdienst.“</p>
<p>„Hä, Winterdienst? Ist das eine Suppenküche?“ fragte Amos ganz aufgeregt.</p>
<p>Opa Hermann musste lachen.</p>
<p>„Nein Amos, das sind Menschen die mit einem Schneepflug die Straße vom Schnee befreien und hinten am Fahrzeug kommt Streusalz raus, damit die Straßen nicht durch Glatteis zufrieren“.</p>
<p>„Und warum haben die kein Streusalz mehr? Die müssten doch eigentlich wissen, wenn Winter ist, das man dann so was braucht, oder? Darum heißen die doch auch <em>Winterdienst</em> und nicht <em>Sommerdienst</em>!“</p>
<p>„Ja.“ Opa Hermann und stellte die Tasse mit dem heißen Kakao Amos auf den Tisch. „Stimmt, aber die Menschen denken manchmal zu kurzfristig und planen und planen aber manchmal eben daneben.“</p>
<p>Und jetzt fragte Amos ganz aufgeregt: „Was passiert denn jetzt?“</p>
<p>„Nichts!“</p>
<p>Opa Hermann schaute aus dem Fenster auf den Schnee. „Die Autofahrer müssen halt noch mehr aufpassen und noch vorsichtiger fahren.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf reckte sein Köpfchen und sah auch aus dem Küchenfenster auf die weiße Landschaft. „Hm,  die Menschen sind manchmal ganz schön komisch.“</p>
<p>Er trank den Rest von seinem Kakao und schlief dann eingekuschelt in seiner Decke ein.</p>
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		<title>AMOS und das schafische Woodstock</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/11/22/amos-und-das-schafische-woodstock/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 09:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Kühe]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Omas Teich]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Schaden]]></category>
		<category><![CDATA[Schafe]]></category>
		<category><![CDATA[Woodstock]]></category>

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		<description><![CDATA[Woodstock in Ostfriesland, aber nur für Schafe und Kühe. Warum sollte man da etwas gegen haben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich nach einer Idee von Mischar Jung</pre>
<p>„Was ist denn bloß los mit dir, AMOS? Du hampelst ja so auf der Küchenbank dass du schon beinahe zwei Mal deinen Kakao umgekippt hättest.“</p>
<p>„Opa Hermann, wann fahren wir denn mal nach Woodstock?“</p>
<p>„Bitte was? Das liegt doch in Amerika – im Staate New York. Ach so, du kommst wohl darauf, weil dort vor vierzig Jahren dieses wundervolle Musik-Festival war. Man hatte es zuvor nicht geglaubt, aber es veränderte die Einstellungen der jungen Leute und die Kultur der Welt. Viele Stars, die da auftraten, wurden anschließend weltberühmt, sogar bis heute. Ach ja – Woodstock. Das waren noch Zeiten. Und die CIA, das schreibt man C-I-A, drehte förmlich ab. Da sieht es übrigens so aus wie in Ostfriesland – nur eben nicht so flach.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf blickte den in schönen Erinnerungen versunkenen Freund verständnisvoll an.</p>
<p>„Und wenn wir so etwas auch mal – nur für Schafe und sehr piratig – hier veranstalten würden? Das wäre doch die Sensation und alle würden auf unser schönes Ostfriesland gucken.“</p>
<p>Opa Hermann lachte und band AMOS die Augenklappe auf die andere Seite.</p>
<p>„Schau mal, diese gute Idee hatten auch schon andere, aber die Landwirte protestierten dagegen, weil sie meinten, die Kühe würden Schaden nehmen.“</p>
<p>„Ach was, die feiern einfach mit. Sie sind zwar immer etwas langweilig, aber wir nehmen sie einfach mit ins Boot. Das sollte das Problem nicht sein und ich bin sicher, dass sie viel Spaß daran haben werden. Aber eins habe ich immer noch nicht ganz verstanden&#8230;“</p>
<p>Der alte Bergmann beugte sich über seinen gefährlichen kleinen Freund.</p>
<p>„Und was, AMOS?“</p>
<p>„Na – warum C &amp; A denn so dagegen war?“</p>
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		<title>Propaganda in Weener &#8211; Teil 3</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/09/27/propaganda-in-weener-teil-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 17:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Häuptling]]></category>
		<category><![CDATA[Keno Borde]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelschreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Luftballon]]></category>
		<category><![CDATA[Ulla Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Weener]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Häuptling steht am Stand. DIe Schuhe drücken, aber AMOS hat keine an. Und was Hacker damit zu tun haben, weiß sowieso kein Mensch. Und ein Schaf sowieso nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Mischar Jung</pre>
<p>Nachdem Opa Hermann die Fassung wieder erlangt hatte und das wild Slalom-fahrende Fahrrad mit dem polternden Anhänger begradigen konnte, beantwortete er AMOS&#8217; belämmerte Frage.</p>
<p>&#8220;Nein AMOS. So etwas wie einen Häuptling gibt es heute nicht mehr. Aber wenn man eine Wahl gewinnt, dann ist man so etwas Ähnliches wie ein Häuptling. Ob man dann aber wirklich was zu melden hat, wie ein echter Häuptling, sei dahingestellt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Stimmt.&#8221; kicherte AMOS. &#8220;Wäre der rote Mann wirklich ein Häuptling, dann hätte er ja auch Federn auf dem Kopf und würde den ganzen Tag Pfeife rauchen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das würde hier in Ostfriesland auch bescheuert aussehen.&#8221; ergänzte Opa Hermann.</p>
<p>Das illustre Gespann erreichte den Wochenmarkt in Weener. AMOS hüpfte mit Elan aus dem Anhänger. Viel los war dort nicht. AMOS wollte schon loskantapern aber Opa Hermann lotste ihn zielstrebig zu einen komischen Stand mit einem lustigen roten Regenschirm. &#8220;Hier entlang, mein kleiner Pirat. Den Häuptling hier kennst Du vielleicht.&#8221;</p>
<p>AMOS drehte den Kopf nach rechts und sah mit dem linken Auge den roten Mann von dem Plakat unter dem überdimensionalen roten Regenschirm stehen. Ganz so rot sah der Mann gar nicht aus, aber die Krawatte schon.</p>
<p>&#8220;Hey Häuptling Keno!&#8221; rief der zottelige Pirat. &#8220;Was machen die Indianer?&#8221;</p>
<p>Der Mann unter dem Schirm blickte erschrocken auf das sprechende Schaf herab und wusste im ersten Moment nichts mit der Situation anzufangen. Opa Hermann hatte Mühe, sich ein Grinsen zu verkneifen. &#8220;Ich bin&#8217;s. AMOS. Ich bin ein gefährliches Piratenschaf. Und Ostfriese, glaube ich. Ich suche meine Freunde, die lieben Piraten. Hast Du sie vielleicht gesehen?&#8221;</p>
<p>Da war es wieder, das gequält wirkende Lächeln, wie auf dem Plakat.</p>
<p>&#8220;Schön, Dich kennen zu lernen. Wir sind hier ja heute, weil bald wieder Wahlen sind, nech?&#8221; Der Mann blickte unruhig umher, in der Hoffnung, jemand wichtiges wäre in der Nähe, denn mit einem Schaf konnte er nicht so wirklich etwas anfangen. Mit einem Schaf von den Piraten schon gar nicht.</p>
<p>&#8220;Wir unterhalten uns mit den Bürgerinnen und Bürgern. Denn wir wollen sehen, wo der Schuh drückt, nech?&#8221; Er bückte sich zu AMOS herunter und tätschelte ihn etwas steif und unbeholfen auf der linken Seite.</p>
<p>AMOS blickte verwundert an sich herunter. &#8220;Aber ich habe doch gar keine Schuhe an!&#8221; blöckte er. &#8220;Ich bin auf der Suche nach den lieben Piraten und Captain Hornblewer auf der Cara Mia.&#8221; AMOS blickte auf und rümpfte sein schwarzes Näschen ein wenig piratig.</p>
<p>&#8220;Ein echter Pirat trägt auch keine Schuhe.&#8221; ergänzte Opa Hermann nickend.</p>
<p>Der Häuptling von Weener schwieg verdutzt für einen Moment. Eine lustige Frau mit einem puterroten, etwas dicklichen Gesicht und roten Haaren lies einen kleinen roten Luftballon vor Schreck sausen, den sie aufblasen wollte. &#8220;Nee nee,&#8221; rief sie. &#8220;Mit denen Piraten wulln wi nix to doon hebbn. Dat sün doch aal nur Chaoten, de kien Recht un kien Ordnung kennen. Un immer düssn Internetz. Dor givt&#8217;s aal nur Schmuddelkram. Hacker sün dat. Aal mitnanner.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja ja, nech?&#8221; sprang der Mann mit der feuerroten Krawatte ein. Schweißperlen bildeten sich plötzlich auf seiner Stirn. &#8220;Da müssen klare Regeln und Gesetze geschaffen werden, damit den Hackern Einhalt geboten wird.&#8221;</p>
<p>AMOS verstand nicht wirklich, worauf der Häuptling hinaus wollte. &#8220;Auf der Cara Mia habe ich zusammen mit dem blinden Onnen immer das Holz gehackt. Der lahme Wübbo brauchte das in der Kombüse zum Kochen. Ich musste helfen, weil Onnen ja nicht wirklich was sehen konnte mit seinen beiden Augenklappen. Und als Belohnung gab es dann immer eine Schale heißen Kakao.&#8221;</p>
<p>Der Mann unterm Schirm wusste nicht mehr weiter. Stammelnd kramte er noch in einem Kasten mit Kugelschreibern und Bildern, die wie die Plakate aussahen. Er war froh, dass in diesem Moment eine Frau am Stand vorbei lief, die er ansprechen konnte. Er verabschiedete sich noch hastig von AMOS und tätschelte ihn wieder potenziell freundschaftlich, aber diesmal auf der rechten Seite.</p>
<p>AMOS drehte sich zu Opa Hermann. &#8220;Wir sollten schnell nach Hause fahren und heute abend noch alles Holz hacken, das hinter Deiner Kate liegt, bevor der Häuptling uns das verbietet.&#8221;</p>
<p>Opa Hermann lachte. &#8220;Machen wir AMOS. Dann bekommst Du auch einen besonders leckeren Kakao als Belohnung.&#8221;</p>
<p>AMOS drehte sich noch kurz um und rief ein erhabenes &#8220;Avalott-Mäh Häuptling!&#8221; zu dem Mann, der nun ziemlich niedergeschlagen neben der wütenden Frau stand, die am Stand vorbei laufen wollte.</p>
<p>&#8220;Nee nee. SPD wulln wie nich. So wiet kümmt dat noch aal. Müt dissn Ulla Schmidt un so, wat dee uns betrooogen het mit de Auto in&#8217;n Urlaub&#8221;, krakeelte die Frau.</p>
<p>Einen Kugelschreiber wollte sie auch nicht haben. Sie hatte schon einen zuhause.</p>
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