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	<title>AMOS, das Piratenschaf</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und der ausgeschlafene Igel</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 17:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Flöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Igel]]></category>
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		<category><![CDATA[Winterschlaf]]></category>

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		<description><![CDATA[von Götz Bleykötter „Opa Hermann, stell Dir vor, der Frühling liegt in der Luft. Igel Jupp ist von seinem Winterschlaf erwacht und ist auf dem Wege zu uns. Er hat also nicht vergessen, dass es hier immer etwas Leckeres gibt.“ Der alte Bergmann sah nicht auf, als er seinen Kommentar murmelte. „Jupp – gekennzeichnet mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Götz Bleykötter</pre>
<p>„Opa Hermann, stell Dir vor, der Frühling liegt in der Luft. Igel <em>Jupp</em> ist von seinem Winterschlaf erwacht und ist auf dem Wege zu uns. Er hat also nicht vergessen, dass es hier immer etwas Leckeres gibt.“</p>
<p>Der alte Bergmann sah nicht auf, als er seinen Kommentar murmelte.</p>
<p>„Jupp – gekennzeichnet mit allem dreisten Charme der Stachelzwerge. Er schaut nicht, wenn er über die Straße will, schmatzt laut, wirft sein Schälchen um und haut auch wieder ab, wenn ihm halt danach ist.“</p>
<p>„Ja, das weiß ich ja auch, aber eben passte ihn Nachbarshund Bello ab und verbellte ihn erst einmal gründlich, sofern sein Maulkorb ihm das erlaubte.“</p>
<p><span id="more-1021"></span>„Herrlich – da wird mir Bello doch immer sympathischer. Irgendwer muss Jupp mal sagen, wo es lang geht. So ein Igel lebt völlig in sich selbst und begreift auch nicht, dass mittlerweile alle Tiere auf den Verkehr achten. Er läuft so los, wie vor Jahrmillionen, als ihm noch nichts passieren konnte. Eigentlich schade, aber Bello hat ihm ja wohl mal ein paar Takte Wahrheit erzählt.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah das ansatzweise auch so und erhob auch seine Stimme: „Leider – wie Du mir ja erklärtest – sind Igel wandelnde Floh-Burgen und nun kratzt sich der arme Hund ganz doll.“</p>
<p>Opa Hermann konnte seinen Lachanfall nicht mehr unterdrücken und prustete seinen Kaffee über den Tisch. „Wunderbar, dann hat es ja den zweiten Richtigen erwischt! Aber Du schaust so&#8230; ist da noch etwas, was Du mir erzählen willst?“</p>
<p>AMOS nickte.</p>
<p>„Es ist nur so, dass die Flöhe nicht wählerisch sind und nicht alle gingen auf Bello. Ich will damit sagen, dass er sicherlich noch viele in Reserve hat.“</p>
<p>„… und?“, der alte Bergmann hatte wieder begonnen, seine Zeitung zu lesen.</p>
<p>„Jupp steht hinter Dir!“</p>
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		<title>AMOS und das Feuerzeug</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 08:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Fundbüro]]></category>
		<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Sühne]]></category>
		<category><![CDATA[Verjährung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Christine Fratsch-Bergrühen Als AMOS die ersten Worte vernahm, zitterte er und versuchte seine sich ausbreitende Röte zu unterdrücken. Vergeblich und ohne jede Chance. „Ich fand also eines…“ fuhr Opa Hermann mit in sich gekehrtem Blick fort, „… und ich gab es nicht ab – suchte jedenfalls auch keineswegs nach seinem Verlierer. Ich will lediglich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Christine Fratsch-Bergrühen</pre>
<p>Als AMOS die ersten Worte vernahm, zitterte er und versuchte seine sich ausbreitende Röte zu unterdrücken. Vergeblich und ohne jede Chance.</p>
<p>„Ich fand also eines…“ fuhr Opa Hermann mit in sich gekehrtem Blick fort, „… und ich gab es nicht ab – suchte jedenfalls auch keineswegs nach seinem Verlierer. Ich will lediglich, dass Du das von mir weißt.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf dachte nur an die ganzen weggeworfenen Feuerzeuge links und rechts der Fahrradwege. Natürlich sollte man die auch irgendwo abgeben – aber wo denn bitte?</p>
<p><span id="more-1157"></span>„Hörst Du mir denn überhaupt zu? ICH habe es nicht ab gegeben – ich behielt es und schenkte es unerlaubt meinem Vater.“</p>
<p>„Aber der soll doch ganz lieb gewesen sein?“ AMOS dachte angestrengt über den Sinn dieser Ansprache nach.</p>
<p>„Natürlich war er lieb! Da hast Du schon völlig recht. Nur hatte dieses die Form ähnlich eines Cadillacs, also eines damaligen Autos, die man Straßen-Kreuzer nannte, und war aus edlem silbernem Metall. Nicht nur das – es wurde auch mit Gas gefüllt und genau DAS war erst wenige Wochen auf dem Deutschen Markt käuflich erhältlich. Verstehst Du? In unserem Viertel konnte man das Gas dafür gar nicht kaufen. So etwas besonderes hatte ich aus dem Staub hoch gehoben – als kleiner Junge!</p>
<p>Wer hatte derlei verloren? Arm war er bestimmt nicht. Eine Frau als Verliererin? Auf keinen Fall. Mein Vater hatte sich jedenfalls sehr darüber gefreut und hielt es stolz in Ehren. Hast Du es nun verstanden, was ich Dir damit sagen will?“</p>
<p>Der kleine Held nahm noch einen Schluck Kakao, bevor er antwortete. „Hmm – ja, natürlich sollte man Fundsachen abgeben, vielleicht auch selbst nach dem oder der Verlierer/in Ausschau halten. So hast Du mich ja auch erzogen.</p>
<p>Aber Du hast ja keinen Cadillac damit angezündet, wofür es ja wohl gedacht war und wenn ich auf dem Fahrradanhänger von Dir durch die Gegend gefahren werde, dann sehe ich viele bunte weg geworfene Gasfeuerzeuge, die niemand aufhebt. Dein Papa hat sich damals verdammt gefreut und ich denke, nach all den vielen Jahren ist die Sache schon in Ordnung.“</p>
<p>Opa Hermann sah erleichtert hoch.</p>
<p>„Danke Dir – liebster AMOS!“</p>
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		<title>AMOS und der stattliche Kuss</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
		<category><![CDATA[Pudel]]></category>
		<category><![CDATA[Stolz]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[verliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Womanizer]]></category>

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		<description><![CDATA[von Heinz Erdferkel jr. „Vor dem Supermarkt… einfach mal so? Ein junges hübsches Pudel-Mädchen? Herrjeh – hast Du aber Glück! Wow – Wahnsinn!!“ Das gefährliche Piratenschaf wusste nun nicht, wie er diese Bemerkung von Opa Hermann einordnen sollte. „Sie drückte mir einfach nur einen herzlichen Kuss auf meine seitliche Schnauze und murmelte, dass sie noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Heinz Erdferkel jr.</pre>
<p>„Vor dem Supermarkt… einfach mal so? Ein junges hübsches Pudel-Mädchen? Herrjeh – hast Du aber Glück! Wow – Wahnsinn!!“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf wusste nun nicht, wie er diese Bemerkung von Opa Hermann einordnen sollte.</p>
<p>„Sie drückte mir einfach nur einen herzlichen Kuss auf meine seitliche Schnauze und murmelte, dass sie noch nie so einen aufregenden Pudel getroffen hätte.“</p>
<p>„Ach – sie glaubte, Du seiest ein interessanter Pudel? Nun – das bist Du ja wohl nicht. Wie sagtest Du? Die Hunde-Dame war noch jung – oder so?“</p>
<p>„… aber geküsst hat sie mich doch wohl trotzdem!“ AMOS stampfte derb mit dem rechten Huf auf den Boden.</p>
<p><span id="more-1155"></span>„Gefährlich ist doch wohl auch interessant – oder?! Irgendwie muss ich ihr imponiert haben, oder hast Du einen anderen Eindruck davon?“</p>
<p>Der alte Bergmann begriff, was er da durch seine klare Auffassung angerichtet hatte und lenkte ein, um weitere Abstürze zu vermeiden. „Du – ein Kuss ist ein Kuss. Das war auch bereits die Titelmelodie eines klassischen Filmes namens <em>Casablanca</em>, Schlager wie <em>And then I kissed her</em> – oder sie ihn… Egal! Der Film war gut und die Schlager beliebt. Begreife Dich doch so wie ein Robin Hood, der am Ende eine Dame küsst und viele wünschen, in genau dieser Rolle zu sein.“</p>
<p>AMOS guckte fast so, als habe er alles verstanden, aber Opa Hermann glaubte es ihm nicht so ganz und er versuchte es noch einmal.</p>
<p>„Sieh mal. die Damen verehren Helden und nehmen dann allerdings Akteure mit leichten sympathischen Macken, weil sie Berechenbarkeit suchen, Männer gern steuern… aber was sage ich da?“</p>
<p>AMOS wusste es auch nicht.</p>
<p>„Du meinst also – sie mochte mich wirklich?“</p>
<p>„Klar doch!! Du hast eben das gewisse Etwas, was die Damenwelt anspricht…“</p>
<p>„Du meinst, ich sei also ein… Wie nennt man die noch?“</p>
<p>„Womanizer. Du bist ein kleiner gefährlicher Frauenschwarm. Nun musst Du nur auch selbst daran glauben.“</p>
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		<title>AMOS und die Selbsthilfegruppe</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Allergiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Heinz Erdferkel jr. „Nicht drei, nicht fünf, sondern noch mehr!“ stöhnte das gefährliche Piratenschaf. „Wie sahen die denn aus? In Kampfanzügen, oder so wie afghanische Freiheitskämpfer?“ Opa Hermann nahm sich die Geduld zum Zuhören. „Nein, eher wie aus dem Versandhaus eingekleidet, so mit Seppel-Hütchen, Helmut-Schmidt-Kappe und Regenschirm. Einige hatten auch Mineralwasser dabei. Der Anführer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Heinz Erdferkel jr.</pre>
<p>„Nicht drei, nicht fünf, sondern noch mehr!“ stöhnte das gefährliche Piratenschaf.</p>
<p>„Wie sahen die denn aus? In Kampfanzügen, oder so wie afghanische Freiheitskämpfer?“ Opa Hermann nahm sich die Geduld zum Zuhören.</p>
<p>„Nein, eher wie aus dem Versandhaus eingekleidet, so mit Seppel-Hütchen, Helmut-Schmidt-Kappe und Regenschirm. Einige hatten auch Mineralwasser dabei. Der Anführer hielt auf dem Vorplatz eine Ansprache und dann gingen sie leise ins Rathaus, waren aber auch schnell wieder draußen. Meinst Du nicht auch, dass es sich um eine terroristische Vereinigung handeln könnte?“</p>
<p><span id="more-1151"></span>„Jetzt weiß ich, was Du beobachtet hast. Hm, wie soll ich Dir das denn jetzt bloß erklären? Also auf jeden Fall war es eine Selbsthilfegruppe, eine Vereinigung von Allergikern, wie in der Zeitung zu lesen war. Eigentlich sind sie ganz harmlos, aber sie alle verbindet halt diese gemeinsame Allergie.“</p>
<p>„So was auch – ist das ansteckend?“</p>
<p>„Ich hoffe nicht, aber es ist auch keine so übliche Allergie, wie die gegen Mehlstaub, Hausstaub, Insektenstiche oder Laktose.“</p>
<p>AMOS verstand nicht.</p>
<p>„Es ist eine Form der Allergie, wo die Menschen erst in diesen Tagen den Mut haben, sich dazu zu bekennen und laut darüber zu sprechen. Eine Form von lange hinausgezögerten Outing, wie ich meine.“</p>
<p>„Sind sie etwa allergisch gegen gefährliche Piratenschafe? Das kann doch nicht wahr sein – oder?“</p>
<p>„Nein, nein… das ganz bestimmt nicht. Sie sind nur allergisch gegen das, was sie mit Verwaltungsbeamten und -angestellten erlebt haben, bzw. haben müssen. Zum Beispiel wollte jemand einen Car-Port bauen, einer Frau ist der Hund gestorben, eine Kindergeld-Akte war verschollen und ein Sachbearbeiter ging länger in Kur… so das übliche Programm, wo man als Bürger dann ohnmächtig ist. Die betreten nun die Abteilungen mit psychologischer Unterstützung. Das ist ähnlich wie bei einem Anti-Flugangst-Training. Hast Du es jetzt verstanden?“</p>
<p>AMOS nickte ernsthaft.</p>
<p>„Dann war der Mann, der draußen die kurze Rede hielt wohl ein Rettungs-Sanitäter? Ich glaube, das übernehme ich in den Krimi, den ich mal schreiben will!“</p>
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		<title>AMOS und die Comics</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 09:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Asterix]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Figur]]></category>
		<category><![CDATA[Donal Duck]]></category>
		<category><![CDATA[Fix und Foxi]]></category>
		<category><![CDATA[Hägar]]></category>
		<category><![CDATA[Micky-Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesland]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[von Rosa Blinkader „Setze Dich einfach auf den Fahrrad-Anhänger und komm mit nach Hause. Da erzählst Du mir in Ruhe, was denn passiert ist.“ Opa Hermann ließ das gefährliche Piratenschaf behutsam in Ruhe, dass es sich erst einmal ausweinen konnte. „Es war der neue Touristik-Manager… und ich Idiot habe mich auch noch bei ihm vorgestellt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rosa Blinkader</pre>
<p>„Setze Dich einfach auf den Fahrrad-Anhänger und komm mit nach Hause. Da erzählst Du mir in Ruhe, was denn passiert ist.“ Opa Hermann ließ das gefährliche Piratenschaf behutsam in Ruhe, dass es sich erst einmal ausweinen konnte.</p>
<p>„Es war der neue Touristik-Manager… und ich Idiot habe mich auch noch bei ihm vorgestellt. Weißt Du, was der zu mir sagte? Ich sei eine Comic-Figur für Arme!“</p>
<p><span id="more-1148"></span>Nein, lachen durfte der alte Bergmann nun bestimmt nicht und begann mit ausgewählten Worten: „Ja, ich las davon, dass sie für teures Geld einen solchen Posten neu besetzt haben – mit großen Hoffnungen, versteht sich. Aber sieh das doch mal aus der ganz klugen Warte, so wie wir beide es immer üben. Comics kamen damals zunächst aus Amerika und alle liebten sie, weil sie nicht nur unsere Jugend, sondern auch unser Leben begleiteten.</p>
<p>Alles fing mit Micky-Maus und Donald Duck an. Dann erinnere ich mich recht gut an Prinz Eisenherz, Tarzan, Fix und Foxi, die verbotenen schmalen Sigurd von Eckbertstein und Nick, der Weltraumfahrer-Heftchen. In den Siebzigern eroberte Charly Brown und seine Freunde – besonders Snoopy – unsere Herzen. Asterix, der Gallier, war dann eine kleine Revolution und Hägar, der schreckliche (Wickinger) mehr etwas für die Älteren und Erwachsenen.</p>
<p>Die Japaner boten dann vorzügliche Zeichnungen, Trickfilme der hohen künstlerischen Art an und die Produktionen der Walt-Disney-Studios sind ja auch zeitlose Klassiker geworden. Alles, wie gesagt, geboren in der Ecke der Comics.</p>
<p>AMOS hatte aufgehört, zu weinen und nickte beeindruckt.</p>
<p>„Noch etwas will ich Dir hierzu sagen: Wenn Du – oder gar wir beide – ein <em>Comic für Arme</em> sein sollen, dann überlege doch mal, wie viel Prozent der Bevölkerung reich sind und wie viele ärmer? Das sind freilich bedeutend mehr, die uns dann vielleicht kennen oder kennen lernen könnten.“</p>
<p>Nun hatte der kleine Held sich wieder vollends beruhigt und stampfte mit dem rechten Fuß auf.</p>
<p>„Vielleicht – und wir wünschen es dem neuen Manager ja nicht – schafft er das ja auch nicht, was die Gemeinde ohne ihn auch nicht hinbekam? War er deshalb so dreist zu mir, weil er befürchtete, ich würde schneller bekannter als seine mühselige Aufbauarbeit? Kann doch sein – oder?!“</p>
<p>„Jetzt hast Du es erkannt: Aus ihm sprach der pure Neid und in der Probezeit ist er auch noch!“</p>
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		<title>AMOS war noch niemals in New York</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 09:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Botschafter]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesland]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[von Rainer Dietrich „Okay“, Opa Hermann schnippte den Kronkorken von der Pils-Flasche. „Du warst also noch niemals in New York? Ich übrigens auch noch nicht. Aber was hättest Du Dir denn davon erwartet?“ Das gefährliche Piratenschaf scharrte mit dem rechten Huf. Das tat es nur, wenn es höchst erregt war. „New York – kennst Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>„Okay“, Opa Hermann schnippte den Kronkorken von der Pils-Flasche. „Du warst also noch niemals in New York? Ich übrigens auch noch nicht. Aber was hättest Du Dir denn davon erwartet?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf scharrte mit dem rechten Huf. Das tat es nur, wenn es höchst erregt war.</p>
<p>„New York – kennst Du ja vom Erzählen – muss ja wohl die Stadt sein – so mit den riesigen Häusern und der absoluten Kultszene. Also davon träume ich jedenfalls!“</p>
<p><span id="more-1146"></span>„Hmm“, Opa Hermann nahm noch einen Schluck Pilsken. „Naja – wie soll ich es Dir erklären, kleiner Held? Schau mal, London zum Beispiel, wo auch kräftig was los ist, hat die Größe vom Ruhrgebiet. Dieses als eine Stadt. Manchmal denkst Du, was daran denn so anders und toll ist? Touristen treten sich in der City die Füße platt, fotografieren und kaufen das als Andenken, was niemanden wirklich länger fasziniert. Aber alle erzählen, dass sie bereits in London waren.“</p>
<p>AMOS verstand nicht ganz und blickte mit diesem fragenden Blick ganz niedlich seitlich hoch.</p>
<p>„Ich erkläre es einmal anders – ganz verständlich: New York, Paris, Köln sind freilich sehenswerte Städte, die beeindrucken. Aber was erwartet Dich bei diesen Bauwerken? Sie sind aus Steinen und rings herum ist alles edel überteuert. Auch wie in den Alpen, die auch nur aus Stein sind. “</p>
<p>„Aber da war ich auch noch nicht,“ krähte weinerlich der kleine Held.</p>
<p>„Hinter jeder Ecke – ob bei uns in Ostfriesland, im Ammer-, oder Oldenburger-Land – lauert ein kleines oder größeres Abenteuer! Das musst Du auch nur entdecken – also begreifen, es vom Herzen aus zu sehen. Dann ist deine Welt auch spannend, abwechslungsreich und liebenswert, so dass Du New York, London, Paris und Köln immer noch magst und begriffen hast, warum die New Yorker, Pariser, Londoner und Kölner sicher gern mal zu uns kämen – wenn sie halt wüssten, dass es uns gibt und wo wir leben“.</p>
<p>AMOS sah Opa Hermann eindringlich an. „Ich glaube, ich habe verstanden, was Du mir damit sagen wolltest.“</p>
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		<item>
		<title>AMOS und das Duell</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 18:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Holzschwert]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidat]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Kochduell]]></category>
		<category><![CDATA[Pistole]]></category>
		<category><![CDATA[Verkleidung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Thea Bretten &#8222;Sag mal, AMOS, ist schon Karneval-Vorsaison oder hast Du eine Wette verloren, dass Du so ulkig herum l&#228;ufst?&#8220; Schnell schob Opa Hermann dem beleidigten kleinen Helden einen Becher mit dampfendem Kakao zur Vers&#246;hnung &#252;ber den Tisch. Dann zeigte er belustigt auf das Holzschwert und die gro&#223;e Wasserpistole, die sich das gef&#228;hrliche Piratenschaf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Thea Bretten</pre>
<p>&bdquo;Sag mal, AMOS, ist schon Karneval-Vorsaison oder hast Du eine Wette verloren, dass Du so ulkig herum l&auml;ufst?&ldquo;</p>
<p>Schnell schob Opa Hermann dem beleidigten kleinen Helden einen Becher mit dampfendem Kakao zur Vers&ouml;hnung &uuml;ber den Tisch. Dann zeigte er belustigt auf das Holzschwert und die gro&szlig;e Wasserpistole, die sich das gef&auml;hrliche Piratenschaf griffbereit ins Fell gesteckt hatte.</p>
<p><span id="more-1140"></span></p>
<p>Zuerst nahm es einen tiefen Schluck und neigte sein K&ouml;pfchen zur Seite. &bdquo;Du wirst es nicht glauben, aber ich bin auf dem Abflug, weil ich ab und an auch einmal selbst etwas Interessantes vor habe.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Mach es nicht so spannend. Ist wieder eine Kuh irgendwo weg gelaufen und Du unterst&uuml;tzt die B&uuml;rgerwehr?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Manchmal verstehst Du auch rein gar nichts, Opa Hermann. Ich will mich halt als Kandidat melden. Du sagst doch selbst immer, dass den Mutigen die Zukunft geh&ouml;rt. Nun werde ich halt einmal deinen Rat befolgen &ndash; und nun Tsch&uuml;ss. Ich bin n&auml;mlich sp&auml;t dran.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Hey &ndash; nicht so hastig! Nun erz&auml;hlst Du mir erst, was Du vor hast und wof&uuml;r man hierzulande derlei seltsame Bewaffnung braucht.&ldquo;</p>
<p>Nun hatte das gef&auml;hrliche Piratenschaf wieder Oberwasser. Ganz in Ruhe reckte er sich zu seiner maximalen H&ouml;he, grinste seinen v&auml;terlichen Freund erhaben und siegesbewusst an.</p>
<p>&bdquo;Ich werde mich als Gegner aufstellen lassen!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Wie <em>Gegner</em>?! Und wozu bitte? Raus mit der Sprache!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Es geht um ein Duell, wo man sicher nur die Besten sucht. Und da habe ich mich halt einfach einmal gemeldet.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Ein Duell?&ldquo;, Opa Hermann erblasste. &bdquo;Bist Du jetzt v&ouml;llig verr&uuml;ckt? Wer hat Dir denn was getan, damit Du Dich duellieren musst?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Nein&hellip; anders! Im Gemeindesaal ist ein Koch-Duell und das Fernsehen und die Presse sind auch da. Kochen kann ich ja nicht, aber was ein Duell ist, das haben mir damals meine lieben Piratenfreunde schon erz&auml;hlt. Und nun muss ich aber wirklich los!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Na dann auf gutes Gelingen. Mach was draus!&ldquo;, gluckste der alte Bergmann, der seinen Lachkrampf kaum unterdr&uuml;cken konnte.</p>
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		<title>AMOS und das seltsame Weihnachtsgeschenk</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 18:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bescheidenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Cowboyhut]]></category>
		<category><![CDATA[geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelschreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Liederterror]]></category>
		<category><![CDATA[Stetson]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Werbegeschenk]]></category>

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		<description><![CDATA[von Jolante Beek &#8222;Also die zwei hatten sich vorgenommen, sich zu Weihnachten nichts zu schenken. Alles war in Sachen Kauf-Zwang doch so v&#246;llig aus dem Ruder gelaufen und es war doch schon fast ein Weihnachtsterror mit entsprechendem Lieder-Beschuss. Das vormals sch&#246;ne Last Christmas, I gave you my Heart prasselte von allen Seiten, so wie auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Jolante Beek</pre>
<p>&bdquo;Also die zwei hatten sich vorgenommen, sich zu Weihnachten nichts zu schenken. Alles war in Sachen Kauf-Zwang doch so v&ouml;llig aus dem Ruder gelaufen und es war doch schon fast ein Weihnachtsterror mit entsprechendem Lieder-Beschuss. Das vormals sch&ouml;ne <em>Last Christmas, I gave you my Heart</em> prasselte von allen Seiten, so wie auch <em>Jingle Bells</em>. Nein &ndash; die beiden wollten besinnlich zusammen sitzen, gerade so wie in der Zeit, als Deutschland noch bescheiden war.&quot;</p>
<p><span id="more-1131"></span></p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Wenn ein Paket kommt, dann ist es f&uuml;r Dich. Nat&uuml;rlich schenken wir uns nichts, aber ich habe das schon lange vorher bestellt und warte sehnlichst darauf. Ich konnte doch nicht wissen, dass sie das erst am Heiligen Abend zusenden.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Sprachs, setzte seinen Stetson-Cowboyhut auf und ging mit dem Hund in den Regen. Als die beiden wieder zur&uuml;ck waren, zeigte sie ihm erstaunt ein gr&ouml;&szlig;eres, aber federleichtes Paket aus den USA.&ldquo;</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Na, dann mach es doch mal auf. Es ist f&uuml;r Dich!&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Langsam &ouml;ffnete sie die Zusendung und als er das nasse Tier abgetrocknet hatte, fragte er erwartungsvoll, ob sie sich freue.&ldquo;</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Ja &ndash; sicher&hellip;&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;&#8230; kam es z&ouml;gerlich und eher betreten. Erstaunt sah er sie an. Sie hob einen beschrifteten Kugelschreiber hoch.&ldquo;</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;&#8230; es ist doch nur so, dass ich halt die halbe Garage voller Kugelschreiber habe. Wo muss ich denn dr&uuml;cken, dass dieser hier <em>Frohe Weihnachten</em> oder <em>Bl&ouml;dmann</em> auf englisch sagt?&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Der Ehemann stutzte und brach dann in ein f&uuml;rchterliches Lachen aus.&ldquo;</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Dann guck doch mal unter das Papier.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Immer noch sehr verhalten packte sie weiter aus und hielt nun ihren eigenen Stetson-Countryhut in H&auml;nden, lachte sich ebenfalls kaputt.</p>
<blockquote>
<p>&bdquo;Du wolltest doch auch mal so etwas haben, aber nicht alles steht Dir &#8211; und da fand ich nach langem Suchen im Internet diesen Hut. Mit liebem Gru&szlig; vom Weihnachtsmann. Den Kugelschreiber haben sie nur so oben drauf gelegt und trotzdem wurde das Paket nicht schwerer, denn die Inhalte wiegen ja nichts.&ldquo;</p>
</blockquote>
<p>Das gef&auml;hrliche Piratenschaf hatte gespannt zugeh&ouml;rt,</p>
<p>&bdquo;Vielleicht war der Kugelschreiber vom Weihnachtsmann ja f&uuml;r mich gedacht?&ldquo;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>AMOS und der Glaube an den Weihnachtsmann</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2011/12/19/amos-und-der-glaube-an-den-weihnachtsmann-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen ans Leben]]></category>
		<category><![CDATA[von unseren Lesern]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerzialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Überfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmann]]></category>

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		<description><![CDATA[eine Zusendung von Gerhard Thau Das gef&#228;hrliche Piratenschaf zappelte vor Ungeduld. Vielleicht sollte es doch mal lesen lernen? Aber dann nahm der alte Bergmann seine Lesebrille und faltete den Brief auseinander. Lieber AMOS, lieber Opa Hermann, Die Idee gef&#228;llt mir, wenngleich ich momentan oder dieses Jahr f&#252;r mich keinen gro&#223;en Drive zu Weihnachten habe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>eine Zusendung von Gerhard Thau</pre>
<p>Das gef&auml;hrliche Piratenschaf zappelte vor Ungeduld. Vielleicht sollte es doch mal lesen lernen? Aber dann nahm der alte Bergmann seine Lesebrille und faltete den Brief auseinander.</p>
<p><span id="more-1133"></span></p>
<blockquote>
<p><em>Lieber AMOS, lieber Opa Hermann,</em></p>
<p><em>Die Idee gef&auml;llt mir, wenngleich ich momentan oder dieses Jahr f&uuml;r mich keinen gro&szlig;en Drive zu Weihnachten habe und eher an Weihnachts-Auszeit denke.</em></p>
<p><em>Diese Unlust hat mit meinen Erfahrungen der letzten Jahre zu tun.</em></p>
<p><em>Grunds&auml;tzlich bin ein Freund dessen, habe selber schon Erfahrungen als Weihnachtsmann in mehreren F&auml;llen gemacht und halte nur von der Geschenk-&Uuml;bertreiberei nichts, wo sogar &uuml;ber die eigenen M&ouml;glichkeiten hinaus Geschenke auf Pump und Dispo gekauft werden. Ich bin da eher f&uuml;r die bescheidenere Variante.</em></p>
<p><em>Aber es dreht sich ja um den &quot;Glauben an den Weihnachtsmann&quot; und nicht darum, wie im Einzelfall das Fest der Liebe gehandhabt wird.</em></p>
<p><em>Das Sch&ouml;ne ist, dass die Erwachsenen, obwohl &uuml;berwiegend eher nicht an den Weihnachtsmann glaubend, sich aber so verhalten, als w&auml;re das der Fall. Da ist es auch egal, wenn man wei&szlig;, von wem das Geschenk ist; Hauptsache, es ist so als ob &#8211; und die P&auml;ckchen liegen wie vom Weihnachtsmann pers&ouml;nlich abgelegt unter dem Tannenbaum und vor Kindern kann man voller &Uuml;berzeugung so tun, als w&uuml;rden wir &ldquo;himmlisch beschenkt&rdquo; und entgegen aller Vernunft sich so f&uuml;hlen, als sei es wirklich so, weil es doch auch so wundervoll w&auml;re!</em></p>
<p><em>Es gibt &#8211; so sch&auml;tze ich &#8211; keinen vergleichbaren Zauber in unserem wirklichen Er-Leben, wie die Kraft des &ldquo;Weihnachts-Zaubers&rdquo;! F&uuml;r mich war das Intensivste und Sch&ouml;nste immer &ldquo;das </em><em>Geschenke suchen, besorgen und verpacken</em><em>&rdquo;, weil ich da sehr verbunden war mit dem/der zu Beschenkenden.</em></p>
<p><em>Euer Gerd aus L&ouml;rrick</em></p>
</blockquote>
<p>&bdquo;Na also!&ldquo; AMOS atmete erleichtert tief ein. &bdquo;So daneben liegen wir mit unserer Kampagne zur Stabilisierung des Glaubens an den Weihnachtsmann nun doch nicht. Da kommt sicher noch viel mehr.&ldquo;</p>
<p>Der v&auml;terliche Freund f&uuml;llte noch einmal den Kakaobecher.</p>
<p>&bdquo;Bestimmt noch viel mehr!&ldquo;</p>
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		<title>AMOS und die unerwartete Hilfe</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2011/12/18/amos-und-die-unerwartete-hilfe/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 17:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ellen Obier]]></category>
		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Landstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Neugierde]]></category>
		<category><![CDATA[verzweifelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wassergrane]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi, mit freundlicher Genehmigung der S&#228;ngerin, Entertainerin und Parodistin Ellen Obier Der verzweifelte kleine Held hatte schon fast keine Stimme mehr, als doch noch ein Wagen an der Landstra&#223;e stoppte. Gelenkig und einladend l&#228;chelnd bewegte sich eine br&#252;nette Dame auf ihn zu und sah ihn fragend an. &#8222;Na, junger Mann? Brauchst Du etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi, mit freundlicher Genehmigung der S&auml;ngerin, Entertainerin und Parodistin Ellen Obier</pre>
<p>Der verzweifelte kleine Held hatte schon fast keine Stimme mehr, als doch noch ein Wagen an der Landstra&szlig;e stoppte. Gelenkig und einladend l&auml;chelnd bewegte sich eine br&uuml;nette Dame auf ihn zu und sah ihn fragend an.</p>
<p>&bdquo;Na, junger Mann? Brauchst Du etwa Hilfe, oder warum sitzt Du hier so ungl&uuml;cklich vor dem Wassergraben?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Ich bin AMOS, ein gef&auml;hrliches Piratenschaf. Niemand hat angehalten, keiner wollte mir helfen&hellip; Dabei ist mir doch die Tasche mit den leeren Kakaoflaschen da rein gefallen&hellip;&ldquo;, mit dem rechten Huf auf das Wasser zeigend.</p>
<p><span id="more-1128"></span></p>
<p>&bdquo;Das haben wir gleich! Schau her.&ldquo; Mit dem Absatz eines ihrer St&ouml;ckelschuhen erwischte sie einen Henkel und AMOS konnte wieder strahlen.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Sie sind aber lieb, die anderen sind es keineswegs. Ich habe erst gewunken, dann <em>Hallo</em> gerufen, schlie&szlig;lich <em>Hilfe</em> geschrien&hellip; bis meine Stimme nachgab.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Du &Auml;rmster, komm mal her. Ich binde Dir Deine verrutschte Augenklappe auf die andere Seite und hier, nimm dieses Kleenex-Tuch f&uuml;r deine Tr&auml;nchen. Jetzt ist alles wieder gut. Ich bin &uuml;brigens Ellen Obier. Aber in wirklichen Notf&auml;llen musst Du etwas anderes als <em>Hilfe</em> rufen. Denn viele Menschen haben Angst, helfen zu m&uuml;ssen, weil sie nicht als Zeugen befragt werden wollen.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Und was soll ich denn dann bittesch&ouml;n rufen?&ldquo;, fragte AMOS achselzuckend und zog ein herbes Schn&uuml;tchen</p>
<p>&bdquo;FEUER&quot;, rief die Frau heiter, &bdquo;einfach ganz laut FEUER! Dann kommen alle Neugierigen herbeigerannt &#8211; und neugierig ist fast jeder!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Oh, sind sie Psychologin?&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Nein nein&hellip;&ldquo;, lachte sie mit ihrer leicht rauchigen Stimme. &bdquo;Nicht wirklich, aber ich bin S&auml;ngerin, Entertainerin und Parodistin. Und dadurch habe ich ein Gef&uuml;hl f&uuml;r mein Publikum. Mein Herz sagt mir, wie ich Menschen den Alltag vergessen lasse, sie fasziniere und in eine Stimmung bringe, in der sie sich wohl f&uuml;hlen und mir vertrauen. Ohne dieses Gesp&uuml;r ist es schwer, sein Publikum zu begeistern.&ldquo;</p>
<p>AMOS hatte sich hin gesetzt, war ziemlich verbl&uuml;fft und dabei sehr, sehr beeindruckt.</p>
<p>&bdquo;&hellip; ich schick Dir einen Engel!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Ja&hellip; aber sie haben mir doch gerade geholfen, nochmals herzlichen Dank daf&uuml;r!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Nein nein&hellip; so hei&szlig;t meine neue CD. Aber nun nehme ich Dich erst mal mit in den Supermarkt, denn da sollten die leeren Kakaoflaschen ja wohl hin, oder?!&ldquo;</p>
<p>Das gef&auml;hrliche Piratenschaf nickte dankbar und ergriffen. Wenn er das erz&auml;hlen w&uuml;rde &ndash; derlei glaubte ihm ja niemand und Nachbarshund Bello sowieso nicht.</p>
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