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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Angebot</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>Das gefährdete Fahrrad</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
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		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[von Corinna Husmann-Bretzler „Aber wir können ja nur mal gucken. Kaufen müssen wir ja nichts, aber vielleicht sind ja gerade heute Kakao-Flaschen im Angebot? Du sagst doch selbst, wir sollten immer auf Sonderangebote achten und die Preise vergleichen. Nun lass uns doch bitte in den Supermarkt rein gehen. Das geht doch schnell.“ „Okay“, erwiderte Opa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Corinna Husmann-Bretzler</pre>
<p>„Aber wir können ja nur mal gucken. Kaufen müssen wir ja nichts, aber vielleicht sind ja gerade heute Kakao-Flaschen im Angebot? Du sagst doch selbst, wir sollten immer auf Sonderangebote achten und die Preise vergleichen. Nun lass uns doch bitte in den Supermarkt rein gehen. Das geht doch schnell.“</p>
<p><span id="more-563"></span>„Okay“, erwiderte Opa Hermann, „ich gehe rasch für Dich rein. Du darfst es ja wohl nicht. Warte hier neben dem schönen Fahrrad.</p>
<p>Es ist aber auch wirklich ein schönes Fahrrad. Ich denke Mal, dass es auch ganz leicht fährt. Schau doch nur, wie es verarbeitet ist – billig war es bestimmt nicht – und allein der britische Sattel kostet ein Vermögen.</p>
<p>So ein dickes Kabelschloss muss dafür auch sein, denn dieses Modell gefällt sicher auch Dieben. Dieses aber zu knacken dürfte sehr schwer sein.“</p>
<p>„Muss ja auch nicht sein!“</p>
<p>„Wie meinst Du, kleiner gefährlicher Freund?“</p>
<p>„Na, weil hier die Schlüssel liegen.“</p>
<p>Opa Hermann staunte nur, als er den Schlüssel, auch noch mit dem Reserveschlüssel an einem Ring, aufhob. „Ja leichter kann man es den schlechten Menschen wohl nicht machen. Die Besitzerin wird sich schwarz ärgern, wenn das weg ist. Lass uns hier warten, bis sie wieder kommt.“</p>
<p>Eine sportliche junge und gut aussehende Frau trat grüßend näher. „Tag, die Herren! Das ist mein ganzer Stolz und ich habe lange darauf gespart. Zu einer Probefahrt kann ich euch leider nicht einladen.“</p>
<p>„Danke – wir haben selbst ein Fahrrad mit Anhänger, aber hier sind Ihre Schlüssel, die sie offensichtlich verloren haben.“</p>
<p>Bleich vor Schreck griff sie langsam danach und sah die beiden betroffen an.</p>
<p>„Was hätte da passieren können &#8230; und ihr habt extra auf mich gewartet? Das glaube ich ja nicht. Wisst ihr was? ich gebe euch ein großes Eis aus.“</p>
<p>AMOS sah Opa Hermann an. „Über ein Pilsken und eine Flasche Kakao würden wir uns aber mehr freuen.“</p>
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		<title>AMOS und die Qual der Wahl</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragen ans Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[klarer Blick]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[AMOS sinniert auf ungewohnt intelligente Art und Weise über die Nachteile der Angebotsvielfalt. Selbst Opa Hermann ist überrascht und wird nachdenklich. Natürlich hatte das gefährliche Piratenschaf einen kleinen Hintergedanken dabei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>Mit einem geräusperten ‚Hm!’ leitete AMOS ein, dass er etwas wichtiges sagen wollte und erreichte so, dass Opa Hermann von der Zeitungslektüre auf sah.</p>
<p>„Stell dir mal vor, Leute haben genug Geld, also viel mehr als wir.“</p>
<p>Der alte Bergmann nahm die Lesebrille in die Hand. „Das brauche ich mir nicht erst vorzustellen. Die gibt es doch überall – hier und auch da. Wie kommst du denn jetzt darauf?“</p>
<p>„Nun – die überlegen doch alle, wo sie im Urlaub hinfahren, was sie einkaufen und</p>
<p>so.“</p>
<p>„Ja. Und?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf reckte sich so, dass die Augenklappe verrutschte und ihm reflektorisch auf die andere Seite gebunden wurde.</p>
<p>„Sieh mal. Du trinkst gern ein Pilsken aus dem Ruhrgebiet und ich Kakao. Wenn wir beide uns noch alles Mögliche aussuchen könnten, ja, dann fingen die Probleme doch erst an. So wissen wir bereits vorher, was wir mögen, ohne Aufregung und mit ganz großer Vorfreude – immer wieder neu.“</p>
<p>Opa Hermann war aufgestanden, hatte die Fäuste in die Seite gestemmt und sah aus dem Küchenfester.</p>
<p>„Gar nicht mal so blöd nachgedacht, kleiner gefährlicher Freund. Das stimmt auch, denn wer die Wahl hat, hat die Qual und die Ruhe ist dahin, einfach dem Angebot gewichen. Darüber habe ich so noch nie nachgedacht.</p>
<p>Hat man nicht viel, freut man sich über das, was da ist und entwickelt eine gewisse Zufriedenheit, verstopft sich nicht den klaren Blick für Interessantes und Neues.“</p>
<p>Mächtig stolz auf seinen Beitrag kuschelte sich AMOS an den alten Bergmann.</p>
<p>„Wäre das denn nicht schön, wenn Du Dir jetzt ein Pilsken öffnest, eingießt und mir einen Kakao kochst?!“</p>
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		<title>AMOS und das Pflege-Angebot</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 21:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
		<category><![CDATA[Gurkenscheiben]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Maske]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pipi]]></category>
		<category><![CDATA[Quark]]></category>
		<category><![CDATA[Star]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle kennen ja diese Schnupper-Angebote bei den diversen Dienstleistern. AMOS hat da auch eines entdeckt und will sich auch mal wie ein berühmtes Schaf vorkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi
</pre>
<p>Das Schweigen dauerte nun schon bald eine Minute.</p>
<p>Den fragenden Blick der glutäugigen Dame mit dem kessen Pferdeschwanz wäre er gern ausgewichen, aber nun stand er ja bereits mitten im Ladenlokal.</p>
<p>„Das stimmt schon“, bemerkte sie mit gerunzelter Stirn. „Wir haben heute wirklich eine kostenlose kosmetische Behandlung für den an Gesichtspflege interessierten Herrn.“</p>
<p>Dann nahm sie ihm kopfschüttelnd und zögernd die Augenklappe ab und legte sie so behutsam an die Seite, als interessiere sich die Spurensicherung der Kriminalpolizei dafür. Sie war ja auch nicht wirklich sauber, aber Morgen würde er eine frische tragen.</p>
<p>„Aber ein Schaf? Egal – Ein Versprechen ist ein Versprechen, mein kleiner Herr.“</p>
<p>„Gefährlich“, plapperte der selbsternannte Held verlegen „und sonst – ich meine nicht heute – bin ich sehr gefährlich. AMOS, das gefährliche Piratenschaf nämlich.“</p>
<p>Sie sah mit viel sagendem Blick auf die Uhr und rührte eine Quark-Ginseng Maske an, die sie alsbald auftrug. Zwei Gurkenscheiben verdeckten AMOS Augen und er hielt ganz still, obwohl er eigentlich einmal austreten musste. Aber es war herrlich auf eine ganz andere Art.</p>
<p>Es wurde ein wenig massiert, gezupft und auch eingesprüht. Mehrmals murmelte er ein anerkennendes „Ah“ und dann ein „Oh“. Derlei ließen also Stars und Manager mit sich machen?</p>
<p>Die Zeit verging wie im Flug. Die Augenklappe wurde sorgsam mit spitzen Fingern auf das andere Auge gebunden.</p>
<p>„Beehren sie uns vielleicht bald wieder,“ grinste sie „und empfehlen sie uns weiter, Herr Pirat.“</p>
<p>Strahlend vor Stolz verabschiedete sie AMOS mit einem tiefen Diener. Nun musste er aber wirklich mal dringend Pipi.</p>
<p>Zu Hause lehnte Opa Hermann bereits an der Gartenpforte. „Sag mal, AMOS, wo warst du denn so lange?! Fast wäre mir dein Kakao übergekocht.“ Er ging voraus in die gute Stube, drehte sich dann aber irritiert um.</p>
<p>„Irgendwas riecht hier jetzt ganz seltsam.“</p>
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