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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Autos</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die Prüfungsangst</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 18:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
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		<category><![CDATA[Zunge rausstrecken]]></category>

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		<description><![CDATA[von Rainer Dietrich „Was? Nun rede schon!“ „Was meinst Du denn?“ jammerte das gefährliche Piratenschaf. „Ja – Du hast doch sicher wieder etwas angestellt. Also WAS hast Du denn jetzt wieder getan?“ Nun brach AMOS in Tränen aus und gestand Opa Hermann, dass er an der Hauptstraße den vorbei fahrenden Autos die Zunge raus gestreckt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>„Was? Nun rede schon!“</p>
<p>„Was meinst Du denn?“ jammerte das gefährliche Piratenschaf.</p>
<p>„Ja – Du hast doch sicher wieder etwas angestellt. Also WAS hast Du denn jetzt wieder getan?“</p>
<p>Nun brach AMOS in Tränen aus und gestand Opa Hermann, dass er an der Hauptstraße den vorbei fahrenden Autos die Zunge raus gestreckt hatte. „Und eines hielt an. Eine Frau stieg aus. Sie erklärte, dass sie von der Gemeinde sei und ich nun zur Kampfhund-Prüfung müsste. Dort müsste ich etwas vorlesen und ein nationales Gedicht aufsagen. Aber ich habe doch so Prüfungsangst und schaffe das nie!“</p>
<p><span id="more-967"></span>Noch nicht mal seinen Kakao rührte er an und Opa Hermann machte große Anstrengungen, nicht zu grinsen. Dann setzte er eine strenge Mine auf.</p>
<p>„Ja, was muss ich denn da hören? So etwas macht man ja auch nicht, einfach die Zunge raus strecken. Das hätte ich aber nicht von Dir gedacht.“</p>
<p>Dann räumte er ein: „Allerdings dürfte man das, wenn man halt Maori, also Ureinwohner Neuseelands ist. Das gehört zu deren Kultur – jedoch nicht zu unserer ostfriesischen!“</p>
<p>Der kleine Held überlegte kurz und strahlte dann wieder.</p>
<p>„Kannst Du denn nicht bei der Gemeinde anrufen und sagen, ich sei ein neuseeländisches – und kein ostfriesisches – Piratenschaf?!“</p>
<p>„Hmm&#8230; das könnten wir so machen, aber nur, wenn Du mir gleich ein bisschen beim Aufräumen hilfst!</p>
<p>Aber mal im Ernst. Die Dame hat sich sicher auch nur einen Spaß mit Dir gemacht. Stell Dir doch mal vor, dass alle Schafe zur Kampfhund-Prüfung müssten. Dieser riesige Aufwand. Wie viel Zeit wollte man denn dafür aufbringen? Und woher sollte das Geld dafür kommen? Derlei geht doch gar nicht. Sie hat Dich auch auf den Arm genommen. Herrlich!</p>
<p>Nun reg Dich mal nicht so auf. aber beim Aufräumen musst Du mir trotzdem helfen, okay?!“</p>
<p>AMOS nickte erleichtert und nahm einen großen Schluck Kakao.</p>
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		<title>AMOS und die Faszination Auto</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 20:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Autosalon]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Transporter]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal versteht AMOS den alten Mann nicht so richtig. Warum sollten früher in München die Autos schöner gewesen sein als im Ruhrgebiet? Und warum werden in Genf Fahrzeuge frisiert?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>Genussvoll betrachtete Opa Hermann die Tageszeitung.</p>
<p>„Herrlich, dieser Genfer Autosalon. Es ist ein Mekka für Kraftfahrzeug-Sehnsüchte, besonders, wenn man nur ein altes Fahrrad mit Anhänger fährt.“</p>
<p>AMOS kannte nur den Damen- und Herrensalon aus der Nachbargemeinde. Seitdem er wusste, dass er bald geschoren werden müsste, machte er einen großen Bogen darum. Schließlich sollte man das Schicksal nicht unnütz herausfordern.</p>
<p>„Warst du denn als Kind auch schon so? Ich meine, so mit Autos?“</p>
<p>Der väterliche Freund schaute über die Lesebrille und lächelte.</p>
<p>„Autos? Ja! Das ging uns allen Jungs wohl so. Wir notierten sogar die Kennzeichen um voreinander ein wenig anzugeben. Bei uns an der Straße war sogar eine Firma, die neue Autos nach München transportierte. Oft sahen wir zu, bis wir halt weggejagt wurden und kletterten auch heimlich auf die Transportwagen, was uns freilich streng verboten war.“</p>
<p>Mit interessiertem Blick schob ihm das gefährliche Piratenschaf seine leere Kakaotasse hin.</p>
<p>„Nur an einem Tag hatten wir großes Glück. Als wir wieder einmal darauf herumstiegen, startete ein Fahrer, der uns nicht gesehen hatte, nach Bayern.</p>
<p>Meine Freunde schafften es noch, herunter zu springen. Ich war auf dem oberen Deck und hielt mich nur krampfhaft fest, als der Fahrer langsam das Firmengelände verließ. In Panik vergaß ich sogar zu schreien und hielt mich nur fest.</p>
<p>Er fuhr die Straße entlang, verließ unser Heimatviertel und irgendwann musste er doch stoppen, worauf ich hastig heruntersprang und unsanft landete. Nur wo war ich?</p>
<p>Eine ältere Frau sah sich mein aufgeschlagenes Knie an und meinte, dass ich noch</p>
<p>Gute anderthalb Stunden bis nach Hause laufen müsste, was ich auch mühevoll begann. Zu Hause kam ich natürlich zu spät zum Abendessen und schwieg aber eisern.“</p>
<p>AMOS schob seine Kakaotasse bittend noch näher.</p>
<p>„Und wieso meintest du, dass gerade in München schönere Autos als im Ruhrgebiet herumfuhren?“</p>
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