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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Bekannter</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die Rauchwaren</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 05:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannter]]></category>
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		<description><![CDATA[von Heinz Erdferkel jr. „Es ist immer nun mal so im Geschäftsleben. Mal ist man oben und dann bricht wohlmöglich alles zusammen. Also der Bekannte von mir war auf seine Art immer sehr nett, verdiente sein Geld aber als Zuhälter. Ein paar Mal war er auch im Internat gwesen, wie man es seiner kleinen Tochter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Heinz Erdferkel jr.</pre>
<p>„Es ist immer nun mal so im Geschäftsleben. Mal ist man oben und dann bricht wohlmöglich alles zusammen. Also der Bekannte von mir war auf seine Art immer sehr nett, verdiente sein Geld aber als Zuhälter. Ein paar Mal war er auch im <em>Internat</em> gwesen, wie man es seiner kleinen Tochter erklärte. Die Geschäfte gingen miserabel und er hatte noch vierzigtausend Mark, die er retten konnte.“</p>
<p>AMOS lauschte mit offenem Mäulchen, weil er sich nun mal für alles interessierte, was er für seine zukünftige Krimi-Schriftstellerkarriere irgendwie gebrauchen könnte. Dann sprach Opa Hermann weiter.</p>
<p><span id="more-816"></span>„Irgendwann kam er zu mir und schwärmte, dass er die Chance habe, sein verbliebenes Geld in <em>Rauchwaren</em> umsetzen zu können. Ich stutzte, aber er meinte schnell, alles ginge bereits am nächsten Werktor weg. Die Arbeiter liebten halt derlei.</p>
<p>Ich verstand nicht ganz und als ich ihn nach Wochen wieder sah, schilderte er entnervt, wie er mit einem großen Lieferwagen zum Treffpunkt kam und der andere ihm aus der Heckklappe heraus ein paar frisch geklaute Pelze überreichte. &#8216;Du wusstest natürlich, dass ich an <em>Tabakwaren</em> dachte&#8230;&#8217;, raunzte er mich an und war sauer auf mich. Aber wieso denn auf mich?!</p>
<p>Die Geschichte ging dann so weiter, dass er diese wertvollen Garderobenteile weit unter Wert verkaufte und somit noch weniger Geld besaß. Einen langen Silberfuchs-Mantel behielt er und fuhr mit seiner Dame auf eine mondäne Nordsee-Insel. Dort setzten sie sich in ein Café. Gegenüber existierte ein exklusiver Kürschnerbetrieb und der Besitzer kam ein paar mal raus, gar näher.</p>
<p>Irgendwann kam auch die Polizei und stellte Fragen nach der Herkunft des stattlichen Kleidungsstückes. Auf das <em>Erbe der netten Tante</em> ließen sie sich erst gar nicht ein und der Kürschner trennte schließlich vorsichtig den Kragen auf, wo eine lange Zahlenreihe sichtbar wurde. Er hatte sein eigenes Werk wiedererkannt, das man ihm mit mehreren anderen Teilen bei einem spektakulären Einbruch gestohlen hatte.</p>
<p>Der Richter bemerkte schließlich, dass es schon an größter Blödheit grenzte, wenn man das Diebesgut vor dem Ort der Tat trüge, aber mein zerknirschter Bekannter wusste ja nicht, woher die Beute stammte.</p>
<p>Leid tat mir die Tochter, der man erklärte, dass Papa wieder im <em>Internat</em> sei – diesmal für etwas länger.“</p>
<p>AMOS glühte vom spannenden Zuhören, doch seine Mimik verriet, dass er etwas nicht verstanden hatte.</p>
<p>„Und was, Opa Hermann, hat er denn nun zugehalten?!“</p>
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		<title>AMOS im Krimiland &#8211; Teil 3</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krimiland]]></category>
		<category><![CDATA[aufbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Bekannter]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Sportwagen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Frankfurt sollte man auf der Hut sein, wenn man von einer wildfremden Frau angesprochen wird. Eine Lektion, die AMOS nicht ganz versteht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Per Inradi</p>
<p>„Hey – mein kleiner gefährlicher Krimi-Autor. Ich habe noch etwas für dich.“</p>
<p>AMOS sah skeptisch von seinem Kakaoschälchen zu Opa Hermann hoch. „Eine neue Geschichte? Du meinst was richtig kriminelles?“</p>
<p>„Ja – und nun höre gut zu. Es ist schon eine Zeit her. Auf einem Parkdeck in Frankfurt stand eine sehr gut aussehende und elegante junge Frau verzweifelt neben einem teuren Sportwagen. Sie war in heller Aufregung. Ein Bekannter von mir kam hinzu. Sie flehte ihn an, ihr zu helfen, weil sie ihren Autoschlüssel bei einem Seitensprung vergessen habe, nun aber schleunigst nach Hause müsse. Mein Bekannter war auch kein unbeschriebenes Blatt, fühlte sich als Kavalier angesprochen und geschmeichelt. Er grinste und bot an, den Wagen zu knacken und kurz zu schließen. Die junge Dame war überglücklich und sauste davon. Wenig später kam ein dicklicher Unternehmer und schimpfte wie ein Rohrspatz, denn sein Wagen war weg. Als die Polizei kam, musste mein Bekannter zu geben, dass er ihn aufgebrochen und fahrbereit gemacht hatte.“</p>
<p>AMOS rollte mit dem unverdeckten Auge. „Das war sehr spannend, aber ich habe es leider nicht verstanden.“</p>
<p>Opa Hermann setzte sich zu ihm.</p>
<p>„Also, AMOS, noch einmal von vorn und ganz langsam. In Frankfurt steht ein Parkhaus. Klar?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf nickte.</p>
<p>„Und da ist folgendes passiert&#8230;“</p>
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