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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Bürgermeister</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die Selbsthilfegruppe</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Allergiker]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Heinz Erdferkel jr. „Nicht drei, nicht fünf, sondern noch mehr!“ stöhnte das gefährliche Piratenschaf. „Wie sahen die denn aus? In Kampfanzügen, oder so wie afghanische Freiheitskämpfer?“ Opa Hermann nahm sich die Geduld zum Zuhören. „Nein, eher wie aus dem Versandhaus eingekleidet, so mit Seppel-Hütchen, Helmut-Schmidt-Kappe und Regenschirm. Einige hatten auch Mineralwasser dabei. Der Anführer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Heinz Erdferkel jr.</pre>
<p>„Nicht drei, nicht fünf, sondern noch mehr!“ stöhnte das gefährliche Piratenschaf.</p>
<p>„Wie sahen die denn aus? In Kampfanzügen, oder so wie afghanische Freiheitskämpfer?“ Opa Hermann nahm sich die Geduld zum Zuhören.</p>
<p>„Nein, eher wie aus dem Versandhaus eingekleidet, so mit Seppel-Hütchen, Helmut-Schmidt-Kappe und Regenschirm. Einige hatten auch Mineralwasser dabei. Der Anführer hielt auf dem Vorplatz eine Ansprache und dann gingen sie leise ins Rathaus, waren aber auch schnell wieder draußen. Meinst Du nicht auch, dass es sich um eine terroristische Vereinigung handeln könnte?“</p>
<p><span id="more-1151"></span>„Jetzt weiß ich, was Du beobachtet hast. Hm, wie soll ich Dir das denn jetzt bloß erklären? Also auf jeden Fall war es eine Selbsthilfegruppe, eine Vereinigung von Allergikern, wie in der Zeitung zu lesen war. Eigentlich sind sie ganz harmlos, aber sie alle verbindet halt diese gemeinsame Allergie.“</p>
<p>„So was auch – ist das ansteckend?“</p>
<p>„Ich hoffe nicht, aber es ist auch keine so übliche Allergie, wie die gegen Mehlstaub, Hausstaub, Insektenstiche oder Laktose.“</p>
<p>AMOS verstand nicht.</p>
<p>„Es ist eine Form der Allergie, wo die Menschen erst in diesen Tagen den Mut haben, sich dazu zu bekennen und laut darüber zu sprechen. Eine Form von lange hinausgezögerten Outing, wie ich meine.“</p>
<p>„Sind sie etwa allergisch gegen gefährliche Piratenschafe? Das kann doch nicht wahr sein – oder?“</p>
<p>„Nein, nein… das ganz bestimmt nicht. Sie sind nur allergisch gegen das, was sie mit Verwaltungsbeamten und -angestellten erlebt haben, bzw. haben müssen. Zum Beispiel wollte jemand einen Car-Port bauen, einer Frau ist der Hund gestorben, eine Kindergeld-Akte war verschollen und ein Sachbearbeiter ging länger in Kur… so das übliche Programm, wo man als Bürger dann ohnmächtig ist. Die betreten nun die Abteilungen mit psychologischer Unterstützung. Das ist ähnlich wie bei einem Anti-Flugangst-Training. Hast Du es jetzt verstanden?“</p>
<p>AMOS nickte ernsthaft.</p>
<p>„Dann war der Mann, der draußen die kurze Rede hielt wohl ein Rettungs-Sanitäter? Ich glaube, das übernehme ich in den Krimi, den ich mal schreiben will!“</p>
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		<title>AMOS und der hohe Besuch</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Pils]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Sixpack]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bürgermeister kommt zu Besuch und unsere beiden Protagonisten machen sich Gedanken, was sie ihm wohl anbieten können. Und dann kommt alles anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Und du bist ganz sicher, dass uns der Bürgermeister besuchen will?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf hielt seine Kakaotasse mit seinen Vorderhufen fest umklammert.</p>
<p>„Das ist amtlich, aber nun müssen wir noch einiges vorbereiten.“ Opa Hermann nahm einen Kugelschreiber. „Natürlich müssen wir ihm auch etwas anbieten.“ Jetzt schob er den Notizblock zurecht. „Auf jeden Fall ein Six-Pack Pils.“</p>
<p>AMOS nickte bejahend.</p>
<p>„Vielleicht mag er aber auch lieber ein Gläschen Sekt? Zum Bier passt doch gut ein Kräuterlikör?“ AMOS war stolz auf seinen Beitrag und setzte gleich eine drauf. „Rotwein! Viele Leute trinken gern mal ein Glastrockenen Rotwein!“</p>
<p>Opa Hermann hatte alles notiert. „Aber einige mögen genau den nicht und bevorzugen lieblichen Weiswein. Egal, wir dürfen uns bloß nicht blamieren.“</p>
<p>Alles wurde beschafft und zum Termin des Besuches war alles aufgeräumt und die Kate blitzte wie ein Ausstellungsstand. AMOS wurde noch schnell die Augenklappe auf die andere Seite gebunden, als es an der Türe klopfte.</p>
<p>Der Bürgermeister sah noch einmal flink auf seine Armbanduhr und trat freundlich grinsend ein.</p>
<p>„Herzlich willkommen. Was können wir ihnen anbieten?“</p>
<p>Der hohe Beamte ließ seinen Blick im Raum schweifen und musterte die Flaschen auf der Anrichte.</p>
<p>„Ich hätte gern so einen Kakao, wie unser kleiner Freund hier.“</p>
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