<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Geld</title>
	<atom:link href="http://www.piratenschaf-amos.de/tag/geld/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.piratenschaf-amos.de</link>
	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Jan 2012 09:43:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>AMOS und die schöne Sicht der Dinge</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2011/05/31/amos-und-die-schoene-sicht-der-dinge/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2011/05/31/amos-und-die-schoene-sicht-der-dinge/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 16:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bekanntschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Kribbeln im Bauch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensrealität]]></category>
		<category><![CDATA[Pe Werner]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spaziergängerin]]></category>
		<category><![CDATA[Spülmittelflasche]]></category>
		<category><![CDATA[treten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=973</guid>
		<description><![CDATA[von Per Inradi - mit freundlicher Genehmigung von Susanne Wachs und Pe Werner Böse und übel gelaunt trat das gefährliche Piratenschaf eine leere Spülmittelflasche mit dem rechten Huf über den Strand. Erschrocken bemerkte es, dass diese bis vor die Füße einer erstaunten Spaziergängerin rollte. „Nun aber mal ein lächelndes Gesicht, wenn ich bitten darf“, begrüßte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi - mit freundlicher Genehmigung von Susanne Wachs und Pe Werner</pre>
<p>Böse und übel gelaunt trat das gefährliche Piratenschaf eine leere Spülmittelflasche mit dem rechten Huf über den Strand. Erschrocken bemerkte es, dass diese bis vor die Füße einer erstaunten Spaziergängerin rollte.</p>
<p>„Nun aber mal ein lächelndes Gesicht, wenn ich bitten darf“, begrüßte sie AMOS mit aufmunterndem Grinsen. „Oder ist es denn heute ach so schlimm?“</p>
<p><span id="more-973"></span>„Uff – äh… nun ja! Opa Hermann trifft sich heute mit dem Heimatverein, wo ich nicht mit kann. Ein Handy habe ich nicht, Geld auch nicht. Mein Kakao ist alle und wann ich Geburtstag habe, weiß ich ebenfalls nicht.“</p>
<p>„Oh, ich verstehe. Alles ist brutale Lebensrealität! Wie sieht es dabei mit dem <em>Kribbeln im Bauch</em> aus, was man Liebe nennt? Ist das etwa auch vorhanden?“</p>
<p>Das war zuviel für den kleinen Helden und er begann, bitterlich zu weinen. Leise erzählte er von der Schönen Schaffrau Linda, die er leider nie wieder sah.</p>
<p>Ganz vorsichtig nahm ihm die neue Bekanntschaft die von Tränchen durchnässte Augenklappe ab und band sie auf die andere Seite, damit er kein wirkliches Augenproblem bekam.</p>
<p>„Ich habe verstanden, aber nun höre mir bitte auch mal zu. Du siehst alles nur in traurigem Grau, jedoch jetzt schauen wir beide mal zusammen richtig nach vorn. Siehst Du diesen Stein da? Er hat eine schöne Form, nicht wahr? Und die Farbe ist ebenfalls interessant. Aber der da vorn ist halt etwas hübscher. Wo kämen wir hin, wenn sich der eine Stein über den anderen ärgert und sich benachteiligt fühlt?</p>
<p>Zum Beispiel der Baum da. Er bekommt Blätter und verliert sie wieder auch. Im Herbst wandert das Wasser bis an seine Wurzeln – beschwert er sich? Nein, er genießt seinen Platz, auf dem er steht. Und nun erfreust Du Dich auch daran, okay? Können wir das mal einführen und üben?“</p>
<p>AMOS dachte erwischt und angestrengt nach. „Sie meinen also, dass das Schöne überall lauert? Man muss halt nur ein Auge dafür entwickeln und es entdecken lernen?“</p>
<p>„Genau so ist es – und nun gebe ich Dir einen Kakao aus, Du extrem gefährliche Begegnung!“</p>
<p>Zu Hause schlug Opa Hermann die Hände über den Kopf zusammen.</p>
<p>„AMOS, was erzählst Du da? Hast mal wieder eine interessante Frau kennen gelernt und es ging um <em>Kribbeln im Bauch</em> und so? Den Song kennen wir doch alle, denn der ist von Pe Werner.“</p>
<p>Beleidigt drehte sich das gefährliche Piratenschaf in seine Kuscheldecke.</p>
<p>„Ja und? Meine neue Bekanntschaft heißt halt auch so!“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2011/05/31/amos-und-die-schoene-sicht-der-dinge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und der Enkel-Trick</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/12/07/amos-und-der-enkel-trick/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/12/07/amos-und-der-enkel-trick/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 06:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Betrüger]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunionsuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Mitleidstour]]></category>
		<category><![CDATA[Postsparbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trickbetrug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=754</guid>
		<description><![CDATA[von Per Inradi „Nun ist aber mal gut, AMOS! Du weißt doch, dass ich gar keine Kinder und somit Enkel habe und Du Opa Hermann zu mir sagst, weil ich Dich quasi adoptiert habe. Also – was ist denn passiert?“ Das gefährliche Piratenschaf sah betreten zu Boden und flüsterte, dass jemand in heller Aufregung angerufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Nun ist aber mal gut, AMOS! Du weißt doch, dass ich gar keine Kinder und somit Enkel habe und Du Opa Hermann zu mir sagst, weil ich Dich quasi adoptiert habe. Also – was ist denn passiert?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah betreten zu Boden und flüsterte, dass jemand in heller Aufregung angerufen habe und meinte, dass er Dein Enkel in Not sei. Er fragte, ob Geld im Hause sei, jedoch ist doch nur etwas auf dem Postsparbuch. Dann fragte er, ob wir nicht etwas sehr wichtiges im Hause hätten, was wir ihm schnell geben könnten. Ein sehr guter Freund von ihm würde es alsbald abholen.“</p>
<p>Kopfschüttelnd nahm der alte Bergmann den kleinen Helden in den Arm, der sich gar nicht beruhigen wollte.</p>
<p><span id="more-754"></span>„Ja, dann kam sein Freund und Bello jagte ihn bereits. Er hat ihn nur nicht geschnappt, weil er ja diesen Maulkorb für den Briefträger trägt. Das habe ich ihm auch übel angerechnet und Du magst ihn ja auch nicht so sehr.“</p>
<p>„Weiter – wie ging es denn weiter?“</p>
<p>„Ich gab ihm das wertvollste, was mir einfiel. Für den leidenden Enkel!“</p>
<p>„Was&#8230; was hast Du ihm gegeben?! Du tickst ja nicht ganz richtig! Etwa meine Kommunionsuhr?!?“</p>
<p>Heftiges Kopfschütteln. „Nein – schlimmer&#8230;“</p>
<p>„Etwa das Postsparbuch mit Ausweis?“</p>
<p>„Nein noch viiiiel schlimmer!“</p>
<p>AMOS konnte erst keine Worte formulieren.</p>
<p>„Ich gab ihm ein Pfund Kakao“, sprachs und verfiel in einen heftigen Weinkrampf. „Mein schöner Kakao und dabei hast Du ja gar keinen Enkel.“</p>
<p>„Oh, mein kleiner Held, deinen schönen Kakaovorrat, den wir als Sonderangebot kauften? Ja – dein gutes Herzchen. Das werden wir sicher schon noch verkraften, aber Nachbarshund ist ja gar nicht so blöd, wie ich immer dachte.</p>
<p>Schade, dass man ihm nicht mal ab und an den Maulkorb abnimmt&#8230;“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/12/07/amos-und-der-enkel-trick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>AMOS und das ehrliche Finden</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/06/10/amos-und-das-ehrliche-finden/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/06/10/amos-und-das-ehrliche-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 05:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhof]]></category>
		<category><![CDATA[bissig]]></category>
		<category><![CDATA[Brieftasche]]></category>
		<category><![CDATA[ehrlich]]></category>
		<category><![CDATA[enttäuscht]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Felder]]></category>
		<category><![CDATA[Finderlohn]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldscheine]]></category>
		<category><![CDATA[Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Papiere]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Rinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schweine]]></category>
		<category><![CDATA[Sparschwein]]></category>
		<category><![CDATA[verloren]]></category>
		<category><![CDATA[vermissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=426</guid>
		<description><![CDATA[Mal ehrlich. Wenn man etwas findet, dann denkt man doch schon drüber nach, ob man es abgeben sollte. AMOS findet etwas und macht sich so seine Gedanken. Opa Hermann erzählt ihm eine Geschichte, als er als Kind mal etwas fand und schwer enttäuscht wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Heinz Erdferkel jr.</pre>
<p>„AMOS – vielleicht solltest Du ab und an deine Augenklappe mal zu Hause lassen?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah seinen väterlichen Freund fragend an.</p>
<p>„Na, direkt neben Deinem linken Huf liegt ein Zwei-Euro-Stück. Nicht interessant?“</p>
<p><span id="more-426"></span>„Oh toll! Ich habe aber noch nie etwas gefunden&#8230; Wer mag es verloren haben? Die oder der ärgert sich jetzt doch bestimmt.“</p>
<p>Der alte Bergmann hob es auf.</p>
<p>„Du kannst jetzt wohl auch kaum die Leute fragen, ob sie zwei Euro vermissen. Dann melden sich wohl alle.“</p>
<p>Das sah Amos ein. Was man findet, hat jemand verloren und man sollte es auch zurückgeben, wenn man halt weiß wohin.</p>
<p>„Opa Hermann, Du bist doch auch so ein ehrlicher Mensch. Hast du schon mal etwas wertvolles gefunden? Konntest du es zurückgeben? Hat man sich riesig gefreut?“</p>
<p>Der alte Bergmann setzte sich ins Gras und zog das gefährliche Piratenschaf lieb an sich heran.</p>
<p>„Ja, einmal war es so. Wir waren damals Heranwachsende und da fand ich doch wirklich einmal eine Art Brieftasche, wo die großen Geldscheine nur so rausquollen.</p>
<p>Ein Freund war in der Nähe und ich zeigte ihm diesen Schatz. Er malte sich aus, was wir damit machen könnten, aber ich nahm den Ausweis aus dem Seitenfach und meinte nur, dass ich alles dorthin brächte.</p>
<p>Es war ein stattlicher alter Bauernhof mit einigen landwirtschaftlichen Großgeräten, umgeben mit Feldern und Weiden voller Rinder und Schweine. Der Bauer öffnete die Türe und freute sich, seine große Brieftasche mit Geld und Papieren wieder zu erhalten.</p>
<p>‚Danke, mein Junge. Das hast du ganz toll gemacht. Aber nun geh mal schön vom Hof. Unser Hund ist nämlich leider unberechenbar bissig.’</p>
<p>Ich verstand die Welt nicht mehr und mein Freund wollte vom Finderlohn hören, den es ja nicht gegeben hatte. Alles war mir entsetzlich peinlich und enttäuscht war ich sowieso.</p>
<p>Ich ging an mein Sparschwein und nahm meine hundert Mark, die ich ihm dann zeigte und ihn zu Eis und Kino einlud.</p>
<p>Seitdem möchte ich eigentlich nichts mehr finden. Kannst du das verstehen?“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2010/06/10/amos-und-das-ehrliche-finden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Manager Training</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/08/15/manager-training/</link>
		<comments>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/08/15/manager-training/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS]]></category>
		<category><![CDATA[Anhänger]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Opa Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[outdoor]]></category>
		<category><![CDATA[Tannenzapfen]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[unhöflich]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.piratenschaf-amos.de/?p=34</guid>
		<description><![CDATA[Die schöne Jahreszeit war endgültig vorbei, aber von Opa Hermann auf dem Fahrrad-Anhänger gefahren zu werden, machte AMOS doch sehr viel Spaß. Eine Decke lag drin und er hatte seinen roten Schal umgebunden. So genoss er die Fahrt und ließ sich ab und an zu einem wohligen „Mäh“ hinreißen. Grün beruhigt ja bekanntlich und Ostfriesland hat ja nun einmal viel davon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Ernst-Caspar und Polarfux</pre>
<p>Die schöne Jahreszeit war endgültig vorbei, aber von Opa Hermann auf dem Fahrrad-Anhänger gefahren zu werden, machte AMOS doch sehr viel Spaß. Eine Decke lag drin und er hatte seinen roten Schal umgebunden. So genoss er die Fahrt und ließ sich ab und an zu einem wohligen „Mäh“ hinreißen. Grün beruhigt ja bekanntlich und Ostfriesland hat ja nun einmal viel davon.</p>
<p>Etwas weiter zeichnete sich ein kleines Tannen-Wäldchen ab, das AMOS eigentlich gar nicht so mitbekam, weil er sich halt dem Genuss hingab, so richtig schön bemuttert zu werden. Es waren prächtige Tannen, die viel älter sicherlich auch gar nicht wurden, wenn er Opa Hermanns Schilderungen der Natur um uns herum richtig verstanden hätte, doch etwas ließ ihn ruckartig zusammen fahren, so dass er fast vom Fahrrad-Anhänger geplumpst wäre.</p>
<p>„Opa Hermann, Opa Hermann, halte an! Da oben ist etwas in den Bäumen!“</p>
<p>Opa Hermann stoppte wirklich und drehte sich zu dem kleinen Piratenschaf um. Er war so schön in einem Fahrt-Rhythmus gewesen und nun diese Zwangspause?</p>
<p>„AMOS, nun mal im Ernst. In einem Tannenbaum sind oben Tannenzapfen und die dürfen da auch sein. So ist das nun mal in einem Tannen-Wald.“</p>
<p>AMOS war schon wieder ein wenig beleidigt und guckte etwas piratiger als sonst – meinte er jedenfalls. „Die kenne ich doch und die meine ich nicht. Da oben in den Bäumen sind Leute!“</p>
<p>Diesmal stieg Opa Hermann vom Rad und guckte AMOS skeptisch an. Als er dann auch auf blickte, sah er einzelne Männer mit Seilen und Helmen in den Baumwipfeln. Nun war er doch auch ziemlich erstaunt, denn alles ergab keinen Sinn. Hinter ihnen war ein sportlicher Mittvierziger aufgetaucht, der ebenfalls einen Helm trug, eine Trillerpfeife zwischen den Zähnen hielt und ein Klemmbrett wie ein Schild vor seiner Brust hielt.</p>
<p>„Verschwindet!“, war sein liebloser Kommentar und dann schaute er auch wieder nach oben.</p>
<p>„Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf und das ist Opa Hermann. Wir suchen meine lieben Piratenfreunde. Hast Du sie vielleicht gesehen?“ Dem unhöflichen Fremden fiel die Trillerpfeife aus den Zähnen.</p>
<p>„Und das hier ist ein konzentriertes Outdoor-Managertraining der kostenintensiven Art. Und deshalb verschwindet Ihr besser.“</p>
<p>Diesmal war es Opa Hermann, der neugierig fragte. „Und was suchen sie da oben?“</p>
<p>„Sie suchen nichts – sie finden sich selbst, ihre Grenzen, den Bezug zur Umwelt und zur Realität.“</p>
<p>„Und zu Tannenzapfen?“ fragte AMOS.</p>
<p>Ärgerlich drehte der der Rädelsführer zu ihm. „Darum geht es nur sekundär. Es ist die Sinneserweiterung, endlich etwas grünes anzufassen.“</p>
<p>„Aber Tannenzapfen liegen doch auch auf dem Boden“, gab AMOS nicht auf „und grün ist doch vieles in Ostfriesland.“</p>
<p>Mit einem lauten Plumpsen war einer der Angeseilten Sinnessucher aus dem Baum gefallen und hing nun mit einem hoch gezogenen Bein in einem Ameisenhaufen, der aber Gottlob von seinen Bewohnern schon lange verlassen worden war.</p>
<p>„Minuspunkte – Minuspunkte Dr. Schreller. So geht das nicht. Sie müssen diesen Baum schon lieben. Nur so bezwingen sie ihn.“</p>
<p>Opa Hermann löste das Seil von seinem Bein und half ihm auf. Beschämt klopfte der so getadelte die Tannennadeln aus seiner Outdoor-Kluft und gelobte mehr Konzentration auf das Wesentliche.</p>
<p>„Komm, wir müssen weiter, bevor der nächste uns aufs Fahrrad fällt.“ Opa Hermann trat in die Pedalen und AMOS kam von diesem Eindruck nicht los.</p>
<p>„Was wollten die denn mit den Tannenzapfen?“</p>
<p>„Nein, die sammeln keine Tannenzapfen, die wollten nur mal ausprobieren, wie gut sie sind.“</p>
<p>„Beim Tannenzapfen-Zählen vielleicht?“</p>
<p>„Nein, auch nicht. Das sind so Manager, die zahlen sehr viel Geld für neue Eindrücke. Anschließend behaupten sie, dass sie unglaublich viel gelernt haben. Schon allein, weil dieser Lehrgang sehr teuer ist.“</p>
<p>AMOS dachte angestrengt nach. „Aber die hätten doch viel mehr davon, wenn sie hier auf dem Anhänger säßen und grün ist es hier auch überall. Weißt Du was? Wir legen ein paar Tannenzapfen auf die Decke, setzen zwei Manager hier rein und fahren sie durchs Grüne.“</p>
<p>Opa Hermann runzelte die Stirn. „So dumm ist diese Idee gar nicht. Ich fahre dann über ein paar Steine, damit sie sich ordentlich festhalten müssen. Wenn wir sagen, dass wirklich nur zwei Plätze im Anhänger frei sind, dann meinen sie auch, es ist etwas besonderes. Siehst Du – so kann man Geld verdienen und Leute glücklich machen, die sonst gar nicht mit uns reden würden.“</p>
<p>AMOS strahlte. „Aber eine Augenklappe müssten sie dann neben den Tannenzapfen auch bekommen.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/08/15/manager-training/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

