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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Glatteis</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und das nette Mißverständnis</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 06:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erbsensuppe]]></category>
		<category><![CDATA[Freund]]></category>
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		<category><![CDATA[Glatteis]]></category>
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		<category><![CDATA[isländischer Pullover]]></category>
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		<category><![CDATA[schreien]]></category>

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		<description><![CDATA[Minusgrade, Eisglätte, Pilsken und Genever. Eine gefährliche Kombination. Inbesondere für Katzen, möchte man meinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Herta Kaltenbach</pre>
<p>„Schau mal, AMOS, mein Freund aus Köln hat uns eine Karte geschrieben. Ja, das waren damals noch heftige Zeiten.“</p>
<p>„Was für Zeiten?“ wollte das gefährliche Piratenschaf wissen „So mit Polizei-Verfolgungsjagden?“</p>
<p><span id="more-489"></span>„Quatsch, aber einmal haben wir ganz schön getrunken. Es war im Winter mit Minustemperaturen und Glatteis. Seine Frau war noch unterwegs und wir beide saßen da mit Hund und Katzen, tranken Pilsken und Genever auf unser Wiedersehen – und auf den Hochzeitstag meines Freundes.</p>
<p>Eine Katze war besonders lieb – der dicke Krümel, breit wie hoch, denn er war mit Erbsensuppe groß gezogen worden.</p>
<p>Freilich nicht von meinem Freund. Der hatte ihn nur aufgenommen, als er kein Zuhause mehr hatte und Erbsensuppe bekam er auch nicht mehr, auch wenn er noch so darum bettelte.</p>
<p>Nun kam endlich seine Frau nach Hause, war ziemlich abgekämpft, weil man nur Schrittgeschwindigkeit fahren konnte. Unser leicht angetrunkener Zustand gefiel ihr gar nicht und wir hatten auch keine Entschuldigung, dass wir damit nicht gewartet hätten, bis wir es uns alle zusammen gemütlich machen konnten.</p>
<p>Erst einmal etwas abschalten war nun angesagt und im Schlafzimmer ließ sich auf die Bettdecke fallen und – schrie, schrie!</p>
<p>Wir rannten sofort hin und sie jammerte, versehentlich den armen Krümel umgebracht zu haben, indem sie sich mit Schwung drauf gesetzt habe. Sie wollte sich gar nicht beruhigen. Diese bedauernswerte Katze mit der schlimmen Vergangenheit hatte sie doch besonders in ihr Herz geschlossen – und nun habe sie sich auf ihn gesetzt.</p>
<p>Von zwei Seiten redeten wir auf sie ein, dass der dicke Krümel gerade noch neben uns in der Küche gesessen habe.</p>
<p>Dann griff mein Freund unter die Bettdecke und zog ein weiches Paket heraus. „Herzlichen Glückwunsch zum Hochzeitstag. Packe mal aus!“</p>
<p>Sie tat es und hielt einen wunderschönen isländischen Pullover in den Händen mit einer romantischen Karte. Aber ihr Herz raste noch immer.</p>
<p>Nun konnte sie auch mit Tränen in den Augen wieder lachen und hielt ihm auch ein Paket hin. Als er es öffnete, lachten wir alle drei: Drin war für ihn auch ein isländischer Pullover, den sie für ihn besorgt hatte.</p>
<p>Alles wurde natürlich sofort anprobiert und Krümel und die anderen Tiere sahen sich das genau an.</p>
<p>„Und ihr beiden&#8230;“, sagte sie zu uns gewandt „&#8230;keinen Tropfen mehr. Ihr habt schon genug!“</p>
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		<title>AMOS und die Frage des Salzes</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Glatteis]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Salz]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Streusalz]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>
		<category><![CDATA[Suppenküche]]></category>
		<category><![CDATA[Winterdienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt das Salz denn nun in die Suppe oder auf die Straße. Was hat eine Suppenküche mit Autofahrern zu tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>Amos hatte wichtige Fragen. „Was ist denn das, Opa Hermann? Die Menschen sagen oft, <em>hier fehlt das Salz in der Suppe</em>! Das kann ich nicht so ganz verstehen, denn da kann man doch was rein tun, oder? In die Suppe meine ich. Ach nee, geht ja wohl nicht, wo sie doch in der Tagesschau gesagt haben, dass ganz Ostfriesland und Oldenburg kein Salz mehr haben, wegen des Winters. Was hat denn der Winter damit zu tun?“</p>
<p>„Ach Amos“, sagte Opa Hermann, „Du hast da was völlig falsch verstanden“.</p>
<p>„Wieso?“ fragte Amos, „Das haben die gestern im Fernsehen gesagt!“ Er stampfte mit seinem linken Huf ganz doll auf den Fußboden.</p>
<p>„Ja, das stimmt zwar, aber die meinten doch Streusalz für den Winterdienst.“</p>
<p>„Hä, Winterdienst? Ist das eine Suppenküche?“ fragte Amos ganz aufgeregt.</p>
<p>Opa Hermann musste lachen.</p>
<p>„Nein Amos, das sind Menschen die mit einem Schneepflug die Straße vom Schnee befreien und hinten am Fahrzeug kommt Streusalz raus, damit die Straßen nicht durch Glatteis zufrieren“.</p>
<p>„Und warum haben die kein Streusalz mehr? Die müssten doch eigentlich wissen, wenn Winter ist, das man dann so was braucht, oder? Darum heißen die doch auch <em>Winterdienst</em> und nicht <em>Sommerdienst</em>!“</p>
<p>„Ja.“ Opa Hermann und stellte die Tasse mit dem heißen Kakao Amos auf den Tisch. „Stimmt, aber die Menschen denken manchmal zu kurzfristig und planen und planen aber manchmal eben daneben.“</p>
<p>Und jetzt fragte Amos ganz aufgeregt: „Was passiert denn jetzt?“</p>
<p>„Nichts!“</p>
<p>Opa Hermann schaute aus dem Fenster auf den Schnee. „Die Autofahrer müssen halt noch mehr aufpassen und noch vorsichtiger fahren.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf reckte sein Köpfchen und sah auch aus dem Küchenfenster auf die weiße Landschaft. „Hm,  die Menschen sind manchmal ganz schön komisch.“</p>
<p>Er trank den Rest von seinem Kakao und schlief dann eingekuschelt in seiner Decke ein.</p>
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