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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Kakao</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und das Wissen um Fußball</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 07:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
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		<description><![CDATA[von Uwe Thau „Lieber AMOS, schau die doch mal die Tabelle der 2. Bundesliga an. Is dat nit schön??!!“ Das gefährliche Piratenschaf sah den Besuch aus Düsseldorf verlegen von der Seite an. Wie sollte er denn jetzt zugeben, dass er von Fußball nun wirklich kaum Ahnung hatte – oder zumindest jetzt noch nicht. Um in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Uwe Thau</pre>
<p>„Lieber AMOS, schau die doch mal die Tabelle der 2. Bundesliga an. Is dat nit schön??!!“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah den Besuch aus Düsseldorf verlegen von der Seite an.</p>
<p>Wie sollte er denn jetzt zugeben, dass er von Fußball nun wirklich kaum Ahnung hatte – oder zumindest jetzt noch nicht. Um in dieser Situation etwas ab zu lenken, bemerkte er, dass der Kakao langsam zur Neige ging.</p>
<p><span id="more-1070"></span>„Uwe, magst Du vielleicht mit mir in den Supermarkt fahren? Dann braucht Opa Hermann das nicht mit mir zu tun?!“</p>
<p>In Wirklichkeit wollte er es einfach nur ausnützen, denn auf dem Anhänger des alten Fahrrades würde er noch lange genug fahren &#8211; aber in so einem schönen Wagen? Da würde Nachbarshund Bello aber staunen.</p>
<p>Fürsorglich wurde noch die Augenklappe auf die andere Seite gebunden und Uwe meinte, dass er Geld dabei habe. Vielleicht gab es auch noch einen Riegel Schokolade obendrein? Das wäre natürlich ein Glückstag.</p>
<p>Auf dem Parkplatz mussten sie ihren Wagen etwas weiter hinten abstellen und der kleine Held blinzelte in allen Richtungen, ob da nicht auch noch eine leere Pfanddose lag. Dafür hatte ihm Opa Hermann extra ein Sparschwein angelegt und es machte manchmal auch ganz schön kribbelig, weil man nicht sehen konnte, wie viel Geld da bereits drin war.</p>
<p>Uwe hatte einen Einkaufswagen geholt und wollte AMOS gerade rein setzen, als er herzlich laut lachen musste. Dann hob er einen Baby Schnuller hoch, der darin wohl vergessen lag und übersehen wurde. Auf der sichtbaren Seite war deutlich das Symbol vom Fußball-Verein WERDER BREMEN zu sehen.</p>
<p>„Herrlich – ein Schnuller für ganz kleine Fußball-Fans. Aber was hat das zu bedeuten?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf dachte angestrengt nach. Hatte sich der Besitzer oder die Besitzerin über das Ball-Team so aufgeregt, dass es den Schnuller ausspuckte?</p>
<p>„&#8230; oder diese Mannschaft spielte so grottenschlecht? Vielleicht war dieser kleine Mensch mehr für einen anderen Club?“, fragte er Uwe.</p>
<p>„Nicht unbedingt, aber vielleicht wurde das Ding auch nur einfach so verloren. Aber wir werden ihn fürsorglich an der Kasse abgeben, oder?“</p>
<p>„Natürlich machen wir das so! Schließlich sieht man nicht oft Schnuller von WERDER BREMEN in Einkaufswagen!“</p>
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		<title>AMOS und die neue Bekannte</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 05:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[beleidigt]]></category>
		<category><![CDATA[Einladung]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[mürrisch]]></category>
		<category><![CDATA[Plätzchen]]></category>
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		<description><![CDATA[von Inge Dietrich „… schon ganz lange ist sie Witwe und der einzige Sohn lebt in Nordengland.“ Das gefährliche Piratenschaf hörte mit zugekniffenen Augen und einem bitter verzogenen Schnütchen zu. „Und zum Tee hat sie uns eingeladen. Dazu soll es selbstgebackene Plätzchen geben. Passt Dir der nächste Sonntag um vier?“ Opa Hermann schaute erwartungsvoll über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>„… schon ganz lange ist sie Witwe und der einzige Sohn lebt in Nordengland.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf hörte mit zugekniffenen Augen und einem bitter verzogenen Schnütchen zu.</p>
<p>„Und zum Tee hat sie uns eingeladen. Dazu soll es selbstgebackene Plätzchen geben. Passt Dir der nächste Sonntag um vier?“ Opa Hermann schaute erwartungsvoll über die Lesebrille und hielt die gefaltete Tageszeitung versehentlich verkehrt herum in den Händen.</p>
<p><span id="more-1062"></span>„Sonntag um vier ist recht? Vorher will ich Dich aber noch mal kämmen. Und eine frische Augenklappe binde ich Dir auch um.“</p>
<p>„Zum Tee eingeladen? Dich oder mich auch…“ murrte der trotzige kleine Held. „Wenn Du Dich so sehr für andere Leute interessierst, dann suche doch intensiver nach meinen lieben Piratenfreunden. Irgendwo müssen die doch sein!“</p>
<p>„Zum Tee… mich! Du bekommst natürlich Kakao. Sie mag auch Tiere, wenn sie halt keine schmutzigen Hufe haben. Auf Dich ist sie sehr gespannt, ja richtig neugierig.“</p>
<p>„Ich trinke im Moment aber keinen Kakao!“</p>
<p>„Ach?!“</p>
<p>„Meinen Becher habe ich auch verlegt – irgendwo.“</p>
<p>„Na – so was auch!!“</p>
<p>Der alte Bergmann versuchte, nicht zu grinsen und AMOS zu zeigen, dass er ihn doch immer sehr lieb habe.</p>
<p>„Weißt Du was? Dann nehmen wir diesen Becher so lange. Ach – und schau mal: Da ist ja heißer Kakao drin?! Was machen wir denn jetzt mit dem?“</p>
<p>„Na gib schon her“, brummte das beleidigte gefährliche Piratenschaf.</p>
<p>„Und Du meinst, die Frau ist wirklich nett und es gibt auch selbstgebackene Plätzchen?“</p>
<p>„Und reichlich Kakao. Versprochen!!“</p>
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		<title>AMOS und die Lege-Henne</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 16:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belämmerung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Mißverständnis]]></category>
		<category><![CDATA[Mutter]]></category>
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		<category><![CDATA[zwei Mädchen]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi „&#8230; zwei kleine Mädchen“, brachte AMOS noch unter Tränen hervor. „&#8230; zwei kleine Mädchen&#8230; und ihre Mutter!“ „Was war mit denen, AMOS? Nun rede doch endlich.“ Opa Hermann hatte bestürzt die Kuscheldecke über das gefährliche Piratenschaf ausgebreitet, was sich gar nicht beruhigen wollte. „Also – erzähle mal von vorn, aber wirklich langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„&#8230; zwei kleine Mädchen“, brachte AMOS noch unter Tränen hervor.</p>
<p>„&#8230; zwei kleine Mädchen&#8230; und ihre Mutter!“</p>
<p>„Was war mit denen, AMOS? Nun rede doch endlich.“</p>
<p>Opa Hermann hatte bestürzt die Kuscheldecke über das gefährliche Piratenschaf ausgebreitet, was sich gar nicht beruhigen wollte.</p>
<p>„Also – erzähle mal von vorn, aber wirklich langsam bitte.“</p>
<p><span id="more-995"></span>Nach einem großen Becher heißen Kakaos berichtete der kleine Held: Zwei Töchter mit der Mama sahen AMOS von weiten und waren sehr erfreut. Die kleinere versuchte, ihm die Augenklappe ab zu rupfen, was die Mutter aber verhinderte und sie ihm behutsam auf die andere Seite band, damit er nicht wirklich ein Augenleiden bekam und dann sagte sie das vermeintlich ganz schlimme: ‚Schaut mal da – die Lege-Henne lebt wir wollen sie mal begrüßen!’</p>
<p>Opa Hermann runzelte nachdenklich die Stirn.</p>
<p>„Wieso soll ich denn einen ganz kleinen Kopf und so einen dicken Leib haben?</p>
<p>Ich bin doch ein gefährliches Piratenschaf, wie man von weitem sieht!“</p>
<p>AMOS begann wieder leise zu weinen und Opa Hermann nahm ihn in die Arme.</p>
<p>„Schau mal&#8230; Missverständnisse entstehen, wenn man sich falsch behandelt fühlt.</p>
<p>Ganz wichtig ist dabei aber auch, dass man genau zuhört, bevor man sich aufregt.</p>
<p>Was hast Du also gehört?“</p>
<p>„Ich soll eine <em>Lege-Henne</em> sein. Die kenne ich von dem Bauernhof, wo Nachbarshund Bello wohnt“</p>
<p>„Ja – könnte man so meinen. Aber mit Sicherheit hat die Dame ihre Töchter darauf aufmerksam gemacht, dass die <em>Legende</em> lebt. Das wiederum wäre ein ganz großes Kompliment an Dich, aber erzähle diesen Blödsinn nicht gleich Nachbarshund Bello. Der würde Dich damit nur aufziehen.“</p>
<p>Bei leicht getrockneten Tränchen strahlte der kleine Held und schob bittend noch einmal seinen leeren Kakaobecher über den Tisch – erfolgreich!</p>
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		<title>AMOS und die schöne Sicht der Dinge</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 16:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bekanntschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Kribbeln im Bauch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensrealität]]></category>
		<category><![CDATA[Pe Werner]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
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		<description><![CDATA[von Per Inradi - mit freundlicher Genehmigung von Susanne Wachs und Pe Werner Böse und übel gelaunt trat das gefährliche Piratenschaf eine leere Spülmittelflasche mit dem rechten Huf über den Strand. Erschrocken bemerkte es, dass diese bis vor die Füße einer erstaunten Spaziergängerin rollte. „Nun aber mal ein lächelndes Gesicht, wenn ich bitten darf“, begrüßte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi - mit freundlicher Genehmigung von Susanne Wachs und Pe Werner</pre>
<p>Böse und übel gelaunt trat das gefährliche Piratenschaf eine leere Spülmittelflasche mit dem rechten Huf über den Strand. Erschrocken bemerkte es, dass diese bis vor die Füße einer erstaunten Spaziergängerin rollte.</p>
<p>„Nun aber mal ein lächelndes Gesicht, wenn ich bitten darf“, begrüßte sie AMOS mit aufmunterndem Grinsen. „Oder ist es denn heute ach so schlimm?“</p>
<p><span id="more-973"></span>„Uff – äh… nun ja! Opa Hermann trifft sich heute mit dem Heimatverein, wo ich nicht mit kann. Ein Handy habe ich nicht, Geld auch nicht. Mein Kakao ist alle und wann ich Geburtstag habe, weiß ich ebenfalls nicht.“</p>
<p>„Oh, ich verstehe. Alles ist brutale Lebensrealität! Wie sieht es dabei mit dem <em>Kribbeln im Bauch</em> aus, was man Liebe nennt? Ist das etwa auch vorhanden?“</p>
<p>Das war zuviel für den kleinen Helden und er begann, bitterlich zu weinen. Leise erzählte er von der Schönen Schaffrau Linda, die er leider nie wieder sah.</p>
<p>Ganz vorsichtig nahm ihm die neue Bekanntschaft die von Tränchen durchnässte Augenklappe ab und band sie auf die andere Seite, damit er kein wirkliches Augenproblem bekam.</p>
<p>„Ich habe verstanden, aber nun höre mir bitte auch mal zu. Du siehst alles nur in traurigem Grau, jedoch jetzt schauen wir beide mal zusammen richtig nach vorn. Siehst Du diesen Stein da? Er hat eine schöne Form, nicht wahr? Und die Farbe ist ebenfalls interessant. Aber der da vorn ist halt etwas hübscher. Wo kämen wir hin, wenn sich der eine Stein über den anderen ärgert und sich benachteiligt fühlt?</p>
<p>Zum Beispiel der Baum da. Er bekommt Blätter und verliert sie wieder auch. Im Herbst wandert das Wasser bis an seine Wurzeln – beschwert er sich? Nein, er genießt seinen Platz, auf dem er steht. Und nun erfreust Du Dich auch daran, okay? Können wir das mal einführen und üben?“</p>
<p>AMOS dachte erwischt und angestrengt nach. „Sie meinen also, dass das Schöne überall lauert? Man muss halt nur ein Auge dafür entwickeln und es entdecken lernen?“</p>
<p>„Genau so ist es – und nun gebe ich Dir einen Kakao aus, Du extrem gefährliche Begegnung!“</p>
<p>Zu Hause schlug Opa Hermann die Hände über den Kopf zusammen.</p>
<p>„AMOS, was erzählst Du da? Hast mal wieder eine interessante Frau kennen gelernt und es ging um <em>Kribbeln im Bauch</em> und so? Den Song kennen wir doch alle, denn der ist von Pe Werner.“</p>
<p>Beleidigt drehte sich das gefährliche Piratenschaf in seine Kuscheldecke.</p>
<p>„Ja und? Meine neue Bekanntschaft heißt halt auch so!“</p>
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		<title>AMOS und der Enkel-Trick</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 06:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Betrüger]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunionsuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Mitleidstour]]></category>
		<category><![CDATA[Postsparbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Trickbetrug]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi „Nun ist aber mal gut, AMOS! Du weißt doch, dass ich gar keine Kinder und somit Enkel habe und Du Opa Hermann zu mir sagst, weil ich Dich quasi adoptiert habe. Also – was ist denn passiert?“ Das gefährliche Piratenschaf sah betreten zu Boden und flüsterte, dass jemand in heller Aufregung angerufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Nun ist aber mal gut, AMOS! Du weißt doch, dass ich gar keine Kinder und somit Enkel habe und Du Opa Hermann zu mir sagst, weil ich Dich quasi adoptiert habe. Also – was ist denn passiert?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah betreten zu Boden und flüsterte, dass jemand in heller Aufregung angerufen habe und meinte, dass er Dein Enkel in Not sei. Er fragte, ob Geld im Hause sei, jedoch ist doch nur etwas auf dem Postsparbuch. Dann fragte er, ob wir nicht etwas sehr wichtiges im Hause hätten, was wir ihm schnell geben könnten. Ein sehr guter Freund von ihm würde es alsbald abholen.“</p>
<p>Kopfschüttelnd nahm der alte Bergmann den kleinen Helden in den Arm, der sich gar nicht beruhigen wollte.</p>
<p><span id="more-754"></span>„Ja, dann kam sein Freund und Bello jagte ihn bereits. Er hat ihn nur nicht geschnappt, weil er ja diesen Maulkorb für den Briefträger trägt. Das habe ich ihm auch übel angerechnet und Du magst ihn ja auch nicht so sehr.“</p>
<p>„Weiter – wie ging es denn weiter?“</p>
<p>„Ich gab ihm das wertvollste, was mir einfiel. Für den leidenden Enkel!“</p>
<p>„Was&#8230; was hast Du ihm gegeben?! Du tickst ja nicht ganz richtig! Etwa meine Kommunionsuhr?!?“</p>
<p>Heftiges Kopfschütteln. „Nein – schlimmer&#8230;“</p>
<p>„Etwa das Postsparbuch mit Ausweis?“</p>
<p>„Nein noch viiiiel schlimmer!“</p>
<p>AMOS konnte erst keine Worte formulieren.</p>
<p>„Ich gab ihm ein Pfund Kakao“, sprachs und verfiel in einen heftigen Weinkrampf. „Mein schöner Kakao und dabei hast Du ja gar keinen Enkel.“</p>
<p>„Oh, mein kleiner Held, deinen schönen Kakaovorrat, den wir als Sonderangebot kauften? Ja – dein gutes Herzchen. Das werden wir sicher schon noch verkraften, aber Nachbarshund ist ja gar nicht so blöd, wie ich immer dachte.</p>
<p>Schade, dass man ihm nicht mal ab und an den Maulkorb abnimmt&#8230;“</p>
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		<title>AMOS und die charmante Rast</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 06:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Katharina Stoll]]></category>
		<category><![CDATA[Bello]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenauftritt]]></category>
		<category><![CDATA[Einladung]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Scheune]]></category>
		<category><![CDATA[Schlager-Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagersängerin]]></category>

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		<description><![CDATA[von Jolante Beek – Mit freundlicher Genehmigung von Schlagersängerin Anna Katharina Stoll „Hier ist er nicht – und hier ist er auch nicht. Wo steckt nur der unverlässliche Bello?“ AMOS trottete um die Scheune und zuckte zusammen. Entspannt an die Holzwand gelehnt saß mit geschlossenen Augen eine hübsche junge Frau, die er hier noch niemals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Jolante Beek – Mit freundlicher Genehmigung von Schlagersängerin Anna Katharina Stoll</pre>
<p>„Hier ist er nicht – und hier ist er auch nicht. Wo steckt nur der unverlässliche Bello?“ AMOS trottete um die Scheune und zuckte zusammen.</p>
<p>Entspannt an die Holzwand gelehnt saß mit geschlossenen Augen eine hübsche junge Frau, die er hier noch niemals sah. Nachdem AMOS sich wieder gefangen hatte, trat er tapfer mit gekräuselter Schafsnase und blinzelnd vor sie.</p>
<p>„Sie brauchen keine Angst zu haben. Ich bin zwar ein gefährliches Piratenschaf, aber ich bin recht friedlich. Ihnen tue ich bestimmt nichts. Haben sie vielleicht zufällig meinen Nachbarshund Bello gesehen? So einen kleineren frechen struppigen Gesellen?!“</p>
<p><span id="more-644"></span>Grazil und elegant erhob sich die Fremde, strich ihren Rock glatt und hockte sich lächelnd vor ihn. „Ich bedaure – aber nun fühle ich mich sicherer, wo Du ja da bist.“</p>
<p>AMOS glaubte ihr stolz jedes Wort, da sie ihn offensichtlich ja sehr ernst nahm, was ihm viel bedeutete.</p>
<p>„Ich bin zu einem Bühnenauftritt unterwegs. Mein Beitrag sind Songs im Bereich Schlager-Pop und vielleicht hast Du im Radio schon mal von mir gehört?“</p>
<p>AMOS war sich sicher, oder zumindest fast, dass er sie kannte und nahm sein kleines mutiges Schafherz in beide Hufe und sie plauderten locker über das breite Publikum und die Pläne, die beide hatten.</p>
<p>„Opa Hermann und ich wohnen ganz in der Nähe. Darf ich Sie kurz zu einem Kakao in unsere Kate einladen? Es geht auch ziemlich schnell. Opa Hermann würde sich sicher auch sehr freuen.“</p>
<p>Lachend sah sie auf ihre Armbanduhr. „Ja, wenn es rasch geht. Okay – dann auf zu Opa Hermann und auf einen eiligen Kakao. Aber dann muss ich auch ganz schnell weiter.“</p>
<p>Der alte Bergmann staunte nicht schlecht.</p>
<p>„Darf ich vorstellen: Das ist die Schlager-Pop Sängerin Anna Katharina Stoll. Sie ist einfach ein toller Tipp und hat einen interessanten Weg nach oben vor sich – genau so wie ich!“ erklärte das Piratenschaf mit erhabener Stimme.</p>
<p>Opa Hermann begrüßte den Gast, den er aus dem Radio kannte und bat sie herein.</p>
<p>„Sie bestimmt!“</p>
<p>Er holte tief Luft.</p>
<p>„&#8230; Aber Du auch?!“</p>
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		<title>Der neue Supermarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 21:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[ANgestellte]]></category>
		<category><![CDATA[chinesich]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufswagen]]></category>
		<category><![CDATA[Fluch]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Kassiererin]]></category>
		<category><![CDATA[Klo]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
		<category><![CDATA[Soße]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[von Inge Dietrich Opa Hermann hatte das gefährliche Piratenschaf in einen der Einkaufswagen gesetzt, damit ihn niemand versehentlich auf die Hufe trat. „Oh, so etwas riesiges habe ich noch nie gesehen“, AMOS staunte, was man hier alles kaufen konnte – oder sollte. „Heute koche ich mal chinesisch. Das magst Du doch auch so gern. Chinesisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>Opa Hermann hatte das gefährliche Piratenschaf in einen der Einkaufswagen gesetzt, damit ihn niemand versehentlich auf die Hufe trat.</p>
<p>„Oh, so etwas riesiges habe ich noch nie gesehen“, AMOS staunte, was man hier alles kaufen konnte – oder sollte.</p>
<p>„Heute koche ich mal chinesisch. Das magst Du doch auch so gern. Chinesisch und eine Tasse Kakao, recht so?“ Der alte Bergmann band dem kleinen Helden die Klappe auf das andere Auge, damit er wirklich nie ein Augenleiden bekommen sollte.</p>
<p>„Aber ich suche nun diese chinesische Soße von dieser amerikanischen Firma. Der Reis davon liegt hier zentnerweise – aber ich finde die Soße nicht.“</p>
<p><span id="more-632"></span>Eine junge Angestellte zeichnete vor ihnen Ware aus und half, indem sie sagte, die lägen ganz zurück, hinter dem Gemüsebereich und dann zweimal links – oberhalb sortiert.</p>
<p>Noch einmal den ganzen Weg mit dem Einkaufswagen und durch die vielen Kunden zurück? Nein – das war dann doch zuviel Aufwand und es ging auch ohne. AMOS musste sowieso mal aufs Klo und so trotteten die beiden in Richtung Kasse, legten alles artig auf das Band.</p>
<p>„Haben sie alles gefunden?“ Automatisiert versuchte die Kassiererin zu lächeln.</p>
<p>„Nein – die chinesische Soße lag nicht bei den anderen Artikeln dieser Firma. Und noch mal ganz zurück wollten wir dann auch nicht mehr.“</p>
<p>Die Mine der gerade noch lächelnden Frau wurde belanglos starr. „Und? Was kann ich denn dafür?“</p>
<p>Diesmal lächelte Opa Hermann: „Sicherlich nichts, gute Dame, aber warum fragen Sie uns denn, wenn Sie mit der kritischen Wahrheit nichts anfangen können?“</p>
<p>Ein paar Sekunden lang grinsten sich beide unterkühlt an.</p>
<p>„Stimmt – ein schönes Wochenende!!“, kam wie ein ausgespuckter Fluch herüber.</p>
<p>„Was war das denn? Mochte die uns nicht?“ AMOS verkniff sich, verlauten zu lassen, dass er eigentlich sehr gefährlich sei.</p>
<p>„Ach AMOS, die Leutchen hier werden geschult, höflich zu sein, aber nicht unbedingt, um von innen heraus freundlich zu wirken, was viel nachhaltiger wirken würde. Hast Du das verstanden?“</p>
<p>„Nein, nicht so richtig – aber Gottlob haben wir ja den Kakao gefunden.“</p>
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		<title>Das gefährdete Fahrrad</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Corinna Husmann-Bretzler „Aber wir können ja nur mal gucken. Kaufen müssen wir ja nichts, aber vielleicht sind ja gerade heute Kakao-Flaschen im Angebot? Du sagst doch selbst, wir sollten immer auf Sonderangebote achten und die Preise vergleichen. Nun lass uns doch bitte in den Supermarkt rein gehen. Das geht doch schnell.“ „Okay“, erwiderte Opa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Corinna Husmann-Bretzler</pre>
<p>„Aber wir können ja nur mal gucken. Kaufen müssen wir ja nichts, aber vielleicht sind ja gerade heute Kakao-Flaschen im Angebot? Du sagst doch selbst, wir sollten immer auf Sonderangebote achten und die Preise vergleichen. Nun lass uns doch bitte in den Supermarkt rein gehen. Das geht doch schnell.“</p>
<p><span id="more-563"></span>„Okay“, erwiderte Opa Hermann, „ich gehe rasch für Dich rein. Du darfst es ja wohl nicht. Warte hier neben dem schönen Fahrrad.</p>
<p>Es ist aber auch wirklich ein schönes Fahrrad. Ich denke Mal, dass es auch ganz leicht fährt. Schau doch nur, wie es verarbeitet ist – billig war es bestimmt nicht – und allein der britische Sattel kostet ein Vermögen.</p>
<p>So ein dickes Kabelschloss muss dafür auch sein, denn dieses Modell gefällt sicher auch Dieben. Dieses aber zu knacken dürfte sehr schwer sein.“</p>
<p>„Muss ja auch nicht sein!“</p>
<p>„Wie meinst Du, kleiner gefährlicher Freund?“</p>
<p>„Na, weil hier die Schlüssel liegen.“</p>
<p>Opa Hermann staunte nur, als er den Schlüssel, auch noch mit dem Reserveschlüssel an einem Ring, aufhob. „Ja leichter kann man es den schlechten Menschen wohl nicht machen. Die Besitzerin wird sich schwarz ärgern, wenn das weg ist. Lass uns hier warten, bis sie wieder kommt.“</p>
<p>Eine sportliche junge und gut aussehende Frau trat grüßend näher. „Tag, die Herren! Das ist mein ganzer Stolz und ich habe lange darauf gespart. Zu einer Probefahrt kann ich euch leider nicht einladen.“</p>
<p>„Danke – wir haben selbst ein Fahrrad mit Anhänger, aber hier sind Ihre Schlüssel, die sie offensichtlich verloren haben.“</p>
<p>Bleich vor Schreck griff sie langsam danach und sah die beiden betroffen an.</p>
<p>„Was hätte da passieren können &#8230; und ihr habt extra auf mich gewartet? Das glaube ich ja nicht. Wisst ihr was? ich gebe euch ein großes Eis aus.“</p>
<p>AMOS sah Opa Hermann an. „Über ein Pilsken und eine Flasche Kakao würden wir uns aber mehr freuen.“</p>
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		<title>Der verlorene Liebesbrief</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Asphalt]]></category>
		<category><![CDATA[dummer Kerl]]></category>
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		<category><![CDATA[Tragödie]]></category>
		<category><![CDATA[Tränchen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser-Attacke]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi Der von allen lang ersehnte Regenguss hatte nicht lange gedauert und der Asphalt dampfte, als hätten sich Elfen gerade verabschiedet. Vorsichtig lugte das gefährliche Piratenschaf unter der nassen Kuscheldecke auf dem Fahrradanhänger hervor, ob nun weitere Wasser-Attacken zu befürchten seien. Die Gefahr lauerte nicht, denn Opa Hermann meinte, dass kurz vor ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>Der von allen lang ersehnte Regenguss hatte nicht lange gedauert und der Asphalt dampfte, als hätten sich Elfen gerade verabschiedet. Vorsichtig lugte das gefährliche Piratenschaf unter der nassen Kuscheldecke auf dem Fahrradanhänger hervor, ob nun weitere Wasser-Attacken zu befürchten seien.</p>
<p><span id="more-556"></span>Die Gefahr lauerte nicht, denn Opa Hermann meinte, dass kurz vor ihnen auch jemand auf einem Fahrrad seine Spuren in der frischen Feuchtigkeit hinterlassen habe.</p>
<p>Mit einem für AMOS unangenehmem Ruck stoppte er plötzlich und hob einen gefalteten Zettel auf. „Schau mal, der Mensch auf dem Fahrrad vor uns hat seinen Einkaufszettel verloren. Vielleicht treffen wir ihn ja gleich noch.“</p>
<p>Gedankenverloren und gegen ein Niesen kämpfend hörte AMOS neugierig zu, als Opa Hermann begann, vor zu lesen.</p>
<blockquote><p>„Du dummer Kerl – ich kann nicht mehr aushalten, was Du mir und auch unserer gesamten Clique bietest. Mehr als aussehen, wie ich halt aussehe, kann ich nicht. Mit meiner Liebe kannst Du wohl gar nichts anfangen. Mal tust Du so, als hast Du alles begriffen – dann wieder bist Du mega bescheuert.</p>
<p>Ich sage Dir jetzt noch einmal und dann nie wieder, dass Du meine große Liebe bist.</p></blockquote>
<p>Kannst Du damit überhaupt etwas anfangen?“</p>
<p>Keine Unterschrift …au weiah! Opa Hermann konnte gar nicht weiter fahren und wischte sich ein Tränchen weg.</p>
<p>„AMOS – das war das Zeugnis einer ganz großen Tragödie, die man Liebe nennt.</p>
<p>Da erwartet wohl ein starkes Mädchen einen labberigen Typen, der nichts begriffen hat. So wie es aussieht, hat er sie auch gar nicht verdient, weil er halt so unreif ist&#8230; Lass mal gut sein&#8230; Wir fahren gleich weiter, aber das hier ging mir doch ziemlich nahe.“</p>
<p>Sie setzten sich an den Wegesrand und verdrückten noch ein Pilsken und einen großen Kakao aus diesen praktischen Tüten mit Strohhalm.</p>
<p>„Die Welt ist verdammt ungerecht den Guten gegenüber“ murmelte der alte Bergmann. „Fandest Du das eine gute Geschichte?“</p>
<p>Trotz reichlich Kakao durch den Strohhalm konnte das gefährliche Piratenschaf nicht strahlen. „Nein – gewiss keine Geschichte, die man einfach so weg steckt. Aber vielleicht heilt die Zeit für dieses vielleicht junge Mädchen auch die Wunden?!</p>
<p>Opa Hermann sah erstaunt hoch.</p>
<p>„&#8230; das sagte jedenfalls die Kommentatorin im Radio mal irgendwann.“</p>
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		<title>AMOS und der Gedanke an Bodyguards</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 06:49:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arsene Lupin]]></category>
		<category><![CDATA[Bello]]></category>
		<category><![CDATA[Bodyguards]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Watson]]></category>
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		<category><![CDATA[Kriminalfälle]]></category>
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		<category><![CDATA[Pfeife]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzgeld]]></category>

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		<description><![CDATA[AMOS und Nachbarshund Bello haben eine grandiose Idee, wie Sie zu Geld kommen können. Opa Hermann hält da gar nichts von. Glücklicherweise ist das Piratenschaf ziemlich belämmert und Opa Hermann kann ihm das ziemlich schnell wieder ausreden. So ein Kakao als Bezahlung ist ja auch viel besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Klaus-Erwin Prickelmeyer</pre>
<div id="attachment_619" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.piratenschaf-amos.de/wp-content/uploads/2010/08/holmes.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-619  " title="Holmes" src="http://www.piratenschaf-amos.de/wp-content/uploads/2010/08/holmes-150x150.jpg" alt="Sherlock Holmes - by grim12 www.sxc.hu" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Arséne Lupine? Sherlock Holmes? Ein Piratenschaf?</p></div>
<p>„Opa Hermann, Opa Hermann! Wir haben eine ganz tolle Geschäftsidee, mit der wir sehr viel Geld verdienen werden.“</p>
<p>„Wer ist WIR und was für eine tolle Geschäftsidee soll das sein?“</p>
<p>Etwas beleidigt und mit dem linken Huf stampfend bemerkte das gefährliche Piratenschaf: “Ich als Arsène Lupin und Nachbarshund Bello als Dr. Watson machen ein Kriminalbüro auf. So komme ich auch an meine besten zukünftigen Geschichten!“</p>
<p>Der alte Bergmann verstand nicht recht, wie man mit derlei ein bisschen Geld umsetzen könnte. „Den Bello kann ich nicht besonders gut ab, weil er keinerlei Erziehung und Manieren zeigt. Ich sagte immer, dass das kein guter Umgang für Dich ist und letztens soll er noch nach einem Mann vom Fernmeldedienst geschnappt haben.“</p>
<p><span id="more-530"></span>„Genau – wir bieten uns als Bodyguards an und lösen nebenbei noch einige Kriminalfälle, wie den Diebstahl des leeren Kasten Biers vor dem Kiosk.“</p>
<p>Nun konnte Opa Herman seinen Lachkrampf nicht mehr zurück halten.</p>
<p>„Dann müsstet ihr zwei auch Pfeife rauchen und immer mit einer Lupe herum laufen. Ich weiß nicht, ob ihr das auch wirklich durchhaltet. Aber bei soviel Kreativität findet ihr doch sicher etwas einfacheres, als hinten herum Schutzgeld zu erpressen, oder worauf sollte das hinaus laufen? Also wirklich – der Nachbarshund wird mir immer unsympathischer.</p>
<p>Was haltete ihr denn davon, einmal etwas ganz gutes und Sinnvolles zu tun? Etwas, wonach euch alle Leute toll finden? Ich besorge euch rote Westen und ihr geleitet Entenfamilien und Igel über die Straße, damit ihnen nichts passiert. Dafür gibt es zwar kein Geld, aber ab und an einen Kakao von mir?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf hatte sich grübelnd in die Ecke verzogen und ließ sich alles durch den Kopf gehen. „&#8230; und irgendwann auch einen Orden von der Gemeinde?“</p>
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