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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Kühe</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die Wichtigkeit des Ausweises</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 02:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ambulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Augenklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Ausweis]]></category>
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		<category><![CDATA[Kühe]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwierigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi „Hu – hu, hu …“ wimmerte depressiv das gefährliche Piratenschaf, so dass Opa Hermann erschrocken die Lesebrille abnahm und die Zeitung beiseite legte. „Was ist, AMOS, geht es Dir nicht gut? Komm, raus mit der Sprache!“ „Es ist …“ schluchzte der kleine Held „ … die Kälber haben zum Beispiel ihre Ausweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Hu – hu, hu …“ wimmerte depressiv das gefährliche Piratenschaf, so dass Opa Hermann erschrocken die Lesebrille abnahm und die Zeitung beiseite legte.</p>
<p>„Was ist, AMOS, geht es Dir nicht gut? Komm, raus mit der Sprache!“</p>
<p>„Es ist …“ schluchzte der kleine Held „ … die Kälber haben zum Beispiel ihre Ausweise an den Ohren und ich habe nichts außer meiner Augenklappe!“</p>
<p>„… die Dir natürlich ausgezeichnet steht und Dich sehr piratig kleidet, wie alle feststellen“, versuchte der alte Bergmann zu trösten. „Aber als Piratenschaf hast Du doch nicht die Probleme, die Menschen Menschen bereiten können. “</p>
<p><span id="more-1073"></span>Er öffnete sich ein Pilsken, schaute aus dem Fenster und begann eine Geschichte zu erzählen, die er eigentlich verdrängt hatte.</p>
<p>„Vor vielen Jahren rutschte ich auf dem feuchten Treppenstein aus, drehte und brach mir vier Mal das linke Bein. Die Ambulanz kam, aber das Krankenhaus winkte ab, weil es ein Freitagnachmittag war. Am kommenden Montag wollte man operieren, aber dann müsste man noch eine Woche wegen des geschwollenen Beines warten. Würde ich so nicht Gefahr laufen, das Bein verlieren zu können?</p>
<p>Ich geriet in Panik, fluchte und drohte – und man hatte ein mürrisches Einsehen, wollte mir auch nicht glauben, dass ich oberhalb des Röntgenbildes auch noch einen Bruch hatte. Man musste also noch einmal nachschauen, neu röntgen und alle waren ziemlich genervt.</p>
<p>Als ich wieder wach wurde – eigentlich zwei Tage später richtig bei Bewusstsein war – wollte ich an meine Hose, wo in der Gesäßtasche meine Brieftasche mit allen wichtigen Ausweisen und Kreditkarten steckte. Leider hatte man diese, nachdem sie aufgeschnitten wurde, verbrannt und meinte, ich müsste auf meine Sachen halt selbst aufpassen. Wie sollte ich denn, wenn ich ohnmächtig und danach in Narkose lag?!</p>
<p>Dann begann für mich eine mittlere Hölle, als ich mit nicht eingegipstem Bein auf Krücken in den Behörden neue Ausweis-Papiere beantragte. Man schickte mich hin und her, her und hin. Erst eine teure <em>Sicherheitsüberprüfung</em> half, weil es PRESSE-Fotos in Fachartikeln von mir gab, die ein reicher (!) Mann im Ort identifizierte.</p>
<p>Also – kleiner AMOS – sei froh, wenn Du keine Ausweispapiere brauchst und Dich alle Welt an deiner Augenklappe erkennt und dadurch sicher auch sehr mag!“</p>
<p>AMOS hatte diesmal alles verstanden und blickte ganz teilnahmsvoll.</p>
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		<title>AMOS und das schafische Woodstock</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 09:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Kühe]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Omas Teich]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Schaden]]></category>
		<category><![CDATA[Schafe]]></category>
		<category><![CDATA[Woodstock]]></category>

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		<description><![CDATA[Woodstock in Ostfriesland, aber nur für Schafe und Kühe. Warum sollte man da etwas gegen haben?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich nach einer Idee von Mischar Jung</pre>
<p>„Was ist denn bloß los mit dir, AMOS? Du hampelst ja so auf der Küchenbank dass du schon beinahe zwei Mal deinen Kakao umgekippt hättest.“</p>
<p>„Opa Hermann, wann fahren wir denn mal nach Woodstock?“</p>
<p>„Bitte was? Das liegt doch in Amerika – im Staate New York. Ach so, du kommst wohl darauf, weil dort vor vierzig Jahren dieses wundervolle Musik-Festival war. Man hatte es zuvor nicht geglaubt, aber es veränderte die Einstellungen der jungen Leute und die Kultur der Welt. Viele Stars, die da auftraten, wurden anschließend weltberühmt, sogar bis heute. Ach ja – Woodstock. Das waren noch Zeiten. Und die CIA, das schreibt man C-I-A, drehte förmlich ab. Da sieht es übrigens so aus wie in Ostfriesland – nur eben nicht so flach.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf blickte den in schönen Erinnerungen versunkenen Freund verständnisvoll an.</p>
<p>„Und wenn wir so etwas auch mal – nur für Schafe und sehr piratig – hier veranstalten würden? Das wäre doch die Sensation und alle würden auf unser schönes Ostfriesland gucken.“</p>
<p>Opa Hermann lachte und band AMOS die Augenklappe auf die andere Seite.</p>
<p>„Schau mal, diese gute Idee hatten auch schon andere, aber die Landwirte protestierten dagegen, weil sie meinten, die Kühe würden Schaden nehmen.“</p>
<p>„Ach was, die feiern einfach mit. Sie sind zwar immer etwas langweilig, aber wir nehmen sie einfach mit ins Boot. Das sollte das Problem nicht sein und ich bin sicher, dass sie viel Spaß daran haben werden. Aber eins habe ich immer noch nicht ganz verstanden&#8230;“</p>
<p>Der alte Bergmann beugte sich über seinen gefährlichen kleinen Freund.</p>
<p>„Und was, AMOS?“</p>
<p>„Na – warum C &amp; A denn so dagegen war?“</p>
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