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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Piraten</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die drohende Selbsttäuschung</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 08:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Liebeskummer]]></category>
		<category><![CDATA[Linda]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Schafdame]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Weinkrampf]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi Schon mehrmals hatte Opa Hermann den Kakao nachgegossen und die Kuscheldecke über AMOS Schultern gelegt, doch noch immer liefen die Tränchen, so dass die Augenklappe bereits ganz durchnässt war. Das gefährliche Piratenschaf hatte halt seinen Moralischen. „AMOS, nichts auf dieser schnöden Welt ist mir wirklich fremd. Liebe, Freude, Enttäuschungen, Hass und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>Schon mehrmals hatte Opa Hermann den Kakao nachgegossen und die Kuscheldecke über AMOS Schultern gelegt, doch noch immer liefen die Tränchen, so dass die Augenklappe bereits ganz durchnässt war. Das gefährliche Piratenschaf hatte halt seinen <em>Moralischen</em>.</p>
<p>„AMOS, nichts auf dieser schnöden Welt ist mir wirklich fremd. Liebe, Freude, Enttäuschungen, Hass und auch der Tod gehören nun einmal zu unser aller Leben – ob wir das nun toll finden, oder nicht. Du hängst immer noch an deiner großen Liebe zur bildhübschen Schafdame Linda, aber – und den Gedanken musst Du einfach einmal an Dich heran lassen – liebte sie Dich auch so intensiv?</p>
<p>War sie vielleicht nur eine Begegnung lang verliebt?</p>
<p>War sie auf der Suche nach ihrer ganz großen Liebe, oder wollte sie auch nur den Verlust und dieses Loch ihrer ehemaligen riesigen Zuneigung mit Dir füllen?! Kamst Du da vielleicht gerade passend vorbei?“</p>
<p><span id="more-1011"></span>Der kleine Held nuggelte noch einmal am Strohhalm zum Kakao-Becher und fiel dann in einen Herz zerreißenden Weinkrampf.</p>
<p>„Meine lieben Piratenfreunde habe ich deswegen verpasst, ja verloren, weil ich die schöne Linda auf der Weide sah und mich sofort in sie verliebte. Ich fand meine Leute bis heute nie wieder – und Linda? Vermisst sie mich auch? Warum bin so unendlich unschlüssig? Warum sucht sie denn nicht den Kontakt zu mir? Wie viele Piratenschafe gibt es denn auf der Welt, die so lieb sind, wie ich es nun mal bin?“</p>
<p>Opa Hermann zog den verzweifelten Kämpfer ganz nah an sich heran, wischte ihm mit einem Taschentuch aus seinen Kommunionszeiten die Tränchen weg und kraulte sein Lockenköpfchen.</p>
<p>„Das Schicksal müssen wir halt so, wie es kommt, annehmen. Manchmal gelingt es uns allerdings auch, ihm auszuweichen. Wie es in uns selbst wirklich innen aussieht, interessiert so ziemlich wenig Leute. Viele sind voll damit beschäftigt dafür zu sorgen, dass es ihnen selbst besser geht. Dafür verdrängen sie auch ganz große eigene Gefühle. Sie sind halt zu feige, für ein Glück ohne Sicherheiten zu kämpfen. Dabei wissen sie nicht, dass diese Verlogenheit irgendwann als Depressionen wiederkommt.</p>
<p>Das als Glück empfundene Gefühl ist halt das, was unser Schöpfer uns als Leitplanke mit auf den Weg gegeben hat – und das erkennen die Leute oft zu spät.“</p>
<p>Eine Flasche Pilsken wurde geöffnet, aber AMOS, der ja nun wirklich ein Frauen-Freund sein könnte, bekam es nicht mehr mit, weil er halt ins Land der Träume abgeglitten war.</p>
<p>Opa Hermann breitete die Kuscheldecke über ihn aus.</p>
<p>„Dann schlaf mal gut, Du kleiner anderer Kämpfer. Das Leben hat noch einiges mit Dir vor. Und Liebe wird dabei sein und auch gelegentlich weh tun.“</p>
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		<title>AMOS und das schwierige Ende von Papenburg</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 04:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[durchgeweinte AUgenklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradklingel]]></category>
		<category><![CDATA[freundliche Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Gitta Connemann]]></category>
		<category><![CDATA[Kanalufer]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lina]]></category>
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		<category><![CDATA[Ost-Ufer]]></category>
		<category><![CDATA[Papenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Schafherz]]></category>
		<category><![CDATA[schluchzen]]></category>
		<category><![CDATA[Untenende]]></category>

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		<description><![CDATA[von Per Inradi – mit freundlicher Genehmigung von Gitta Connemann, MdB „Hab´ keine Angst. Wir finden eine Lösung. Es ist sicher alles nicht so schwierig, wie Du jetzt glaubst.“ Das gefährliche Piratenschaf sah mit durchgeweinter Augenklappe die freundliche Dame an, die sich einfach neben ihn ans Kanalufer gesetzt hatte. Ungläubig blinzelte er sie an, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi – mit freundlicher Genehmigung von Gitta Connemann, MdB</pre>
<p>„Hab´ keine Angst. Wir finden eine Lösung. Es ist sicher alles nicht so schwierig, wie Du jetzt glaubst.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah mit durchgeweinter Augenklappe die freundliche Dame an, die sich einfach neben ihn ans Kanalufer gesetzt hatte. Ungläubig blinzelte er sie an, weil ihm bislang noch niemand hier geholfen hatte.</p>
<p>Dann musste er aber auch lächeln. „Obenende – Untenende &#8230; Dieses Papenburg ist doch so endlos lang und Opa Hermann wollte mich abholen, aber ich habe mir eben nur <em>Ende</em> gemerkt. Wo ist denn hier nun oben, wo unten – und wo hört alles auf?!“</p>
<p><span id="more-552"></span>Schon wieder musste er fürchterlich schluchzen, doch die Lady hockte immer noch neben ihm und hielt ganz lieb seinen linken Huf.</p>
<p>„Es ist ja nichts passiert. Lass´ uns abwarten. Alles wird gut.“</p>
<p>AMOS sah hoch und bat, dass sie ihm die Augenklappe auf die andere Seite band.</p>
<p>Weil er sie sympathisch fand, schüttete er ihr auch sein kleines Schafherz aus und erzählte von seiner großen Liebe zur schönen Linda. Sie lernte er nur kurz kennen, aber da segelten seine lieben Piratenfreunde bereits leider weiter.</p>
<p>Heftig bekräftigte er dann, dass er ansonsten stets sehr gefährlich sei, Seine neue Bekanntschaft nickte daraufhin verständnisvoll bestätigend und äußerst tief beeindruckt.</p>
<p>Das Ost-Ufer, wo er einst gefunden wurde, war ihr ebenfalls bekannt und ansonsten schien sie auch für alles schafisch-menschliche volles Verständnis zu haben. Etwas dezent ließ sie nun durchblicken, dass sie heute noch nach Berlin fahren wollte, worüber AMOS sich wunderte, denn Berlin kannte er noch nicht.</p>
<p>Das schnarrende Geräusch einer älteren Fahrradklingel ließ beide aufhorchen und der erleichterte alte Bergmann winkte vom gegenüberliegenden Ufer und kam herbei.</p>
<p>„Oh AMOS – was tust Du mir an&#8230; Ihnen meinen herzlichen Dank, dass sie sich so rührend um meinen heldenhaften kleinen Freund gekümmert haben. Er ist freilich sehr nett, aber genetisch auch etwas belämmert, wie man ihm wohl auch ansieht.</p>
<p>Gestatten: Opa Hermann – ich bin sozusagen sein Ziehvater.“</p>
<p>„AMOS und sein Ziehvater. Wie schön. Ich heiße übrigens Gitta, Gitta Connemann. Leider muss ich jetzt los, um den Zug nach Berlin noch zu bekommen. Aber bald bin ich zurück und dann sehe ich euch sicher noch einmal?! Versprochen? Denn ein Piratenschaf und sein Ziehvater können mir sicherlich viele spannende Geschichten erzählen.“</p>
<p>Opa Hermann grinste nur noch. „Weißt Du eigentlich, wer das war?“</p>
<p>„Nein. Aber Du kennst sie? Hmm &#8230;“ Das gefährliche Piratenschaf dachte nach.</p>
<p>Schmunzelnd bemerkte Opa Hermann: „AMOS &#8230; Du und die Frauen &#8230; immer dasselbe. Was mache ich bloß mit Dir?“</p>
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		<title>AMOS und die richtige Grundlage</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 06:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Basis]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigung]]></category>
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		<category><![CDATA[Ferkel]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweinebucht]]></category>
		<category><![CDATA[Spott]]></category>

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		<description><![CDATA[AMOS und sein Kumpel Bello haben die Schweine zutiefst beleidigt. Das gefährliche Piratenschaf bekommt einen Einlauf von Opa Hermann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Astrid van Beelen</pre>
<p>„Weißt Du, AMOS, andere Lebewesen haben auch Gefühle, oder macht es Dir Spaß, wenn die Leute über Dich spotten?“</p>
<p>Verschämt zog sich das gefährliche Piratenschaf mit seinem halb leeren Kakaobecher unter die Kuscheldecke zurück und wollte so nicht gesehen werden.</p>
<p><span id="more-522"></span>„Ich habe genau gehört, wie Du Dich mit Nachbarshund Bello über die Ferkel lustig gemacht habt. Wie könnt ihr denn denen sagen <em>Das Schwein trägt seinen Namen zurecht</em>. Allein die Menschen – und nicht sie selbst – gaben diesen Tieren doch den Namen, der danach für alles Schmutzige als Beleidigung herhalten musste.“</p>
<p>AMOS überlegte, wo man denn das erste Schwein gefunden haben musste und es so zur Namensgebung kam. Einmal hatte er jedenfalls im Radio von der Schweinebucht auf Kuba gehört. Aber wo sollte die sein?</p>
<p>Der alte Bergmann hatte ihn verständnisvoll und nachsichtig beobachtet.</p>
<p>„Ich glaube eher, dass Du gar nicht verstanden hast, was Du da den Mitbewohnern auf dem Bauernhof an den Kopf geworfen hast, stimmts? Oder mal anders: Was sagt dir die Aussage <em>Das Fundament ist die Grundlage jeder Basis</em>?“</p>
<p>Nun steckte AMOS langsam seine Schafsnase unter der Tischkante hervor und baute sich schließlich in voller schafischer Größe auf: „Natürlich weiß ich das! Schließlich erfuhr ich das von meinen lieben Piratenfreunden, die es ja wissen mussten.</p>
<p>Sie sagten jedenfalls immer, wenn man auf den Galli-Markt in Leer/Ostfriesland geht, sollte man zuvor eine Dose Ölsardinen essen, weil man dann nicht so schnell blau wird. Das sei die beste Grundlage!“</p>
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		<title>was die lieben Piraten gern aßen &#8230;</title>
		<link>http://www.piratenschaf-amos.de/2009/08/15/was-die-lieben-piraten-gern-asen/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[piratige Küchenhinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Eierspeise]]></category>
		<category><![CDATA[flambiert]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Rum]]></category>
		<category><![CDATA[Whiskey]]></category>

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		<description><![CDATA[zweierlei flambierte Eierspeise nach Piratenart. Kann man machen, muss man aber nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>„Sag mal, AMOS&#8230;“ Opa Hermann band dem Piratenschaf die Klappe auf das andere Auge, denn sonst bekäme er ja wirklich einmal Sehschäden.</p>
<p>„Also&#8230; was haben Deine lieben Piratenfreunde denn am liebsten gegessen?“</p>
<p>Dann staunte er nicht schlecht, denn es war eine besondere flambierte Eierspeise.</p>
<address>Sechs Eier quirlen … Eine Prise Salz, Knoblauch gemahlen,</address>
<address>ein Schuss Milch hinzu geben. Alles kommt in eine vor</address>
<address>geheizte Pfanne. Bei kleiner Stufe langsam anrichten.</address>
<address>Dann ca. 4 cl Whisky hinein geben und anzünden.</address>
<address>Pusch&#8230; wenn es zu lange brennt, Deckel darauf !</address>
<p>„Das soll schmecken? So etwas haut doch voll rein! Was hatten die denn noch für ein Lieblingsrezept?“</p>
<p>AMOS dachte kurz nach.</p>
<p>„Na, das gleiche mit Rum&#8230;“</p>
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		<title>Wie AMOS Opa Hermann traf</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 20:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS]]></category>
		<category><![CDATA[einsam]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Opa Hermann]]></category>
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		<category><![CDATA[Schaf-Mädchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[verloren]]></category>

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		<description><![CDATA[AMOS hat seine lieben Piratenfreunde verloren und findet in Opa Hermann einen guten Freund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Augenklappe war von den Tränchen völlig durchnässt und AMOS konnte damit einfach nicht aufhören.</p>
<p>Das, was passiert war, war so schrecklich, dass er es selbst nicht glauben konnte. Nur eine kurze Zeit war er an Land gegangen und hatte dieses wunderhübsche Schaf-Mädchen dezent beschnuppert, als die Piraten mit ihrem Schiff in dem festen Glauben ablegten, er sei an Bord. Sie hatten es wohl erst bemerkt, als sie schon weiter weg waren. Auf der Suche nach einem Hügel war AMOS auch immer weiter gelaufen und irgendwann verzweifelt eingeschlafen. Wie ein Häufchen Elend hatte er sich wimmernd in einer Mulde hinter einem Strauch verkrochen, als ein Schatten über ihn fiel.</p>
<p>„Erschrecke dich bitte nicht – dir geht es wohl nicht so gut ?!“ Ein hagerer älterer Mann hatte sich über ihn gebeugt und betrachtete die feuchte Augenklappe.</p>
<p>„Ich bin Opa Hermann. Nein, kein wirklicher Opa, weil ich halt keine Kinder habe, aber man nennt mich so. Vielleicht, weil ich mich auch so benehme. Schließlich führt sich ja auch nicht jede Mutter wie eine Mutter auf und Politiker wie Volksvertreter. Dann darf ich auch Opa sein.</p>
<p>AMOS blinzelte gegen die Sonne.</p>
<p>„Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf und habe meine lieben Piratenfreunde verloren.“</p>
<p>Opa Hermann musste ein Grinsen unterdrücken  und nach einer Weile des Streichelns band er die Augenklappe auf die andere Seite, erfuhr unter Schlurzen die komplette tragische Geschichte.</p>
<p>„So, deine Freunde haben dir also immer Kakao gekocht und die Augenklappe gewechselt? Das war also deine wahre Familie? Oh, ich verstehe schon, wie du dich nun fühlen musst. Was hältst du davon, wenn du erst mal mit in meine alte Kate kommst und dich beruhigst? Kakao habe ich auch und danach überlegen wir einmal, wie alles weiter gehen könnte.“</p>
<p>Er packte AMOS auf den Anhänger seines alten Fahrrades und erreichte bald die frei stehende Hütte, wo in der Ecke bereits der Igel Jupp schnarchte. Er wickelte seinen kleinen Gast in eine Decke und als er den Kakao gekocht hatte, schlummerte dieser bereits selig, tief atmend und leicht zitternd.</p>
<p>„Ein Piraten-Schaf. Wer hätte heute Morgen gedacht, dass der Tag so verlief. Piraten – gar liebe Piraten habe ich hier ja noch nie gesehen, was aber nichts heißen mag.“</p>
<p>Er griff zur Lesebrille und las den Lokalteil der Zeitung, wo ein aufgepuscht geschildertes Ereignis das nächste jagte, aber ihm nichts wirklich lesenswert erschien. Nur von seinem Fund wollte er in der Zeitung nun wirklich nichts lesen. Es müsste auch so gehen, vielleicht mit der Hilfe von Menschen, die noch nicht so ganz stumpf und abgeflacht geworden sind?</p>
<p>„Eine neue Zeit ist wohl angebrochen. Mein Leben mit AMOS und die Suche nach seinen lieben Piratenfreunden. Na, dass kann ja was werden.“</p>
<blockquote><p>Die Geschichte wird fortgesetzt – von uns und alle zehn Tage. Aber wie steht es denn um ihre Ideen? Haben sie Lust, mit zu schreiben? Eingeladen sind ganz kleine Kreative bis hin zu ideenreichen Seniorinnen und Senioren.</p>
<p>Was zum Thema passt, wird hier erscheinen … versprochen !!</p></blockquote>
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