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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Rotwein</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und das blinde Pferd</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 16:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[blind]]></category>
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		<description><![CDATA[von Rainer Dietrich „Opa Hermann, ist es eigentlich schlimm, wenn man etwas schräg ist, also eine Macke, eine Marotte hat?“ Der alte Bergmann legte die Tageszeitung beiseite und sah AMOS nachdenklich an. „Nein… nein, ich glaube, dass derlei den Menschen hilft, etwas glücklicher mit sich selbst zu werden. Schau mal! Bei mir ist es so, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rainer Dietrich</pre>
<p>„Opa Hermann, ist es eigentlich schlimm, wenn man etwas schräg ist, also eine Macke, eine Marotte hat?“</p>
<p>Der alte Bergmann legte die Tageszeitung beiseite und sah AMOS nachdenklich an.</p>
<p>„Nein… nein, ich glaube, dass derlei den Menschen hilft, etwas glücklicher mit sich selbst zu werden. Schau mal! Bei mir ist es so, dass ich mir in einer ganz bestimmten Stimmung mal un-ostfriesisch ein Gläschen Rotwein und französischen Käse mit einer Stange Weißbrot gönne.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf nickte, weil es sich erinnerte.</p>
<p><span id="more-1041"></span>„Siehst Du – das schneide ich dann mit einem Jagdmesser, das ich sehr liebe.“</p>
<p>AMOS zuckte zusammen, hörte aber weiter zu.</p>
<p>„Genau dafür – und für meine Stimmung brauche ich dieses Jagdmesser, obwohl ich niemanden damit verletzen könnte – schon gar nicht ein Tier. Aber es ist eines aus der amerikanischen Messerschmiede <em>Blind Horse Knives</em>, was soviel wie <em>Blindes Pferd</em> heißt.</p>
<p>Vor ganz vielen Jahren spielte ein Junge auf einem wilden Gelände und fand, dass da einmal ein Häuschen gestanden haben muss. Danach fragte er immer wieder seine Großmutter, bis sie ihm die Geschichte vom <em>Pout-House</em> erzählte. Sein Ur-Ur-Urgroßonkel hatte sich da eine Bleibe gebaut, wenn er sich geärgert hatte und allein sein wollte. An der Tür hing ein Schild mit dem Text <em>Bleibt bloß draußen! </em>Es war ihm sehr schwer, so etwas zu errichten und der einzige, wer ihm dabei half war allein ein blindes treues Pferd.</p>
<p>Der Kleine Junge gründete als erwachsener Mann eine Werkstatt zur Herstellung von Messern in der gleichen Qualität, wie es damals der Ur-Ur-Urgroßonkel vorlebte und nannte sie nach dem blinden Pferd, also <em>Blind Horse Knives</em>.</p>
<p><em>Pout</em> heißt übrigens <em>Die Lippen aufwerfen, schmollen</em>. Genau daran denke ich, wenn ich mit diesem Messer meine Paprika, mein Baguette und meinen Camembert zerteile.“</p>
<p>Der kleine Held schaute sehr beeindruckt drein und schob seinen leeren Kakaobecher über den Tisch. „Und dieses blinde Pferd macht heute diese tollen Messer? Komisch, ich dachte, die haben auch nur vier Hufe!“</p>
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		<title>AMOS und die Ordnung vor der Kasse</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 05:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Cowboys]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstgrad]]></category>
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		<category><![CDATA[Spaghetti]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrsbehörde]]></category>
		<category><![CDATA[Vorfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt sich jemand aus mit den Regeln an der Supermarkt-Kasse? AMOS wollte doch nur seinen Kakao bezahlen. Dort ließ man ihn aber nicht. Man hatte andere Probleme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Christa Schleywickla</pre>
<p>Sein Herzchen pochte.</p>
<p>Das Sonderangebot an Kakaotrunk in Tüten war ungewohnt preisgünstig.</p>
<p>Mit dem Fünf-Euro-Schein im Maul stapelte er schnell ganz viele Packungen in den Einkaufswagen, welchen er in tiefer Befriedigung den Gang durch die Regalgasse entlang geradewegs in Richtung Kasse schob.</p>
<p>„Aus dem Weg! Ich komme von rechts!“ Unsanft rammte ihn von rechts der hoch beladene Einkaufswagen eines grimmig dreinschauenden bulligen Seniors.</p>
<p><span id="more-516"></span>AMOS wollte gerade sagen, dass er doch ein gefährliches Piratenschaf sei und der Gang gerade auf die Kasse führte, aber der Geldschein zwischen seinen Zähnchen hinderte ihn daran.</p>
<p>„Weg da – ich stand schon länger auf der anderen Seite!“ Ein zweiter älterer Herr drückte sich dreist vor und blickte den von rechts gekommenen biestig grinsend an.</p>
<p>„Dumm gelaufen – oder? Was hatten wir denn für einen Dienstgrad – oder haben wir nur die Verkehrsbehörde mit unserer Anwesenheit verschönt?“</p>
<p>„Was? Du Lump! Rechts hat immer Vorfahrt!“ sprachs schnaubend und schob den anderen Wagen barsch zur Seite.</p>
<p>Seinen Sieg konnte er nur kurz genießen, weil der andere ihm Porree und Spaghetti über den Kopf haute.</p>
<p>Die anderen Kunden lachten und klatschten, als dann der Wagen des anderen umgestoßen wurde, die Lebensmittel auf den Gang rollten und sich der Rotwein aus zwei Flaschen langsam in den Gang ergoss. Ein ängstliches Kind fragte seine Mutter, ob das nun zwei Cowboys oder Räuber seinen, aber die Mutter blieb die Antwort schuldig.</p>
<p>Der so gedemütigte Kunde packte seinen Kontrahenten und schob ihn in ein Regal, wo gleich mehrere Gläser mit Früchten und Gewürzen heraus plumpsten und dann begann eine tollpatschige Schlägerei der ulkigen Art.</p>
<p>AMOS war mittlerweile um sie herum an der Kasse angekommen und mühte sich mit einem <em>Umpf, Umpf,Umpf</em> mitzuteilen, dass man ihm seinen Geldschein aus dem Maul nehme und den Kakao davon abzog.</p>
<p>Die Polizei war informiert und mehrere Kassiererinnen, sowie der Marktleiter liefen durcheinander, schubsten AMOS in Richtung Ausgang.</p>
<p>„Du sollst das Geld nicht essen, sondern deinen Kakao davon bezahlen.“ Opa Hermann packte alles in den Fahrradanhänger und hievte das gefährliche Piratenschaf dazu. „Gab es das denn heute da drin umsonst?!“</p>
<p>„Es war ganz schlimm. Da waren Cowboys drin &#8230; oder Räuber!!</p>
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		<title>AMOS und der hohe Besuch</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 10:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Kakao]]></category>
		<category><![CDATA[Pils]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Sixpack]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bürgermeister kommt zu Besuch und unsere beiden Protagonisten machen sich Gedanken, was sie ihm wohl anbieten können. Und dann kommt alles anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Und du bist ganz sicher, dass uns der Bürgermeister besuchen will?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf hielt seine Kakaotasse mit seinen Vorderhufen fest umklammert.</p>
<p>„Das ist amtlich, aber nun müssen wir noch einiges vorbereiten.“ Opa Hermann nahm einen Kugelschreiber. „Natürlich müssen wir ihm auch etwas anbieten.“ Jetzt schob er den Notizblock zurecht. „Auf jeden Fall ein Six-Pack Pils.“</p>
<p>AMOS nickte bejahend.</p>
<p>„Vielleicht mag er aber auch lieber ein Gläschen Sekt? Zum Bier passt doch gut ein Kräuterlikör?“ AMOS war stolz auf seinen Beitrag und setzte gleich eine drauf. „Rotwein! Viele Leute trinken gern mal ein Glastrockenen Rotwein!“</p>
<p>Opa Hermann hatte alles notiert. „Aber einige mögen genau den nicht und bevorzugen lieblichen Weiswein. Egal, wir dürfen uns bloß nicht blamieren.“</p>
<p>Alles wurde beschafft und zum Termin des Besuches war alles aufgeräumt und die Kate blitzte wie ein Ausstellungsstand. AMOS wurde noch schnell die Augenklappe auf die andere Seite gebunden, als es an der Türe klopfte.</p>
<p>Der Bürgermeister sah noch einmal flink auf seine Armbanduhr und trat freundlich grinsend ein.</p>
<p>„Herzlich willkommen. Was können wir ihnen anbieten?“</p>
<p>Der hohe Beamte ließ seinen Blick im Raum schweifen und musterte die Flaschen auf der Anrichte.</p>
<p>„Ich hätte gern so einen Kakao, wie unser kleiner Freund hier.“</p>
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