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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Supermarkt</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und die stille Post</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 09:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Per Inradi „Na AMOS, wie war es denn allein im Ort? Hast Du auch kräftigen Appetit mitgebracht? Es gibt gleich Abendessen.“ Opa Hermann stellte schnell die Flasche Pilsken in den Schrank, damit das gefährliche Piratenschaf keinen falschen Eindruck von ihm gewinnen möge. „Ja, wie war es im Ort? Schön auf jeden Fall. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Na AMOS, wie war es denn allein im Ort? Hast Du auch kräftigen Appetit mitgebracht? Es gibt gleich Abendessen.“</p>
<p>Opa Hermann stellte schnell die Flasche Pilsken in den Schrank, damit das gefährliche Piratenschaf keinen falschen Eindruck von ihm gewinnen möge.</p>
<p>„Ja, wie war es im Ort? Schön auf jeden Fall. Ich habe zum ersten mal <em>Stille Post</em> erlebt und ich muss schon sagen, dass mich das doch sehr beeindruckt hat.“</p>
<p>Der alte Bergmann stutzte, dachte kurz nach und holte die Kuscheldecke für seinen kleinen Helden, die er über ihn ausbreitete, nachdem er ihm die Augenklappe auf die andere Seite gebunden hatte.</p>
<p><span id="more-1096"></span>„Stille Post? Ja – das ist heute auch so ein Ding. Damals, als Kinder, haben wir das immer begeistert gespielt, indem die oder der eine dem Anderen zum gleichen Begriff etwas ins Ohr flüsterte. Irgendwann kam etwas ganz anderes dabei heraus. Das war ganz lustig. Heute, also unter Erwachsenen, sieht das allerdings anders aus, wenn etwas weiter erzählt wird. Psychologisch betrachtet ist das auch schon oft ein Randbereich des Mobbings – könnte sogar zur üblen Nachrede werden.“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah ihn erstaunt an.</p>
<p>„Also – ich will es Dir mal so erklären: Jemand sieht oder hört etwas und teilt seinen Eindruck der nächsten Person mit. Das macht die Runde, indem das so Gehörte von Person zu Person weiter getragen, ausgeschmückt, vielleicht auch in den Dreck gezogen wird, weil die Leute ja nun einmal schlechte Nachrichten zu anderen über alles lieben. Schließlich hat das alles nichts mehr mit dem allerersten Eindruck zu tun.</p>
<p>Mir ging das damals so, dass ich mit einer alten U-Boot-Jacke bekleidet auf meinem Fahrrad durch den Wald fuhr. Dort traf ich einen flüchtigen Bekannten, der mich auch freundlich grüßte. Ein halbes Jahr später fragte mich jemand, ob es mir jetzt wieder besser ginge. Ich bejahte mit dem Argument, dass es mich schon heftig erwischt habe und die Grippewelle ja nun vorbei sei. Verwundert fragte ich ihn, woher er denn wisse, dass ich diese asiatische Grippe hatte und er antwortete:</p>
<p>‚Ach – eine Grippe hatten sie auch? Das wusste ich natürlich nicht, aber ich hörte, dass sie aus einer Notlage heraus nun im Wald wohnen müssten.’</p>
<p>Ich war natürlich völlig perplex und traute meinen Ohren nicht, wie eine kurze Begegnung irgendwann zu solch einem Ruf wachsen konnte.“</p>
<p>AMOS hatte interessiert zugehört. „Das ist interessant, Opa Hermann, aber ich kam an der Post vorbei, worin es ganz still war. Die wird nämlich geschlossen und kommt neu und ganz klein in den Eingangsbereich des Supermarktes. Das meinte ich mit <em>Stille Post</em>.</p>
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		<title>AMOS und das Wissen um Fußball</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 07:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
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		<description><![CDATA[von Uwe Thau „Lieber AMOS, schau die doch mal die Tabelle der 2. Bundesliga an. Is dat nit schön??!!“ Das gefährliche Piratenschaf sah den Besuch aus Düsseldorf verlegen von der Seite an. Wie sollte er denn jetzt zugeben, dass er von Fußball nun wirklich kaum Ahnung hatte – oder zumindest jetzt noch nicht. Um in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Uwe Thau</pre>
<p>„Lieber AMOS, schau die doch mal die Tabelle der 2. Bundesliga an. Is dat nit schön??!!“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah den Besuch aus Düsseldorf verlegen von der Seite an.</p>
<p>Wie sollte er denn jetzt zugeben, dass er von Fußball nun wirklich kaum Ahnung hatte – oder zumindest jetzt noch nicht. Um in dieser Situation etwas ab zu lenken, bemerkte er, dass der Kakao langsam zur Neige ging.</p>
<p><span id="more-1070"></span>„Uwe, magst Du vielleicht mit mir in den Supermarkt fahren? Dann braucht Opa Hermann das nicht mit mir zu tun?!“</p>
<p>In Wirklichkeit wollte er es einfach nur ausnützen, denn auf dem Anhänger des alten Fahrrades würde er noch lange genug fahren &#8211; aber in so einem schönen Wagen? Da würde Nachbarshund Bello aber staunen.</p>
<p>Fürsorglich wurde noch die Augenklappe auf die andere Seite gebunden und Uwe meinte, dass er Geld dabei habe. Vielleicht gab es auch noch einen Riegel Schokolade obendrein? Das wäre natürlich ein Glückstag.</p>
<p>Auf dem Parkplatz mussten sie ihren Wagen etwas weiter hinten abstellen und der kleine Held blinzelte in allen Richtungen, ob da nicht auch noch eine leere Pfanddose lag. Dafür hatte ihm Opa Hermann extra ein Sparschwein angelegt und es machte manchmal auch ganz schön kribbelig, weil man nicht sehen konnte, wie viel Geld da bereits drin war.</p>
<p>Uwe hatte einen Einkaufswagen geholt und wollte AMOS gerade rein setzen, als er herzlich laut lachen musste. Dann hob er einen Baby Schnuller hoch, der darin wohl vergessen lag und übersehen wurde. Auf der sichtbaren Seite war deutlich das Symbol vom Fußball-Verein WERDER BREMEN zu sehen.</p>
<p>„Herrlich – ein Schnuller für ganz kleine Fußball-Fans. Aber was hat das zu bedeuten?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf dachte angestrengt nach. Hatte sich der Besitzer oder die Besitzerin über das Ball-Team so aufgeregt, dass es den Schnuller ausspuckte?</p>
<p>„&#8230; oder diese Mannschaft spielte so grottenschlecht? Vielleicht war dieser kleine Mensch mehr für einen anderen Club?“, fragte er Uwe.</p>
<p>„Nicht unbedingt, aber vielleicht wurde das Ding auch nur einfach so verloren. Aber wir werden ihn fürsorglich an der Kasse abgeben, oder?“</p>
<p>„Natürlich machen wir das so! Schließlich sieht man nicht oft Schnuller von WERDER BREMEN in Einkaufswagen!“</p>
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		<title>AMOS und der asthmatische Räuber</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 17:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[von Rosa Blinkader „&#8230; und dann schleicht sie sich entweder früh morgens oder kurz vor Ladenschluss in den Supermarkt. Kapuze, große Sonnenbrillle&#8230; alles sehr mysteriös. Hast Du diese Frau auch schon mal gesehen?“ „Ja – und ich kenne auch den Grund!“ AMOS sah seinen väterlichen Freund erstaunt an. „Es war im letzten Frühjahr, als erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Rosa Blinkader</pre>
<p>„&#8230; und dann schleicht sie sich entweder früh morgens oder kurz vor Ladenschluss in den Supermarkt. Kapuze, große Sonnenbrillle&#8230; alles sehr mysteriös. Hast Du diese Frau auch schon mal gesehen?“</p>
<p>„Ja – und ich kenne auch den Grund!“</p>
<p>AMOS sah seinen väterlichen Freund erstaunt an.</p>
<p>„Es war im letzten Frühjahr, als erst bei der freiwilligen Feuerwehr, dann bei der Polizei ein verzweifelter Hilferuf ein. Eine total eingeschüchterte Dame bangte um ihr Leben und alles raste natürlich zur genannten Adresse, um bloß nicht zu spät zu kommen und natürlich Leben zu retten.</p>
<p>Man fragte natürlich auch, was denn los sei, aber die Anruferin stammelte nur, dass sich wohl vom Garten her ein vermutlich gewalttätiger asthmatischer Räuber nähere.</p>
<p><span id="more-958"></span>Bei dieser Aussage war natürlich doppelte Eile geboten und gleich drei Streifenwagen setzten sich aus drei Richtungen in Bewegung, nicht ahnend, dass auch die Feuerwehr ihre Mitglieder aus den Betten geholt hatte. Dieser Aufwand hatte natürlich auch den Journalisten der Zeitung aufgeschreckt, der zu seiner Kamera griff und den Blaulichtern schleunigst folgte.</p>
<p>Am Ort des Notrufes rollten die Feuerwehrleute schon einmal schnell die Schläuche aus, fanden aber weder Rauch, noch so etwas wie Feuer. Die Polizisten umstellten das verdächtige Gelände mit gezogenen und entsicherten Pistolen und kreisten den Täter ein – dicht gefolgt vom Zeitungsmann.</p>
<p>Dann sahen sie alle auf einmal, was denn diesen Großalarm ausgelöst hatte. Verschüchtert versuchte ein Igelpärchen zu fliehen, was zuvor heftig&#8230; nun, Körperkontakt, Du verstehst, AMOS?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf sah den alten Bergmann mit dem unbedeckten Auge fragend an, denn es verstand wirklich nicht.</p>
<p>„Sie haben&#8230; sie wollten wohl heiraten, verstehst Du jetzt?“</p>
<p>Nun nickte der kleine Held grinsend.</p>
<p>„Deshalb schämte sich diese Dame, dass sie so einen Aufwand angezettelt hatte.“</p>
<p>„Ach – sie schämt sich immer noch, weil die zwei bei ihr im Garten bumsten? Dann kann sie doch im Supermarkt sagen, wenn man sie fragt, dass die beiden danach wohl doch geheiratet haben!“</p>
<p>Nun verstand Opa Hermann nicht ganz&#8230;</p>
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		<title>AMOS und der Regenbogen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 12:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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		<description><![CDATA[von Astrid van Beelen „Spinnst Du, AMOS? Was soll das denn? Wie kann Dir so etwas so egal sein?!“ Das gefährliche Piratenschaf wusste nicht, in welche Ecke es sich verkriechen könnte und suchte Schutz unter der Kuscheldecke, die es weit über die Öhrchen zog. Opa Hermann stampfte wütend durch die Stube. „Okay – ich mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Astrid van Beelen</pre>
<p>„Spinnst Du, AMOS? Was soll das denn? Wie kann Dir so etwas so egal sein?!“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf wusste nicht, in welche Ecke es sich verkriechen könnte und suchte Schutz unter der Kuscheldecke, die es weit über die Öhrchen zog.</p>
<p>Opa Hermann stampfte wütend durch die Stube.</p>
<p>„Okay – ich mag ihn auch nicht und er hat nun einmal den weit verbreiteten schlechten Charakter. Er rettet sich vorzüglich selbst. Da, wo er einmal Charakter, Format und Sinn für seine Freunde beweisen sollte, knickt er ein und geht den Weg des geringsten Widerstandes.</p>
<p>Seil Lebensziel ist das sorgenfreie Trittbrett-Fahren unter Frieden und Harmonie&#8230; Aber er ist doch auch ein Lebewesen mit Gefühlen? Wieso führst Du ihn denn so vor?“</p>
<p>AMOS stand verdattert und ziemlich verknittert im Raum, weil er sich der Folgen seines Handelns wirklich nicht bewusst gewesen war.</p>
<p>„Okay – ich höre&#8230;“ Opa Hermann hatte eine ungewohnt strenge Mine aufgesetzt.</p>
<p>„&#8230; es ist nur so,“ stotterte das gefährliche Piratenschaf, „&#8230; dass ich Regenbogen auch so toll finde. Damals hast Du mir gesagt, dass an deren Ende wohlmöglich ein großer Schatz liegt, den man nur finden muss. Das erzählte ich Nachbarshund Bello. Nun hat aber im Ort der Supermarkt eine neue Tier-Abteilung aufgemacht, wo es die tollsten Leckereien gibt.</p>
<p>Bello meinte, dass er damit sicher alles locker aufkaufen könnte, hätte er erst mal diesen Schatz gefunden.“</p>
<p>„Und nun rennt der arme Idiot durch die Gegend und sucht das Ende des Regenbogens? Findest Du solch eine Verarsche witzig?“</p>
<p>„Nein&#8230; ganz bestimmt nicht!“, räumte das ziemlich kleinlaute Piratenschaf ein. “Aber Du hast doch selbst gesagt, dass man, wenn man die Wahrheit sucht, auch niemals aufgeben soll!“</p>
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		<title>Der neue Supermarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 21:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Inge Dietrich Opa Hermann hatte das gefährliche Piratenschaf in einen der Einkaufswagen gesetzt, damit ihn niemand versehentlich auf die Hufe trat. „Oh, so etwas riesiges habe ich noch nie gesehen“, AMOS staunte, was man hier alles kaufen konnte – oder sollte. „Heute koche ich mal chinesisch. Das magst Du doch auch so gern. Chinesisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Inge Dietrich</pre>
<p>Opa Hermann hatte das gefährliche Piratenschaf in einen der Einkaufswagen gesetzt, damit ihn niemand versehentlich auf die Hufe trat.</p>
<p>„Oh, so etwas riesiges habe ich noch nie gesehen“, AMOS staunte, was man hier alles kaufen konnte – oder sollte.</p>
<p>„Heute koche ich mal chinesisch. Das magst Du doch auch so gern. Chinesisch und eine Tasse Kakao, recht so?“ Der alte Bergmann band dem kleinen Helden die Klappe auf das andere Auge, damit er wirklich nie ein Augenleiden bekommen sollte.</p>
<p>„Aber ich suche nun diese chinesische Soße von dieser amerikanischen Firma. Der Reis davon liegt hier zentnerweise – aber ich finde die Soße nicht.“</p>
<p><span id="more-632"></span>Eine junge Angestellte zeichnete vor ihnen Ware aus und half, indem sie sagte, die lägen ganz zurück, hinter dem Gemüsebereich und dann zweimal links – oberhalb sortiert.</p>
<p>Noch einmal den ganzen Weg mit dem Einkaufswagen und durch die vielen Kunden zurück? Nein – das war dann doch zuviel Aufwand und es ging auch ohne. AMOS musste sowieso mal aufs Klo und so trotteten die beiden in Richtung Kasse, legten alles artig auf das Band.</p>
<p>„Haben sie alles gefunden?“ Automatisiert versuchte die Kassiererin zu lächeln.</p>
<p>„Nein – die chinesische Soße lag nicht bei den anderen Artikeln dieser Firma. Und noch mal ganz zurück wollten wir dann auch nicht mehr.“</p>
<p>Die Mine der gerade noch lächelnden Frau wurde belanglos starr. „Und? Was kann ich denn dafür?“</p>
<p>Diesmal lächelte Opa Hermann: „Sicherlich nichts, gute Dame, aber warum fragen Sie uns denn, wenn Sie mit der kritischen Wahrheit nichts anfangen können?“</p>
<p>Ein paar Sekunden lang grinsten sich beide unterkühlt an.</p>
<p>„Stimmt – ein schönes Wochenende!!“, kam wie ein ausgespuckter Fluch herüber.</p>
<p>„Was war das denn? Mochte die uns nicht?“ AMOS verkniff sich, verlauten zu lassen, dass er eigentlich sehr gefährlich sei.</p>
<p>„Ach AMOS, die Leutchen hier werden geschult, höflich zu sein, aber nicht unbedingt, um von innen heraus freundlich zu wirken, was viel nachhaltiger wirken würde. Hast Du das verstanden?“</p>
<p>„Nein, nicht so richtig – aber Gottlob haben wir ja den Kakao gefunden.“</p>
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		<title>Das gefährdete Fahrrad</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Corinna Husmann-Bretzler „Aber wir können ja nur mal gucken. Kaufen müssen wir ja nichts, aber vielleicht sind ja gerade heute Kakao-Flaschen im Angebot? Du sagst doch selbst, wir sollten immer auf Sonderangebote achten und die Preise vergleichen. Nun lass uns doch bitte in den Supermarkt rein gehen. Das geht doch schnell.“ „Okay“, erwiderte Opa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Corinna Husmann-Bretzler</pre>
<p>„Aber wir können ja nur mal gucken. Kaufen müssen wir ja nichts, aber vielleicht sind ja gerade heute Kakao-Flaschen im Angebot? Du sagst doch selbst, wir sollten immer auf Sonderangebote achten und die Preise vergleichen. Nun lass uns doch bitte in den Supermarkt rein gehen. Das geht doch schnell.“</p>
<p><span id="more-563"></span>„Okay“, erwiderte Opa Hermann, „ich gehe rasch für Dich rein. Du darfst es ja wohl nicht. Warte hier neben dem schönen Fahrrad.</p>
<p>Es ist aber auch wirklich ein schönes Fahrrad. Ich denke Mal, dass es auch ganz leicht fährt. Schau doch nur, wie es verarbeitet ist – billig war es bestimmt nicht – und allein der britische Sattel kostet ein Vermögen.</p>
<p>So ein dickes Kabelschloss muss dafür auch sein, denn dieses Modell gefällt sicher auch Dieben. Dieses aber zu knacken dürfte sehr schwer sein.“</p>
<p>„Muss ja auch nicht sein!“</p>
<p>„Wie meinst Du, kleiner gefährlicher Freund?“</p>
<p>„Na, weil hier die Schlüssel liegen.“</p>
<p>Opa Hermann staunte nur, als er den Schlüssel, auch noch mit dem Reserveschlüssel an einem Ring, aufhob. „Ja leichter kann man es den schlechten Menschen wohl nicht machen. Die Besitzerin wird sich schwarz ärgern, wenn das weg ist. Lass uns hier warten, bis sie wieder kommt.“</p>
<p>Eine sportliche junge und gut aussehende Frau trat grüßend näher. „Tag, die Herren! Das ist mein ganzer Stolz und ich habe lange darauf gespart. Zu einer Probefahrt kann ich euch leider nicht einladen.“</p>
<p>„Danke – wir haben selbst ein Fahrrad mit Anhänger, aber hier sind Ihre Schlüssel, die sie offensichtlich verloren haben.“</p>
<p>Bleich vor Schreck griff sie langsam danach und sah die beiden betroffen an.</p>
<p>„Was hätte da passieren können &#8230; und ihr habt extra auf mich gewartet? Das glaube ich ja nicht. Wisst ihr was? ich gebe euch ein großes Eis aus.“</p>
<p>AMOS sah Opa Hermann an. „Über ein Pilsken und eine Flasche Kakao würden wir uns aber mehr freuen.“</p>
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		<title>AMOS und das Sommerloch</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 04:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Thea Bretten Nein, der väterliche Freund tat so, als habe er nichts gesehen, während AMOS ein langes Seil auf den Anhänger des alten Fahrrades wuchtete. Immer, wenn dieser zu ihm hin schaute und seinen Blick suchte, wandte er sich ab. Schließlich war die Augenklappe ganz verrutscht und der Kleine musste sich erst mal ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Thea Bretten</pre>
<p>Nein, der väterliche Freund tat so, als habe er nichts gesehen, während AMOS ein langes Seil auf den Anhänger des alten Fahrrades wuchtete. Immer, wenn dieser zu ihm hin schaute und seinen Blick suchte, wandte er sich ab. Schließlich war die Augenklappe ganz verrutscht und der Kleine musste sich erst mal ins Gras setzen.</p>
<p>Opa Hermann trat näher.</p>
<p><span id="more-546"></span>„Ich soll Dir jetzt nicht nur das Ding auf die andere Seite binden, sondern auch noch fragen, wofür wir bei unserem Ausflug zum Supermarkt ein langes Seil brauchen?“</p>
<p>Mit einem ärgerlich verzogenen Schnütchen stampfte AMOS mit dem Rechten Huf kräftig auf.</p>
<p>„Na, blöd bin ich ja nun auch nicht! Ich höre auch schon mal allein Radio – und nicht nur Musik! Natürlich auch Musik – und davon am liebsten Oldies, aber die hörst Du ja auch gern.“</p>
<p>„AMOS – komm bitte endlich zur Sache. Ich will endlich los fahren&#8230;“</p>
<p>Nun stampfte der gefährliche kleine Held auch noch mit dem anderen Huf.</p>
<p>„Wie gesagt – halt eben nicht nur Musik, sondern auch, was die sonst noch so erzählen, weißt Du? Gestern sagten sie jedenfalls, dass viele Leute jetzt schon Opfer des Sommerloches geworden seien. Sollten wir nun da auch noch rein fallen, dann haben wir wenigstens ein Tau dabei.“</p>
<p>Opa Hermanns verborgenes Grinsen hatte er dennoch mitbekommen und weinte etwas vor Wut.</p>
<p>„Hey – nicht böse sein. Es ist nicht so gemeint&#8230; Ich wollte nur ergänzend sagen, dass wir für diesen Fall auch noch etwas Kakao mitnehmen sollten, falls das Loch doch größer ist.“</p>
<p>So schnell konnte er gar nicht gucken, wie das gefährliche Piratenschaf zwei Six-Pack holte.</p>
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		<title>AMOS und Luisas Rückkehr</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 05:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aushang]]></category>
		<category><![CDATA[Eifel]]></category>
		<category><![CDATA[entführt]]></category>
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		<category><![CDATA[Großvater]]></category>
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		<category><![CDATA[schrecklicher Tag]]></category>
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		<category><![CDATA[taub-stumm]]></category>
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		<category><![CDATA[Tränen]]></category>
		<category><![CDATA[traurig]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenendhäuschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn einer Familie ein liebgewonnenes Mitglied flöten geht, dann ist die Stimmung mies. Die Jahre vergehen und der Mensch gewöhnt sich an alles. Doch dann passiert ein Wunder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Benno Büllhammer</pre>
<p>„Opa Hermann“, das gefährliche Piratenschaf rollte mit dem unverdeckten Auge, „Opa Hermann, jetzt habe ich mal eine ganz aufregende Geschichte.</p>
<p>Vor vielen Jahren hatte einmal eine Familie die Luisa so gern. Vielleicht, weil sie trotz ihrer zwanzig Jahre keineswegs schnell war und eigentlich immer schwieg. Ich denke mal, dass Luisa taub-stumm war. Sie fühlte sich aber dabei äußerst wohl. Durch vielsagende Blicke teilte sie schon mit, was sie wollte.</p>
<p><span id="more-302"></span>Vom Großvater der Frau hatten sie ein kleines Wochenendhäuschen in der Eifel geerbt, wo sie ab und an mal ein paar Tage waren. Natürlich durfte Luisa immer mit. Sie war ja auch keine anstrengende Mitfahrerin. Man konnte wohl sagen, dass sie sich in der Eifel auch sehr wohl fühlte.</p>
<p>Doch irgendwann kam jener schreckliche Tag.</p>
<p>Er begann damit, dass Luisa eines Morgens nicht mehr da war.</p>
<p>Zuerst wurde jeder Winkel im Haus abgesucht. Dann war der Garten dran und schließlich teilte man sich mit eiligst herbeigerufenen Freunden auf, um das Gelände nach Luisa abzusuchen.</p>
<p>Aushänge im Supermarkt des nahen Dorfes, einer an der Schule, der Polizei und am Haus des Pfarrers halfen nichts. Von Luisa gab es nicht die kleinste Spur. Sie war und blieb verschwunden.</p>
<p>Der Verdacht, sie sei entführt worden, wurde immer stärker.</p>
<p>Traurig musste die Familie mit ansehen, wie sich die Blätter verfärbten und es langsam auf den Winter zuging mit Trauer um Luisa. Am heiligen Abend war es besonders schlimm und die Kinder stellten eine Kerze für sie ins Fenster.</p>
<p>Die Jahre zogen dahin und die Kinder wurden größer. Partner hatten sie inzwischen und auch ein Auto. Gern traf man sich ab und an noch einmal in Opas Häuschen und sie nahmen die Mutter mit, wobei Vater nachkommen wollte.</p>
<p>Es war die Zeit der ersten Herbststürme und ein fürchterliches Unwetter brach über diese schöne Waldgegend herein. Die Polizei hatte wegen umgestürzter Bäume die Straße gesperrt und riet, lieber umzukehren, aber die Familie erwartete den Vater noch.</p>
<p>Weil der sich gut auskannte, fuhr er kleine Wirtschaftswege, weit weg vom Hauschen. Der Sturm hatte immer noch nicht nachgelassen. Plötzlich fiel Geröll von einer Böschung und plumpste auf die Straße. Er musste aussteigen und erst einmal die Fahrbahn frei machen. Zwischen den Steinen bewegte sich etwas, das ihn zu Tränen rührte.</p>
<p>Es war Luisa.</p>
<p>Nach all den Jahren!</p>
<p>Zu Hause hatte man sich schon Sorgen gemacht und es war nicht nur große Freude, dass der Vater es heil geschafft hatte – er brachte auch Luisa mit!“</p>
<p>„Und wer war nun Luisa?“ Opa Hermann war ziemlich ratlos.</p>
<p>„Na eine ältere Schildkröte – und am selben Abend wurde ihr noch die Telefonnummer auf den Rücken gepinselt.“</p>
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		<title>Im Supermarkt</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 11:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[AMOS]]></category>
		<category><![CDATA[Augenklappe]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufswagen]]></category>
		<category><![CDATA[Fell]]></category>
		<category><![CDATA[Filialleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Kassiererin]]></category>
		<category><![CDATA[Ladendiebe]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriese]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenfreunde]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Whiskey]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht ein Schaf im Supermarkt? Doch wohl nichts kaufen? An der Kasse nimmt die Geschichte ihren Anfang und AMOS versteht die Welt nicht mehr. Er ist doch nur ein gefährliches Piratenschaf auf der Suche nach den lieben Piraten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin &#8230;“</p>
<p>Die desinteressiert dreinblickende Kassiererin schaute ins leere &#8230;</p>
<p>„Erst den Wagen vor schieben – nach hier!“</p>
<p>AMOS wusste nicht so recht &#8230;</p>
<p>„Den Wagen &#8230; Iss Vorschrift!“</p>
<p>Einen Moment lang sagte keiner etwas.</p>
<p>„W-a-g-e-n, Einkaufswagen &#8230; hierhin. Ich muss da rein gucken!“</p>
<p>„Aber ich habe doch gar keinen Wagen.“</p>
<p>Nun erhob sich die hagere Mittvierzigerin mit dem grauen Perlon-Kittel und blickte über das Laufband. „Und was hast Du nun gekauft?“</p>
<p>AMOS kräuselte die Schafsnase und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf und wollte nur fragen, ob Du meine lieben Piratenfreunde gesehen hast.“</p>
<p>„Und im Fell? Was hast Du im Fell?“</p>
<p>AMOS verstand nicht, zuckte aber zusammen, als zweimal geklingelt wurde. Schnell eilte ein nicht sehr großer Weißkittel mit einem lang gezogenen <em>Aaach</em> herbei. „Ach, ach, ach &#8230; die neusten Tricks der südosteuropäischen Ladendiebe? Ein Gruß von der EU-Erweiterung? Aber das haben wir doch schnell.“ Zu der Kassiererin gebeugt: „Ist er schon länger hier?“</p>
<p>Ein paar Tränchen konnte AMOS nicht zurück halten. „Ich bin AMOS, ein gefährliches Piratenschaf. Ich suche doch meine lieben Piratenfreunde – und ich bin Ostfriese, glaube ich jedenfalls &#8230;“</p>
<p>„Und was haben wir geklaut? Na, Deine Flucht endet wohl hier und jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht. Gleich hier oben steht es schon.“</p>
<p>AMOS sackte zusammen und weinte nun bitterlich. „Ich wollte doch nur &#8230;“ blökte er leise.</p>
<p>„Wollen, wollen – so läuft das nicht. Schon in dieser Woche fehlen uns sechs Flaschen von diesem amerikanischen Whiskey.</p>
<p>„Interessant &#8230;“, die Kassiererin hatte ein Schild aufgestellt mit dem Hinweis, dass man sich hier nicht mehr anstellen sollte. „Interessant ist doch, was den Typen heute alles einfällt, Chef. Vielleicht trinkt er keinen Borbon, dann ist er eben Ablenkungsmanöver und die karren die Kisten gleich zu mehreren raus. Soll ich die Polizei anrufen?“</p>
<p>Der Filialleiter rieb sich die Adlernase: “Nach Vorschrift, Frau Hickenga, immer nach Vorschrift – was denn sonst?“</p>
<p>Ein Passat mit Blaulicht hielt direkt vor dem Eingang. Zwei Herren in modischem grün bahnten sich einen Weg durch die entsetzten Hausfrauen. Die Polizeibeamten umringten AMOS mit vorbehaltlich zwei gezückten Handschellen. Der jüngere meinte anmerken zu müssen, dass die dünnen Beinchen da wohl durch flutschten. Diese Peinlichkeit überspielte der ältere: „Und Du trinkst nun gerne teuren Bourbon?“</p>
<p>AMOS verstand auch diesmal wieder nichts.</p>
<p>Zu seinem Kollegen gewandt: „Wie können wir den denn abführen – und wie bekommen wir denn die Personalien heraus?“</p>
<p>AMOS stampfte mit dem Huf und sagte trotzig : „Ich bin AMOS &#8230; und Ostfriese!“</p>
<p>Die beiden Beamten wandten sich ab, tuschelten. Eine fatale Situation. Besteht Gefahr im Verzug von einem Lamm? Die Flucht wurde ja bereits vereitelt. Diebesgut konnte auch nicht sicher gestellt werden. Und nun? Kleine Kinder kreischten, eine ältere Dame wollte ihm über das niedliche Köpfchen streicheln und ihm bei dieser Gelegenheit die Augenklappe wieder richten. Jemand wollte den Lokalreporter anrufen.  Da kam dem Dienstälteren die erleuchtende Idee!</p>
<p>„Wie kommt ein Piratenschaf in Ihren Supermarkt, Herr Filialleiter?  Das ist doch gegen alle Gesetzgebung, muss ich mal feststellen!“</p>
<p>Ertappt errötete der angesprochene, rang nach Luft, wedelte mit den Armen und wandte sich zur Kassiererin, deren siegessichere Miene nun auch verblasste. „Diese Frage gebe ich gleich an Sie, Frau Hickenga, weiter. Das ist so eine unglaubliche Sache, dass es einer Abmahnung würdig ist. Ich schäme mich im Namen des Vorstandes. Stellen Sie sich nur vor, ein Journalist wollte hier etwas kaufen – per Zufall!“</p>
<p>„Na, amerikanischen Whiskey haben wir ja nicht mehr &#8230;“, stotterte die angeraunzte.</p>
<p>„Und Du, mit Deiner Augenklappe, verschwindest auch mal schnell von hier.“</p>
<p>AMOS wollte noch fragen, ob vielleicht die Polizisten, oder jemand der gaffenden Kunden seine lieben Piratenfreunde gefunden hatten. Er tat es nicht und schlich durch den Ausgang, sah sich noch einmal die Einkaufswagen an, die ja so wichtig zu sein schienen. Als er um die Ecke hoppelte, stolperte er fast über einen Karton mit sechs Flaschen amerikanischen Bourbon Whiskey.</p>
<p>Nur schnell weg hier – und außerdem mochte er ja sowieso viel lieber Kakao.</p>
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