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	<title>AMOS, das Piratenschaf &#187; Urlaubsvertretung</title>
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	<description>Niemals aufgeben - Avalott-Mäh!</description>
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		<title>AMOS und das Anzeigenangebot</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 05:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenannahme]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[große Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[komische Typen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehramtsinhaber]]></category>
		<category><![CDATA[Linda]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenfreunde]]></category>
		<category><![CDATA[private Kleinanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Student]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaubsvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgesetzter]]></category>

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		<description><![CDATA[Um seine lieben Piratenfreunde wiederzufinden, versucht es AMOS mal auf eigene Faust mit eine Kleinanzeige in dem lokalen Anzeigenblatt. Die haben momentan ein Sonderangebot. Den Nachbarhund Bello nimmt er als Verstärkung mit. Das kann nicht gutgehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Mona de Fortinuillé</pre>
<p>„Ja, es stimmt. Wir haben eine Sonderaktion für preiswerte Kleinanzeigen. Noch mal – was willst Du denn?“</p>
<p>Das gefährliche Piratenschaf betonte, dass es ein gefährliches Piratenschaf sei und eine entsprechende Suchanzeige für seine lieben Piratenfreunde und seine große Liebe Linda, jener hübschen Schafs-Lady, wegen der er derzeit sein Schiff verpasste und gottlob Opa Hermann traf, der später alles ganz schnell bezahlt, weil er doch kein Geld dabei habe und seine struppige Begleitung heißt Bello und ist der Nachbarshund, der nur mal so mit kam.</p>
<p><span id="more-532"></span>„Noch mal, noch mal!&#8221; Die pädagogisch-studentische Urlaubsvertretung zeigte sich sichtlich irritiert:</p>
<p>„ … ja – wir bieten im Moment besondere preisgünstige Kleinanzeigen an. Du bist also ein gefährlicher Opa und willst mit einer Schafdame Pirat werden und der Hund wird das bezahlen?!“</p>
<p>AMOS stampfte mit dem linken Huf fest auf:</p>
<p>„Nein – nein, nein&#8230; Ich bin doch das gefährliche Piratenschaf, das seine lieben Piratenfreunde sucht. Ich habe mich doch auf der Weide so in die schöne Linda verliebt und da sind meine lieben Piratenfreunde irrtümlich einfach weiter gesegelt. Sie haben es nicht bemerkt und nun suchen sie mich und ich suche sie. Opa Hermann nahm mich auf und nun will ich die Anzeige und bezahlt wird in Kürze!! Ist das denn keine Anzeigenannahme hier?“</p>
<p>Sichtlich genervt erhob sich der angehende Lehramtsinhaber und kam mit seinem Vorgesetzten zurück, der ölig mit vom Tabak vergilbten Zähnen grüßte. Der beflissene Student versuchte sich als Vermittler und flüsterte seinem Chef einige Vorabinformationen ins Ohr, der sich dann sehr freundlich Notizen machen wollte:</p>
<p>„Also – das da unten ist die schöne Linda. Du bist Opa Hermann und das Geld muss noch geholt werden. Aber zuvor suchst Du eine Anstellung als lieber Pirat unter Stellengesuche – Kontaktanzeigen?“</p>
<p>Der so beleidigte Nachbarshund Bello begann, gefährlich zu knurren und zu kläffen und dann klappte die Stimmung ganz schnell um. Das Gesicht des Vorgesetzten färbte sich abrupt dunkelrot:</p>
<p>„Raus hier – alle – und noch nicht mal Geld mitgebracht!“ Zur Hilfskraft gewandt: „Das haben wir nun davon, wenn wir uns zu billig anbieten. So locken wir nur komische Typen an, die uns von der Arbeit und vom Geldverdienen abhalten.</p>
<p>Demnächst – gleich raus damit!!“</p>
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		<title>AMOS und der kleine Unterschied</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mischar Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belämmerung]]></category>
		<category><![CDATA[Internat]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kakaobohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbetrick]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heutzutage treiben sich ja viele Leute im Internat herum. Aber die Urlaubsvertretung in der Trinkhalle hat überhaupt keine Ahnung und glaubt dem kleinen Piratenschaf kein Wort. Empörend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre>von Per Inradi</pre>
<p>„Nun beruhige dich doch wieder. Was zum Teufel ist denn nur passiert?“</p>
<p>Opa Hermann richtete die verrutschte Augenklappe und nahm seinen kleinen Freund in den Arm, der heftig atmete.</p>
<p>„Stell dir vor: Die Urlaubsvertretung in der Trinkhalle will nicht glauben, dass wir beide im Internat sind. Da habe ich mich vielleicht mal aufgeregt und ganz doll geschimpft.“</p>
<p>Opa Hermann sah ihn verständnisvoll an und schob einen heißen Kakao rüber.</p>
<p>„Sie hat ja auch recht und das stimmt ja auch. Wir beide sind im INTERNET.</p>
<p>Ein Internat ist eine Schule, wo man auch wohnen kann.“</p>
<p>„Ach&#8230;“ Enttäuscht sackte das gefährliche Piratenschaf in sich zusammen. Aber schnell hatte es auch wieder eine Idee.</p>
<p>„Wenn das so ist, dann können wir doch einmal Briefe &#8211; sozusagen an uns selbst &#8211; schreiben, dass wir ganz schön im Internet sind. Ist das nicht eine tolle Werbung für uns?“</p>
<p>Opa Hermann streichelte ihm über das lockige Köpfchen.</p>
<p>„Ein Werbe-Trick, der von hinten kommt, wäre, wenn wir uns selbst schrieben, dass das alles langweiliger Blödsinn ist, den sich niemand anschaut &#8211; obwohl wir ja bereits in Europa und Amerika gelesen werden. Dann schreiben daraufhin wütend unsere echten Fans, die ja jede Woche unsere neuen Geschichten lesen wollen.</p>
<p>Nein, wir sollten bescheiden und nett bleiben. Dann lieben uns auch bald die Leute, die uns nicht kennen und es sind ja schon viele, die uns recht gern haben.“</p>
<p>AMOS strahlte. „So wie die nette alte Dame im Kiosk, die gerade in Kur ist und mir sicherlich bald wieder Kakaobohnen schenkt?“</p>
<p>„Ja genau – so wie die und auch ganz andere große und kleine jüngere und ältere Leute. Das kommt alles noch!“</p>
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